Forum: Wirtschaft
Rohstoff- und Hochfrequenzhandel: EU vereinbart schärfere Finanzmarkt-Regeln
AFP

Transparenter, verbraucherfreundlicher, sicherer: Die EU einigt sich auf neue Regeln für Europas Kapitalmärkte. Vor allem das Geschäft mit Rohstoffen soll besser kontrolliert werden. Zuletzt hatte sich die britische Regierung noch gegen einige Details gestemmt.

Seite 1 von 3
donnerfalke 15.01.2014, 07:52
1. Also wird sich nichts ändern

Zitat von sysop
Transparenter, verbraucherfreundlicher, sicherer: Die EU einigt sich auf neue Regeln für Europas Kapitalmärkte.
Wobei das immer noch Worthülsen sind. Haftung und Verantwortung wäre das Richtige, aber die korrupte EU-Regierung verhindert es natürlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wintersommer 15.01.2014, 08:03
2. Wasserfest?

Ist das Abkommen jetzt wasserfest im Sinne davon das die Engländer sich nicht durchgesetzt haben, oder sind Paragraphen aufgenommen worden, die es erlauben Schlupflöcher zu nutzen, und das ganze ist ein Papiertiger ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LorenzSTR 15.01.2014, 08:26
3. Toll

Der Motor ist kaputt, da reparieren wir halt mal ein bisschen den Außenspiegel oder den Blinker. Im Grunde mehr oder weniger nette PR-Maßnahmen für das völlig marode Wirtschaftssystem, das seit Jahrzehnten künstlich am Leben gehalten wird und es ermöglicht, dass eine kleine Oberschicht auf Kosten der Allgemeinheit in purem Luxus lebt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Basiscreme 15.01.2014, 08:35
4. Augenwischerei

Wiedermal sind die Regulierungen zu schwammig und stehen unter Vorbehalt. Ernsthafte Einschränkungen werden nicht getroffen. Die Spekulationen auf Nahrungsmittel gehören gänzlich verboten. Die Finanzprodukte sind teilweise so unübersichtlich geworden, dass selbst Leute vom Fach keinen Durchblick mehr haben. Wichtig wäre ein vernünftiges Trennsystem der Banken, sodass nicht wieder ganze Staaten (bzw. Steuerzahler) und die Realwirtschaft von den platzenden Blasen betroffen werden. Aber da traut sich keiner heran, bzw. die Lobbies sind so stark, dass die Regulierungsversuche gleich gekippt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christophe_le_corsaire 15.01.2014, 08:39
5. Sand in die Augen

Börsen sind und bleiben moderne Kasinos. Da helfen auch keine schärferen Regeln. Dann werden eben neue, die neuen Regeln umgehende Finanz"produkte" geschaffen. Das Zocken geht weiter bis die Zinseszinsblase platzt. Wie der Tod zum Leben gehört, gehört der Crash zu diesem System. Und der kommt. Es fragt sich nur wann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nomadas 15.01.2014, 08:43
6. Schlimm

Wer gestern TV ARTE um 20.15h sah:"Die geheimen Deals der Rohstoffhändler", dem kocht das Blut hoch. Spekulanten an Terminbörsen sind verantwortlich für weltweite Hungersnöte. Doch davon will niemand was wissen. Also, schön weiter so, bis zum Show down.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zudummzumzum 15.01.2014, 09:20
7. Ethik der Wirtschaft

Zitat von sysop
Transparenter, verbraucherfreundlicher, sicherer: Die EU einigt sich auf neue Regeln für Europas Kapitalmärkte. Vor allem das Geschäft mit Rohstoffen soll besser kontrolliert werden. Zuletzt hatte sich die britische Regierung noch gegen einige Details gestemmt.
Nach den elementaren Grundregeln dient der Markt zur Bedürfnisbefriedigung. Die Preisfindung erfolgt nach Angebot und Nachfrage, hat also auch die Bedürfnisbefriedigung zur Grundlage.

Wenn sich aber der Computerhandel dermaßen verselbständigt, dass ein Server aus London in Sekundenbruchteilen gegen einen aus Shanghei und einen aus New York handelt, liegt diesem Geschäft keine Bedürfnisbefriedigung mehr zu Grunde - es dürfte also gar nicht zustandekommen oder müsste in einer parallelen "Spielwelt" stattfinden. Jedenfalls nicht mit realem Geld und auf jeden Fall ohne direkte Rückkoppelung mit der Realwirtschaft.

So lange dieses Element nicht in die internationalen Handelsvereinbarungen einbezogen wird, bleibt alles nur Flickwerk. Es wird höchste Zeit, diesen ethischen Aspekt in die Realpolitik einfließen zu lassen. Sonst geraten wir in eine Welt, wie sie im Terminator beschrieben wird: die Dominanz der Maschinen über das menschliche Handeln. Gewalt setzt keine Waffen voraus. Die Nichtverfügbarkeit von Gütern, aufgrund von durch Maschinen festgesetzten Mondpreisen, reicht aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kritischer-spiegelleser 15.01.2014, 09:22
8. Brüssel wird auf einmal fleissig?

Wohl weil die Europa-Wahl ansteht und bisher nichts passiert ist. Aber es wird ausser solchen Ankündigungen auch in Zukunft nichts passieren. Da hat die Finanzwirtschaft viel zu viel Macht in Brüssel!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
winki 15.01.2014, 09:22
9. Alle hinter Gitter ...

und das bei Wasser und Brot. Für mich sind alle, besonders die Rohstoffhändler, Schwerstverbrecher die am Hunger in Afrika und Asien, zunehmend auch in Europa, schuld sind. Nur, dieser korrupte Haufen von EU-Politikern unterstützt das Geschmeiss auch noch.
Allem voran die Engländer. Ohne denen ging es der EU garantiert besser. Sollen sich doch mit den USA verbünden, wir brauchen sie nicht.
Letztlich machen die Banken doch was sie wollen. Die Deutsche Bank ist doch dafür das beste Beispiel. Nicht die Frau hinter dem Schalter ist die Böse, die Verbrecher sitzen ganz oben im Turm. Das weiß eigentlich jedere, nun die die es müssten bzw. sollten, tun nichts dagegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3