Forum: Wirtschaft
Rohölpreise steigen: Tanken und Heizen so teuer wie seit Jahren nicht mehr
DPA

Verbraucher müssen für Heizöl und Benzin steigende Preise bezahlen. Das liegt auch an US-Präsident Donald Trump.

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thequickeningishappening 13.05.2018, 08:47
1. Ich habe 1980 zwischen 1,50 und 1,60 DM gelatzt

Wenn man Die Lohnentwicklung, Die Euro Umstellung und den Durchschnittsverbrauch (damals waren 10 Liter Die Norm) berücksichtigt dann ist Sprit immer noch billig. Die Zeiten als Heizöl 8 Pfennige kostete ( Jeder Bauer fuhr Einen 200er Diesel mit Heizöl) sind vorbei!

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dachhase 13.05.2018, 09:03
2. Nur Gewinner

Trump puscht das Fracking, Putins Haushaltslage entspannt sich, VW verkauft wieder mehr Diesel, der dt. Staat kassiert mehr Umsatzsteuer und in Hamburg, Stuttgart und Düsseldorf stehen die neuen Benziner, weil der Sprit zu teuer wird. Es läuft....

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Charlie999 13.05.2018, 09:15
3. ???

Heizöl und Benzin werden teurer....wie schrecklich! Zur Erinnerung, wir haben es hier mit jenen Stoffen zu tun, die vermutlich noch in diesem Jahrhundert das Leben auf diesem Planeten auf den Kopf stellen werden. Faktisch können wir uns den Verbrauch fossiler Brennstoffe schon längst nicht mehr leisten. Ich finde es grob fahrlässig, so zu tun, als ginge es hier nur um eine Geldfrage. Glücklicherweise kann man mit Geld noch kein gesundes Weltklima kaufen. Hier braucht es immer noch Vernunft, auch wenn diese im öffentlichen Gebahren derzeit kaum wahrnehmbar ist. Geld ist immer noch nicht essbar.

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dr._seltsam 13.05.2018, 09:36
4. Natürlich...

...hat das Verhalten des POTUS eine Wirkung auf den Rohölpreis und damit natürlich auf alle Energiekosten, deren Leitwährung eben dieser Preis ist. Und es ist natürlich keineswegs uneigennützig diese Preise nach oben zu manipulieren. Denn ganze Industriezweige in Amerika könnten wieder -sogar kostendeckend- in die Produktion fossiler Energieträger starten, wenn denn der Preis nach oben geht. Da praktisch immer noch alle Länder der Welt abhängig von fossiler Energie sind, sind diese Länder somit auf Gedeih und Verderb einer Großmacht ausgesetzt, die sich unter ihrem Präsidenten verhält, wie eine offene Hose. Erpressung und Vertragsbruch sind da längst salonfähig geworden, im politischen Alltag quasi gesetzte Tagesordnung. Europa täte sehr gut daran, sie endlich in eine Richtung zu bewegen, in der echte Energiekreisläufe die genannte Abhängigkeit aufheben - zumindest aber minimieren. Es gäbe -auch in der Energiewirtschaft- viel zu tun, dass man eben nicht mit Mogelpackungen a la Diesel regel kann! Bin mal gespannt, wann die Schlafmützen aufwachen?

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vitalik 13.05.2018, 09:37
5.

Zitat von Charlie999
Heizöl und Benzin werden teurer....wie schrecklich! Zur Erinnerung, wir haben es hier mit jenen Stoffen zu tun, die vermutlich noch in diesem Jahrhundert das Leben auf diesem Planeten auf den Kopf stellen werden. Faktisch können wir uns den Verbrauch fossiler Brennstoffe schon längst nicht mehr leisten. Ich finde es grob fahrlässig, so zu tun, als ginge es hier nur um eine Geldfrage. Glücklicherweise kann man mit Geld noch kein gesundes Weltklima kaufen. Hier braucht es immer noch Vernunft, auch wenn diese im öffentlichen Gebahren derzeit kaum wahrnehmbar ist. Geld ist immer noch nicht essbar.
Zur Erinnerung, der Preis des Heizöls wird wohl kaum die Nachfrage regeln, denn heizen muss man. Die umweltfreundlichere Alternative wäre Strom. Dieser ist aber noch teurer. AM Ende bleibt der hohe Preis und der gleiche Verbrauch/Nachfrage.

