Forum: Wirtschaft
Schoko-Krieg: Elfenbeinküste hortet Kakao in Milliardenwert

Der Kampf*um die Macht*an der Elfenbeinküste nimmt groteske*Züge an. Weil ihm das Geld fürs*Militär ausgeht, will Ex-Präsident Laurent Gbagbo den Preis für Kakaobohnen nach oben treiben. Die*Teuerung bekommen auch*Schokoladenliebhaber in Europa zu spüren.

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syracusa 09.03.2011, 20:14
1. fehlende Logik

Zitat von sysop
Der Kampf*um die Macht*an der Elfenbeinküste nimmt groteske*Züge an. Weil ihm das Geld fürs*Militär ausgeht, will Ex-Präsident Laurent Gbagbo den Preis für Kakaobohnen nach oben treiben. Die*Teuerung bekommen auch*Schokoladenliebhaber in Europa zu spüren.
Das Hauptargument des Artikels ist unlogisch. Wenn Gbago das Geld ausgeht, dann muss er auf Teufel komm raus verkaufen, und das würde zum Sinken des Kakao-Preises führen. Kakao aus Spekulationsgründen zu horten kostet erst mal nur viel Geld, und das fehlt ihm ja.

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atomkraftwerk 09.03.2011, 20:48
3. .

Zitat von syracusa
Das Hauptargument des Artikels ist unlogisch. Wenn Gbago das Geld ausgeht, dann muss er auf Teufel komm raus verkaufen, und das würde zum Sinken des Kakao-Preises führen.
Macht er wahrscheinlich auch, der kakaopreis ist heute jedenfalls ordentlich gefallen, mehr als 2.5%. Aber vielleicht war das Argument ja, dass der Herr die kakaobohnen als Kanonenfutter hortet. :-)

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Dretabar 09.03.2011, 20:55
4. Man muss sich die Zusammenhänge zusammenreimen...

Zitat von syracusa
Das Hauptargument des Artikels ist unlogisch. Wenn Gbago das Geld ausgeht, dann muss er auf Teufel komm raus verkaufen, und das würde zum Sinken des Kakao-Preises führen. Kakao aus Spekulationsgründen zu horten kostet erst mal nur viel Geld, und das fehlt ihm ja.
Das Argument ist vermutlich logisch, wenn man zwischen den Zeilen liest. Der Artikel ist in der Tat schlecht geschrieben, vor allem zusammenhanglos und nicht chronologisch aufgebaut. Letztlich kommt es auf folgendes Zitat an:

"Bisher lag der Vertrieb der Bohnen in den Händen multinationaler Konzerne."

Offenbar war der Kakaovertrieb bislang in de Händen normaler Kapitalgesellschaften. Herr Gbaggo hat die gesamten Bestände nun offenbar verstaatlicht, um den Verkauf über ihn/den Staat zu steuern, dabei die Preise zu erhöhen und hierdurch eine Menge Geld abzustauben. Widersprüchlich ist allerdings, dass offenbar ein Handelsembargo verhängt wurde (erkennt man ebenfalls nur bei genauem Lesen, Zitat:

"Seit die Europäische Union und die USA Sanktionen gegen die Elfenbeinküste verhängt haben, wird keine Kakaobohne mehr exportiert.")

Wie diese Sanktionen allerdings mit der Absicht von Herrn Gbagbo, die Bohnen teurer zu verkaufen, in Einklang zu bringen ist, darüber schweigt der Artikel. Alles in allem mal wieder schlecht recherchiert, schade.

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my_opinion_1991 09.03.2011, 20:57
5. -

Zitat von syracusa
Das Hauptargument des Artikels ist unlogisch. Wenn Gbago das Geld ausgeht, dann muss er auf Teufel komm raus verkaufen, und das würde zum Sinken des Kakao-Preises führen. Kakao aus Spekulationsgründen zu horten kostet erst mal nur viel Geld, und das fehlt ihm ja.
Wenn er sich allerdings durch diese Hortung auf mittlere Sicht einen rasanten Anstieg des Weltmarktpreises für Kakaobohnen erhofft, dann macht es wieder Sinn.

