Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: China dämpft Hoffnung auf schnelle Euro-Finanzhilfe

Eine gewaltige Finanzspritze aus China könnte die Märkte in Europa und den USA stabilisieren - solche Hoffnungen schürte Regierungschef Wen Jiabao. Nun folgt die Einschränkung: Man werde zwar eine "helfende Hand" ausstrecken - doch Wunder dürften die krisengeschüttelten Länder nicht erwarten.

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Satiro 15.09.2011, 07:52
1. Erfreut

kann man feststellen dass es auch in China unterschiedliche Meinungen und keine Denkverbote gibt.

Weiter so!
Vernüftge Menschen können vernünftige Lösungen finden wenn sie miteinander reden und nicht aufeinander schießen um ihre ideologischen oder religiösen Vorstellungen anderen aufzudrängen.

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kuddel37 15.09.2011, 07:53
2. .

Zitat von sysop
Eine gewaltige Finanzspritze aus China könnte die Märkte in Europa und den USA stabilisieren - solche Hoffnungen schürte Regierungschef Wen Jiabao. Nun folgt die Einschränkung: Man werde zwar eine "helfende Hand" ausstrecken - doch Wunder dürften die krisengeschüttelten Länder nicht erwarten.
Natürlich wird China keinerlei Risiken eingehen wenn es Hilfen gibt,und dafür auch Sicherheiten verlangen oder aber Gewinn erwarten.
So dämlich das eigene Land erheblichen Risiken durch Bürgschaften und Rettungspakete für wildfremde Pleitestaaten auszusetzen sind halt nur deutsche Volksver(t)räter.

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Nissin 15.09.2011, 08:00
3. Die pösen Chinesen....

wie können sie es überhaupt wagen den Europäern vorzuschreiben was sie zu tun haben. Sie sollen gefällig die Kohle herrücken. Ganz anders die Deutschen, die so selbstlos ihr Geld an den armen Griechen, Iren und Portugiesen verleihen, welches an keinerlei Auflagen verknüpft sind. Wwr Ironie findet kann sie behalten...

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wibo2 15.09.2011, 08:15
4. Das gemeine Volk hofft auf eine Finanzspritze der Regierung

Aber Schäuble dämpft Hoffnung auf schnelle Finanzhilfe für das gemeine Volk.

China hat wesentlichen Anteil an der Finanzkrise. Es fließt einseitig zu viel Geld nach China. Obwohl für den zwischenstaatlichen Güteraustausch das Günstigkeitsprinzip spricht: Jede Volkswirtschaft soll die Güter, die sie kostengünstiger als eine andere erzeugen kann, herstellen und diese mit anderen Volkswirtschaften tauschen.

Aber die billige Arbeit in Fernost hat sich als Fluch für das Volk hier bei uns herausgestellt. Bedingungen sollte China nicht stellen, denn Kapitalverkehrskontrollen im Westen sind jetzt zwingend geboten. Chinas Devisenbewirtschaftung zusätzlich zu der unterbewerteten Währung ist Ursache für das Handelsungleichgewicht zwischen den USA und China. Das macht uns alle hier wirtschaftlich kaputt.

Das Handelsungleichgewicht zwischen den USA und China ist ein unlösbares Problem für die Weltwirtschaft. China neutralisert die Devisenzuflüsse mit dem Zweck, einen sonst unvermeidlichen Anstieg der Inflation im Inland zu vermeiden. Einmal mittels der Anforderungen an die Mindestreserve der Banken und auch indem die chinesische Zentralbank Staatsanleihen und Zentralbankwechsel kauft und verkauft.

Damit werden Devisen von den Geschäftsbanken aus dem Wirtschaftskreislauf gezogen, damit es keine Inflation in China geben soll! Dieses manipulative Spiel geht so nicht weiter! Schluß damit, einen Riegel vorschieben, das ist das Gebot der Stunde.

siehe
http://liberalesinstitut.wordpress.c...eltwirtschaft/

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Hubert Rudnick 15.09.2011, 08:18
5. China und das Geld