Geld regiert unsere Welt. Aus diesem Grund ist der Klimaschutz natürlich eine Klimafrage. Mit Geld kann man beispielsweise für all die Fabriken in Indien, China und Co Filteranlagen installieren und es würde Millionen Tonnen von klimaschädlichen Gasen rausgefiltert werden. Man könnte Fabriken in Afrika für das Recyclen von Elektroschrott aufbauen und so müssen die Menschen in Afrika dies nicht per Hand über offenen Feuer tun. Es gibt tausende Maßnahmen, die man mit Geld erreichen könnte und es würde enorme Verbesserungen bringen.

Nein, Geld ist nicht essbar, aber das Vertrauen in das Geld ist aktuell unendlich hoch, sodass man sich jedes Essen der Welt kaufen kann. Sollte es irgendwann Mal anders sein, dann haben wir andere Probleme als das nicht essbare Geld.

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mixow 13.05.2018, 10:06
6. @Charlie999

Für sie hoffe ich, dass sie mit einem Esel, einer Kutsche oder einem Fahrrad ihren täglichen Arbeitsweg, Besorgungen, Urlaubsfahrten uvm. bewältigen. Ebenso heizen sie gewiss Umweltfreundlich? Ansonsten ist ihr Kommentar geprägt von Doppelmoral und Heuchelei auch keinen deut besser, als jener der anderen Schreiberlinge hier.

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kenterziege 13.05.2018, 10:57
7. Bis zum Preis von 2 €/l ändert sich kein Verhalten...

... bezogen auf das Autofahren. Da gehen andere Länder mit geringerer Kaifkraft eher in die Knie.
Die Steuern auf den Kraftstoff sind so hoch, dass der Preis kaum durchschlägt. Die Grünen freut es. Die wollten doch schon in den 80er Jahren den Preis auf 5 DM / l politisch hochtreiben.
Was ist letztendlich der Effekt? Die Wohlhabenden ( teilweise mit Dienstfahrzeugen) merken es nicht am Preis und freuen sich im Zweifel über leere Straßen. Die 17-%-Partie kramt die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aus, hat aber mangels Masse keine Chance diese durchzusetzen.
Viel wichtiger wäre, dass die Bundesregierung die Erdgasversorger zwingt Speicher für zwei Jahre anzulegen. Dann ist man weniger erpressbar!

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antelatis 13.05.2018, 11:05
8. Es liegt an Trump?

Dann hat Trump doch alles richtig gemacht, denn das ist es doch, was die Amerikaner brauchen. Ist es nicht so, dass die durch das Fracking zu viel Teures Öl haben und unbedingt einen höheren Ölpreis wollen?

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gelbesvomei 13.05.2018, 11:50
9. Freundschaftsdienst

Trump stützt die eigene US-Ölindustrie (und zwar was konventionelle Förderung, Fracking und Weiterverarbeitung angeht), das saudische Herrscherhaus (angesichts des Klimawandels nähert sich die Zeit dem Ende, wo eine komplette Gesellschaft durch Ölverkäufe subventioniert werden kann - also möglichst viel und möglichst teuer raus mit dem Zeug) und auch Putin (Trumps Wahlhelfer der ersten Stunde - auch gegen den Mainstream der US-Republikaner).
Aus seiner Sicht: Ein voller Erfolg
Soviel zum "cui bono"
Wem schadet es: Den US-Weltmarktkonkurrenten ohne eigene nennenswerte Ölförderung: China, Indien, Deutschland.
Also: Aus US-Sicht schadet es sogar den richtigen.
Wer "America first" hörte und ein wenig Phantasie aufbrachte, musste ahnen was da kommt - und auch, dass Deutschland nicht ungeschoren davonkommen würde ...

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