Forum: Wirtschaft
Schieflage des Staatskonzerns: Grüne fordern Zerschlagung der Bahn
DPA

Mit seinem Brandbrief zur Lage der Bahn schreckte Konzernchef Lutz die Politik auf. Die Grünen verlangen nun in einem Fünf-Punkte-Plan harte Maßnahmen: die Trennung von Netz und Betrieb und Milliarden die Technik.für die Technik.

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chjuma 11.09.2018, 17:56
1. genau

Beim Strom hats doch auch funktioniert. Kein Aufstand, kein Theater. Netzbetreiber schreiben neue Rechnungen die auf den Strompreis kommen. Der doofe Michel löhnt alles und lässt sich alles gefallen. Also jetzt die Bahn. Mal sehen wie weit die Grüne Schröpfe so weiter geht. Das Klima werden wir mit einer Verdoppelung der Bahnpreise nicht retten. Aber da fällt mir eine Lösung ein... Benzinpreis 5Euro pro Liter... Na Hofreiter und Özdemir, ans Werk...

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askl 11.09.2018, 17:57
2. Ist Hofreiter zur F.D.P. gewechselt?

Ohje, der Herr Hofreiter hat die Produktionstechnik im Systemverbund Bahn wohl bis heute nicht verstanden! Und das als Grüner! Die gute alte M. Theacher hatte das mal in GB versucht. Mit desaströsen Folgen! Und ich dachte, bei der Bahnpolitik seien die Grünen kompetent!

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olmen 11.09.2018, 17:59
3. Grüne Vorschläge

sind teilweise plausibel, andererseits halten sie an überholten Konzepten fest. So ist die (willkürliche) Kosten-Erhöhung für Wettbewerber ein altes Rezept. Einzig die Einführung von Sicherheitsmaßnahmen (wie automatische Bremssysteme, Beseitigung des toten Kurven-Winkels, bessere und größere Beleuchtungssysteme usw.) im LKW-Bereich wäre sinnvoll. Wichtiger wäre, dass die Bahn mehr Kunden erreicht - und zwar u. a. durch faire und durchschaubar Preis-Konzepte.
Auch könnten mehr Güter per Binnenschiff transportiert werden. Diese Branche wird in der politischen Betrachtung viel zu sträflich behandelt.
Was haben eigentlich die Grünen in ihrer Regierungszeit erreicht? Wenig - z. B. fuhren SUV-PKW steuergünstig seinerzeit durch die Gegend. Daran sollte man sich erinnern.

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unky 11.09.2018, 18:01
4. Verkehrspolitik ist von vorgestern

Recht haben die Grünen: So kann es mit der Bahn nicht mehr weiter gehen. Die CSU-Verkehrsminister, unterstützt von der CDU, machten und machen eine Verkehrspolitik für das Auto, einschließlich einer Politik der autogerechten Stadt (siehe Verlängerung der Stadtautobahn in Berlin). Das verpestet die Luft in den Ballungszentren, führt zu ständigen Staus und viel Verkehrslärm. Wir leben aber im 21. Jhdt. - und viele Bürger wollen einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr und einen Fernverkehr, der zuverlässig, schnell und pünktlich ist. Und das alles zu erwschwinglichen Preisen.

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Sauerei 11.09.2018, 18:03
5. Ja die Grünen haben Erfahrung mit Trennungen

So wie in der Versorgung mit Elektrizität. Was ist raus gekommen? Wir zahlen in Europa am meisten für den Strom.
Das Gegenteil vom grünen Vorschlag muss passieren. Die Bahn und alles drm herum muss deprivatisiert werden und alles zurück zum Staat, nix mehr mit Gewinn machen und die Lücken der Regierung füllen.
Es sollte eine hoheitliche Aufgabe des Staates sein das Transportwesen zu organisieren und zum Wohle der Bewohner zu steuern.

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fottesfott 11.09.2018, 18:09
6. Macht Sinn

das Netz losgelöst von kurzfristigen Gewinninteressen als Teil der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand (ohne public-private partnership), der Betrieb nach transparenten Ausschreibungen und später transparenter Bewertung der Dienstleistung in Hand von Privatunternehmen. Vielleicht ist die Bahn auf manchen Strecken wettbewerbsfähig. Vielleicht nicht.

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Andy-Mankind 11.09.2018, 18:13
7. Die Trennung - eine Strukturentscheidung mit Augenmaß

Die Trennung von Infrastruktur und Dienstleistung "Beförderung von Menschen und Gütern" ist eine klare Positionierung, die ich nur unterstützen kann. Die Infrastruktur zu privatisieren war keine gute Entscheidung, da hier der Staat eine zentrale, von Gemeinwohlorientierung geprägter Aufgabe die Finger lässt und so langfristig beim Ausbau einen Modernisierungsstau vorfindet. Wenn die Bahn die Macht über das Netz verlöre, kann sie sich auf die privatwirtschaftlich orientierte Dienstleistung konzentrieren und sich zu gleichen Bedingungen wie die Konkurrenz an den Kundenbedürfnissen orientieren!

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PwvincentPwvincent 11.09.2018, 18:17
8. Überschrift

Die Bahn muss vom Staat dirigiert werden. Privatisierung geht nicht wie es in anderen Ländern sich gezeigt hat. Private wollen nur Gewinne und Unterhaltung der Anlagen und Züge wird auf ein Minimum heruntetgefahren. Das gesamte DB Netz bleibt immer ein Zuschussbetrieb, weil auch Gebiete bedient werden müssen die bevölkerungsarm sind.

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diorder 11.09.2018, 18:21
9. Die Grünen neoliberal

Das wäre zwar nicht neu, aber so offen hätte ich das nicht gedacht. Mehdorn wird sich totärgern über die entgangenen Provisionen . Der Privatisierungsausverkauf von Gemeineigentum soll mit SPD-Hilfe weitergehen. Ich bin für den Erhalt aller wichtigen Bereiche für die Daseinsfürsorge. Dazu zähle ich auch den Öffentlichen Nahverkehr. Die bisherigen Privatbahnen mit ihrem Rosinenpickereien und ähnlichen Prrsonalproblemen und technidchen Ausfällen lassen nichts Besseres erwarten. Eher wie alle Privatsierungen nur steigende Kosten für die Kunden, Qualitätseinbußen und teure Rückkäufe mit Steuermitteln.

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