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Schätzung von Munich Re: Flut kostet mehr als zwölf Milliarden Euro
DPA

Das Juni-Hochwasser könnte laut Munich Re zur teuersten Naturkatastrophe der deutschen Geschichte werden. Der Versicherungskonzern schätzt die Schäden europaweit auf mehr als zwölf Milliarden Euro - versichert sei davon nur etwa ein Viertel.

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strauch 09.07.2013, 09:10
1. optional

Also immer noch günstiger als die Commerzbank. Ich denke wenn der Staat 18 Mio in die Commerzbank Pumpen kann, dann muss man über die 12 Milliarden nicht lange nachdenken um sie zu bewilligen.

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Abraxas77 09.07.2013, 09:23
2. alles eingepreist

deswegen beschäftigen sich Versicherungen mit Naturwissenschaften und Statistik. Weil am Ende immer noch ein Gewinn über bleibt.

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Dramidoc 09.07.2013, 09:35
3. xxx

Zitat von sysop
Das Juni-Hochwasser könnte laut Munich Re zur teuersten Naturkatastrophe der deutschen Geschichte werden. Der Versicherungskonzern schätzt die Schäden europaweit auf mehr als zwölf Milliarden Euro - versichert sei davon nur etwa ein Viertel.
Im Grunde war das abzusehen. Mir war schon seit längerer Zeit klar, dass die 8 Milliarden Euro, die der Bund und die Länder bereitstellen wollten, niemals ausreichen würden. Es ist sehr traurig, dass die Existenz der einfachen Menschen und mittelständischen Unternehmen in den betroffenen Bundesländern einen geringere Wert hat als Drohnen, irgendwelche Flughäfen, Bahnhöfe. etc.

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bernardmarx 09.07.2013, 09:50
4. @Abraxax77: von wegen eingepreist

Was hat man denn von einer Versicherung, die im Schadensfall nicht auszahlt, weil sie pleite geht, da vorher das Risiko zu niedrig bewertet wurde?

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VoiceOfReason 09.07.2013, 09:58
5. not quite

Zitat von Dramidoc
Im Grunde war das abzusehen. Mir war schon seit längerer Zeit klar, dass die 8 Milliarden Euro, die der Bund und die Länder bereitstellen wollten, niemals ausreichen würden. Es ist sehr traurig, dass die Existenz der einfachen Menschen und mittelständischen Unternehmen in den betroffenen Bundesländern einen geringere Wert hat als Drohnen, irgendwelche Flughäfen, Bahnhöfe. etc.
lesen sie den artikel nochmal. unten steht, der in deutschland entstandene schaden wird mit 2 milliarden angesetzt. oder meinetwegen auch mit 5.8 milliarden, wie diese us agentur behauptet. was immer noch deutlich unter den 8 milliarden liegt, die die bundesregierung mal so eben versprochen hat, ohne irgendwelche daten zu haben.

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VoiceOfReason 09.07.2013, 10:01
6. nö

Zitat von strauch
Also immer noch günstiger als die Commerzbank. Ich denke wenn der Staat 18 Mio in die Commerzbank Pumpen kann, dann muss man über die 12 Milliarden nicht lange nachdenken um sie zu bewilligen.
daß wir jetzt ihrer meinung nach für ganz europa den schaden bezahlen sollen, finde ich dann doch etwas übertrieben.

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jonas4711 09.07.2013, 10:15
7. Peanuts

wenn ich an das Fass ohne Boden denke, das man Eurorettungsschirm nennt. Das stolze Griechenland krigt wieder mal 8 Milliarden demnächst? Sag ich doch, die Hochwasserschäden sind gegen die Politik Murksels und des Rollstuhlfahrers Peantus. Mir tun die Flutopfer leid!!

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räbbi 09.07.2013, 10:18
8.

Um die Versicherungen brauchen wir uns glaube ich keine Sorgen zu machen.
Ja, dieses Jahr wird's wohl ne Delle geben, aber für die Zukunft werden jetzt erstmal die hohen Risiken aus dem Portfolio gekegelt (Preis erhöht, oder Altverträge gekündigt) und im Sog der Ereignisse viele neue Policen mit geringem Risiko abgeschlossen.
("Vati, wir müssen uns da jetzt aber auch versichern")

Das wird schon.


Zu den Schäden...wäre doch fein, wenn man bei den Vergleichen mit früheren Ereignissen zumindest die Inflation berücksichtigen würde. Wenigstens die statistische, die gefühlte verlang ich ja gar nicht.

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fetestlouis 09.07.2013, 13:58
9. Wohl realistischer...

Zitat von sysop
Das Juni-Hochwasser könnte laut Munich Re zur teuersten Naturkatastrophe der deutschen Geschichte werden. Der Versicherungskonzern schätzt die Schäden europaweit auf mehr als zwölf Milliarden Euro - versichert sei davon nur etwa ein Viertel.
Diese Zahlen ...

...als die Zahlen der Bundesregierung, die m.M.n. BEWUßT NIEDRIG angesetzt worden sind, um seitens der Hochwasseropfer KEINE BEGEHRLICHKEITEN zu wecken und vermehrt EIGENMITTEL aufzuwenden (à la RIESTER-RENTE)! Sind bestimmt nicht die Kostensteigerungen im Bau/Versicherungsbereich seit 2002 mitberücksichtigt. Mittlerweile wird ja wohl Jeder die "finanziellen Machenschaften" dieser Regierung kennen - Auslandshilfen vor Inlandshilfe und wenn nötig, dann eben gar kein Geld!

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