Die Frage ist, ob er noch Reserven hat, welche ihm über diesen Engpass hinweghelfen, also wer länger durchhält, der Markt oder er, denn das er nun erstmal aus diesem Bereich keine Einnahmen mehr zu erwarten hat, das ist klar.

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Pinarello 09.03.2011, 21:28
6. SIe vergessen den Sinn solcher Meldungen.

Zitat von syracusa
Das Hauptargument des Artikels ist unlogisch. Wenn Gbago das Geld ausgeht, dann muss er auf Teufel komm raus verkaufen, und das würde zum Sinken des Kakao-Preises führen. Kakao aus Spekulationsgründen zu horten kostet erst mal nur viel Geld, und das fehlt ihm ja.
Sie vergessen den Hintergrund des Artikels, hier soll Angst und Panik im SPON verbreitet werden, das geht natürlich nicht mit der an sich zwingend logischen Meldung, daß der Ditator alles verkaufen muß, was er nur irgendwie in seine Finger kriegt, das würde ja die Spekulanten und Gierschlunde in Verzweiflung stürzen, also macht SPON das Gegenteil, die verdiente Anzeigenlobby wird hofiert und der Urnenpöbel wird in Panik versetzt.

War ja vor 2 Jahren mit dem plötzlichen Anstieg des Milchpreises genauso, angeblich war ja die starke Nachfrage aus China und Asien dran schuld, wurde auch von den Börsendummys auf ARD und ZDF so gerechtfertigt, inwzsichen wissen wir ja, wer dafür verantwortlich war, das Organisierte Kapitalverbrechen, denn die Asiaten vertragen ja gar keine Milch, aber ARD und ZDF wollten uns dies weismachen.
Übrigens, das logische Denken an sich war noch nie die Stärke von Journalisten, oder solchen, die sich dafür halten, beim SPON habe ich immer mehr so meine Zweifel.

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TekDa74 09.03.2011, 22:12
7. groteke Züge

Zitat von sysop
Der Kampf*um die Macht*an der Elfenbeinküste nimmt groteske*Züge an. Weil ihm das Geld fürs*Militär ausgeht, will Ex-Präsident Laurent Gbagbo den Preis für Kakaobohnen nach oben treiben. Die*Teuerung bekommen auch*Schokoladenliebhaber in Europa zu spüren.

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TekDa74 09.03.2011, 22:17
8. groteske Züge?

Zitat von sysop
Der Kampf*um die Macht*an der Elfenbeinküste nimmt groteske*Züge an. Weil ihm das Geld fürs*Militär ausgeht, will Ex-Präsident Laurent Gbagbo den Preis für Kakaobohnen nach oben treiben. Die*Teuerung bekommen auch*Schokoladenliebhaber in Europa zu spüren.
ist nicht Alles grotesk was in Afrika läuft?Von Norden bis Süden und den dauzu gehörenden Inseln.

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my_opinion_1991 09.03.2011, 22:17
9. Quark

Zitat von Pinarello
Sie vergessen den Hintergrund des Artikels, hier soll Angst und Panik im SPON verbreitet werden, das geht natürlich nicht mit der an sich zwingend logischen Meldung, daß der Ditator alles verkaufen muß, was er nur irgendwie in .....
Ich als einer der von Ihnen als "Urnenpöbel" titelierten Personen zerfließe nicht vor Angst davor, dass ich möglicherweise von heute auf morgen auf Schokolade werde verzichten müssen. Eher macht mir ein schleichender Preisanstieg Sorgen, welcher sich dann nach dem Ende der "Krise" genau auf dem Niveau einpendeln wird, weil er sich da ja bereits so schön akklimatisiert hat.
Eine genaue Begründung dafür wird man letztendlich schuldig bleiben.

Allerdings halte ich Ihren Kommentar, mit welchem Sie Journalisten die Fähigkeit zum logischen Denken absprechen, für groben Unfug, welcher jeden Nicht-Bild Journalisten zu Recht in seiner Berufsehre treffen wird.
Nicht jeder versucht, mit einem Touristenvisum in anderen Ländern Interviews für sein Käseblatt zu führen.

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