Forum: Wirtschaft
Schätzungen aus den Ländern: Dürre richtet in Deutschland mehr als eine Milliarde Eur
DPA

Die wochenlange Dürre hat in der deutschen Landwirtschaft bereits einen Schaden von mehr als einer Milliarde Euro angerichtet. Das haben erste Schätzungen der Länder ergeben.

Seite 1 von 3
Commentatore 24 11.08.2018, 09:36
1. Man kann nicht alles in Euro und Cent rechnen

Wir sind in dieser Situation angelangt, weil immer alles in Euro, Dollar etc. gerechnet wird. Hätten wir mehr auf die Natur gehört und weniger auf den Geldbeutel wären wir nicht in dieser schrecklichen Situation. Aber offenbar lernt der Mensch ja nichts dazu. Nur der Natur sind Börsenkurse und irgendwelche hirnrissigen Prognosen scheißegal. Sie beherrscht kein BWL und wir als Gesellschaft werden, wenn wir uns nicht ganz schnell ändern, von diesem Planeten getilgt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yvowald@freenet.de 11.08.2018, 09:48
2. Nicht immer nach Staatsknete rufen

Wer will so etwas in aller Schnelle schätzen? Etwa der Bauernverbandspräsident Ruckwied, der ja auch gleich eine Milliarde EURO als Unterstützungszahlung für "seine" Bäuerinnen und Bauern gefordert hat?
Auch landwirtschaftliche Betriebe sind Unternehmen und sollten in guten Jahren Rückstellungen bilden für "schlechtere Zeiten" wie das Jahr 2018.
Nicht immer nach Staatsknete rufen, sondern selbst vorbeugend handeln....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herbert 11.08.2018, 09:57
3. es gibt Felder die sind grün

also nicht mit der Giesskanne allen satt Unterstützung geben.
Zudem gibt es ein Unternehmer Risiko!
Auch ein Bauer muss mit Ausfällen rechnen und vorbeugen.
So einfach ist das !!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wo_st 11.08.2018, 10:02
4.

Wer hat die Schätzung erstellt? Die Geschädigten? Bei uns war mal Hagelschlag in den Weinbergen und alles war zerstört, in den Tagen danach konnte man sich an der Masse der zerstörten Trauben sattessen, denn man hatte ja das Geld und brauchte nicht mehr ernten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holgerbeckerhh 11.08.2018, 10:05
5. Ursachenbekämpfung wichtig

Es bleibt zu hoffen, dass mit den wirtschaftlichen Schäden in einem Verursacherland des Klimawandels nicht nur über wichtige Sofortmaßnahmen, sondern auch um die perspektiv und insbesondere für die jüngeren Genrationen noch wichtigere Ursachenbekämpfung diskutiert wird. Hier sind Handlungen zur aktuten Reduktion von Treibhausgasen bitter nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noregrets 11.08.2018, 10:09
6. Umdenken

Unsere Landwirtschaft/Viehwirtschaft ist schon lange auf einem falschen Weg. Die Bauern schreien immer nach staatlicher Unterstützung. Glöckner handelt richtig, nicht einfach ungezielt das große Steuerfüllhorn über die Bauern ausschütten. Wenn sich ein Landwirt nur noch mit Subventionen über Wasser halten kann, ist sein Businessplan gescheitert, ähnlich wie die deutsche Kohlewirtschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausierer 11.08.2018, 10:29
7. Die Chance für Reformen...

und zwar möglichst tiefgreifende Reformen...es muß endlich Schluß damit sein, dass sich Bauern in die Abhängigkeit von Banken und EU begeben und sich grenzenlos überschulden nur damit Beyer und Co seine schädlichen Produkte und Monsanto sein Saatgut an den Mann bringen kann...Schluß mit diesen unsäglichen Überproduktionen, Monokulturen, Umweltvergiftung und Tierquälereien...die schleichende Vergiftung der Menschheit über die " Nahrungsmittelerzeugung " könnte somit wieder drastisch heruntergefahren werden...aber das bleibt wohl doch nur Wunschdenken, denn die Profit-Gier und die uns regierenden Kartelle werden das niemals zulassen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank.huebner 11.08.2018, 10:50
8. Gegen Hilfszahlungen

Man muss ehrlich sein, die Landwirtschaft hat Mitschuld an den Ausfällen. Viel zu viele Tiere, die mit eigenen Mitteln nur knapp ernährt werden können. Keine oder zu wenig Rücklagen bzw Rückstellungen gebildet, um auf solche Krisen vorbereitet zu sein. Soll nun der Steuerzahler dafür aufkommen, dass die landwirtschaftliche Produktion, deren Erteugnisse zu 30 % in den Export gehen, ausgeglichen werden kann? Zahlen die Landwirte bei guten Ernten etwas zurück? Man kann darüber nachdenken, kleine, ökologisch prodizuere Familienbetriebe mit zinsgünstigen Krediten zu helfen, aber die großen Agragfabriken, die hätten vorsorgen können. Außerdem werden die Preise auf dem Markt sicher steigen, da das Angebot nachlässt. Daher ist es spannend , dass die Lobby schon jetzt Verluste beziffern kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 11.08.2018, 11:02
9. Geringe Ernte, hohe Preise

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden sein wird ist noch gar nicht abzusehen. Denn die Erntemenge ist das eine, die Preise das andere. Wenn etwa bereits der Preis für Gerste um 40% unjd für Weizen um 20% gstiegen ist, dann ist die Mindermenge schon ausgeglichen. Das Problem sind die Einzelfälle. Wenn ein Bauer einen Totalausfall der Ernte hat, hilft auch kein hoher Preis. Wer dagegen eine gute Ernte hat, bekommt durch die Preisaufschläge noch mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3