Zitat von sysop
Eine gewaltige Finanzspritze aus China könnte die Märkte in Europa und den USA stabilisieren - solche Hoffnungen schürte Regierungschef Wen Jiabao. Nun folgt die Einschränkung: Man werde zwar eine "helfende Hand" ausstrecken - doch Wunder dürften die krisengeschüttelten Länder nicht erwarten.
Wenn China mit seinen vielen Dollars die Welt beglücken will dann sollte man aber auch dazu bemerken, dass China das Geld auf Kosten seiner Menschen und einer unverantwortlichen Umweltpolitik gemacht hatte.
Sie haben aus der Entwicklungsvergangenheit des Kapitalismus nicht dazugelernt.
Das viele Geld was sie nur durch ihre Aggressivität den eigenen Menschen gegenüber anhäufen konnten wird im eigenen Land dringend für die Entwicklung selbst benötigt.
Aber man möchte ja erste Weltmacht werden und so setzt man es zum weiteren Machtausbau ein, aber all das wird ihnen noch einmal auf die eigenen Füße fallen.
Und wenn die Chinesen Geld in fremden Ländern investieren, dann stellen sie selbstverständlich auch viele Bedingungen daran, aber das ist doch auch was ganz normales, denn das macht doch jeder Investor.

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B.Lebowski 15.09.2011, 08:19
6. So schnell geht das

und nun ist Europa schon von China abhängig.

China will zwar (angeblich) einen starken Markt in Europa und will deshalb helfen, aber mit welchen Konsequenzen?
Da kommt ja beinahe Wehmut auf,wenn ich an die Binnenmärkte von damals zurückdenke. Wenn eine Regierung zu dumm war, haben die anderen nicht mit im Boot gesessen. Nun trifft es im günstigsten Fall nur die halbe Welt..

Ich kann mich dafür nicht begeistern.

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dasky 15.09.2011, 08:22
7. Blaues Wunder

Zitat von sysop
Eine gewaltige Finanzspritze aus China könnte die Märkte in Europa und den USA stabilisieren - solche Hoffnungen schürte Regierungschef Wen Jiabao. Nun folgt die Einschränkung: Man werde zwar eine "helfende Hand" ausstrecken - doch Wunder dürften die krisengeschüttelten Länder nicht erwarten.
Tja, wie im Grunde schon am 3.8.2008 bedacht, fragt sich, ob unter den westlichen Ländern Deutschland nicht vielleicht sogar eines der arrogantesten ist. Dorthin eine "helfende Hand" auszustrecken, bevor die Lektion der Demut gelernt ist, würde mir schwerfallen.

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Roßtäuscher 15.09.2011, 08:28
8. China nützt die Blauäugigkeit der Schuldenländer aus um seine Vorteile zu sichern

Zitat von sysop
Eine gewaltige Finanzspritze aus China könnte die Märkte in Europa und den USA stabilisieren - solche Hoffnungen schürte Regierungschef Wen Jiabao. Nun folgt die Einschränkung: Man werde zwar eine "helfende Hand" ausstrecken - doch Wunder dürften die krisengeschüttelten Länder nicht erwarten.
In Wahrheit ist alles viel Dampf und heiße Luft. Man muss sich immer erinnern, wie China sich auf billigste Art die Rohstoffe in Afrika sicherte und den Westen ausschmierte. China will sich die Kopiererei sichern. Man kann nicht genug vor den Chinesen warnen. Chinas Volkswirtschaft steht nicht auf dem sicheren Fundament wie der Westen. Vielmehr hat man durch Sklaverei und Ramscherzeugnisse eine Luftblase entstehen lassen, die viel Devisen in die Kassen spülte. Über Nacht wird dieses Land nicht zum Industriegiganten. Der Kern ist mehr als marode, auch wenn die Fassade darüber hinwegtäuschen soll.
Nur Berlusconi setzt auf China und ist geblendet, weil er zu faul ist zu sparen, ohne die Korruption. China gebärdet sich wie ein Neureicher, der ganz schnell pleite gehen kann. Was für kometenhafte Betriebe mit getürkten Bilanzen hat es bei uns schon alles zerrissen.
Indien macht nicht so viel Lärm wie China und Brasilien, werkelt im Stillen vor sich hin und wird eher positiv überraschen, während der Chinese undurchsichtig bleibt und linkt.

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Sackaboner 15.09.2011, 08:32
9. richtig

Zitat von Nissin
wie können sie es überhaupt wagen den Europäern vorzuschreiben was sie zu tun haben. Sie sollen gefällig die Kohle herrücken. Ganz anders die Deutschen, die so selbstlos ihr Geld an den armen Griechen, Iren und Portugiesen verleihen, welches an keinerlei Auflagen verknüpft sind. Wwr Ironie findet kann sie behalten...
Die Europäer, vor allem auch die Deutschen sind es doch, die ihre Technologie den Chinesen in die Hände gegeben haben, als Gegenleistung dafür, dass sie billige chinesische Sklavenarbeiter für sich schuften lassen. Die hiesigen Kapitalisten gehören mit zur widerlichsten Spezies, die die Evolution hervorgebracht hat.

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