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Rüstung: Rheinmetall buhlt um Aufträge in der Türkei
picture-alliance/ dpa/dpaweb

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall wittert ein gutes Geschäft in der Türkei. Er will sich an Ausschreibungen des Militärs beteiligen, die Linke spricht von einem "ungeheuerlichen Vorgang".

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winston82 08.03.2017, 14:04
1. Kriegsursachen bekämpfen? Fehlanzeige.

"Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt." Und dann wundert man sich warum einem die eigenen Raketen um die Ohren fliegen oder wiedermal ein paar Flüchtlinge vor der Tür stehen. Aber soweit wird ja nicht gedacht.

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ptb29 08.03.2017, 14:05
2. Das ist schon in Ordnung

Natürlich würde die demokratische Türkei die Panzer nur gegen Terroristen einsetzen. Außerdem sichert das Arbeitsplätze. Und das Rheinmetall so skrupellos ist, hat Karl Marx schon vorausgesagt.

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jschm 08.03.2017, 14:07
3. Pecunia non olet

wie die Römer zu sagen pflegten.
Heute würde man eher sagen "ist doch nur Business". Türkei ist NATO Mitglied, also kein Problem.
Das ist eben das Problem, wenn man mit Moralvorstellungen Realpolitik betreiben will, geht irgendwann nach hinten los.

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dreamrohr2 08.03.2017, 14:07
4.

also DAS ist scheinbar der Grund aller Zurückhaltung in der deutschen Politik in der Angelegenheit "Türkische Wahlpropaganda". Habe ich es schon bereits vor einigen Tagen vermutet und darauf hingewiesen. Es ist verheerend, wie die Wirtschaft ihre Interessen auf Kosten der Allgemeinheit verfolgt, egal was in der Welt passiert! Zum anderen, ist die perfide Art dieser Wirtschftssparte, gerade in einem Land wieder Waffen liefern zu wollen, wo eine eindeutige Gefahr von Diktatur herrscht.

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micromiller 08.03.2017, 14:09
5. Die Golfdiktaturen

werden allesamt beliefert und die Herrscher als Freunde mit militärischen Ehren empfangen. Die Linken sollten
da einmal kräftig aufschreien und auch unseren noch Präsidenten fragen welche Werteskala bei derartigen Veranstaltungen zugrunde liegt.

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paulvernica 08.03.2017, 14:12
6. Kriegswaffenkontrollgesetz

Panzerexporte müssen genehmigt werden. Es wird interessant zu sein wie unsere Regierung entscheidet. Jedenfalls entscheidet dies nicht Rheinmetall.
Und selbstverständlich sollte man einer angehenden Diktatur keine Kriegswaffen liefern.Insbesondere nicht wenn man sich die Kurdenproblematik in der Türke ansieht. Es ist Bürgerkrieg in der Türkei.

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bjbehr 08.03.2017, 14:12
7. Unter Freunden

Tja, da haben wir den Salat mit der Türkei als NATO-Mitglied. Die Aufbürstung seitens der Politik KANN nur heiße Luft sein, denn es sind Geschäfte zwischen "Partnern".

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herr_jaspers 08.03.2017, 14:14
8. Herrlicher Kapitalismus,

und für Aktionäre sowie den deutschen Staat eine echte win-win Situation. Nicht nur das die an die Kurden gelieferten G36 ja Munition brauchen, die natürlich im zukünftigen Sultanat wohl zur Verteidigung benötigt wird, jetzt verdienen wir auch am Panzer, der über genau diese Kurden Tod und Vernichtung bringen wird.
Die endgültige Befriedung weiterer Ethnien bringen dann natürlich zusätzliche Gewinne.
Plus Mehrwertsteuer.
MfG herr_jaspers

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loncaros 08.03.2017, 14:23
9.

Zitat von micromiller
werden allesamt beliefert und die Herrscher als Freunde mit militärischen Ehren empfangen. Die Linken sollten da einmal kräftig aufschreien und auch unseren noch Präsidenten fragen welche Werteskala bei derartigen Veranstaltungen zugrunde liegt.
Die Linke kritisiert auch sämtliche Waffendeals mit Saudi Arabien und z.B. den von der Drogenmafia beherrschten Bezirke Mexikos.

Glauben Sie etwa ernsthaft das Gegenteil?

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