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Solar-Pionier Asbeck: Letzte Chance für den Sonnenkönig
DPA

Zweimal hat Frank Asbeck das einstige Vorzeigeunternehmen Solarworld an den Abgrund geführt. Nun darf er noch einmal retten, was vom Photovoltaik-Konzern übrig ist. Hat er diesmal ein tragfähiges Konzept?

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Augustusrex 11.08.2017, 08:05
1. Der Herr Asbeck

Der will und wird nichts retten. Der Mann will nur noch einen kräftigen Schnitt machen, dann ist die Angelegenheit gegessen.

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Freidenker10 11.08.2017, 08:35
2.

Grundsätzlich schon komisch was man in der Wirtschaft so alles machen kann. Da führt einer sein Unternehmen in den Abgrund und kauft es mit dem Vermögen das er mit selbiger Firma verdient hat nach dem Konkurs entschuldet wieder auf. Also höre ich jetzt auf Miete zu zahlen und kauf mir die Wohnung dann nach einer Weile...

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thomhein 11.08.2017, 08:43
3. unseriös

Solarworld war von Anbeginn an nur mit Subventionen lebensfähig und Herr Asbeck war nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Er hat keine Skrupel, eine Vielzahl Kleininvestoren über den Tisch zu ziehen. Ein Glücklicksritter

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Ge-spiegelt 11.08.2017, 08:45
4. Ich dachte die Energiewende ist ein Erfolg?

Die Idee war mal Deutsche Exporte der Solar und Wind Branche. Prokon ist pleite. Solarworld ist pleite. Bosch hat deinvestiert usw. Das heisst wir unterstützen mit unserer EEG Abgabe China.
Wie oft darf denn dieser Versager noch versuchen Solarworld zu retten? Musk schafft es doch auch in einem Hochlohnland Photovoltaik zu produzieren, ja er hat seine Firma sogar in Tesla integriert.

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andreasm.bn 11.08.2017, 08:48
5. Herr Asbeck hatte und hat nur ein Ziel,...

sich selber die Taschen voll zu machen! Er wird auch jetzt wieder Angestellte und Aktieninhaber verarschen und sich ins Fäustchen lachen. Für mich gehört der Typ hinter skandinavische Fenstervorhänge.

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ketzer2000 11.08.2017, 09:11
6. Schlüsseltechnologie Made in Germany

Wir Deutschen sind zwar groß im Entwickeln, aber das Konzept in eine tragfähige längerfristige Produktion umzusetzen, dazu sind wir offensichtlich ein bischen blöd. Natürlich subventionieren andere Länder die Produktion - wie z.B. China mit den Solarmodulen. In D haben wir das definitiv nicht gemacht, sondern wir haben die Besitzer von Solaranlagen subventioniert, die, egal welches Modul, Steuererstattungen für Verluste und Garantiepreise für die Stromeinspeisung erhalten. Warum soll ich mir Solarmodule von Solarworld auf das Dach bauen lassen, wenn ich von günstigen Modulen und Förderung profitiere?
Und, was die vermeintliche Gier von Herrn Asbeck anbelangt, in den USA wäre das gar kein Thema, denn als Unternehmer scheitern, ist dort kein Problem. Und im Vergleich zu den anderen Managern von Deutsche Bank und der Automobilindustrie ist er wohl eher ein kleiner Fisch.
Und, was Insolvenz und Übernahme der Insolvenzmasse anbelangt - so selten ist das nicht bei kleinen Familienunternehmen, wo versucht wird, die Firma schuldenfrei an der Sohn zu übergeben.

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skeptiker97 11.08.2017, 09:43
7. Noch ein Schloss

Sicher kauft er jetzt noch ein Schloss.

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rtzlwitz 11.08.2017, 09:54
8. Einseitig und handwerklich ungenügend

Was für ein einseitiger Beitrag - aber das ist man ja leider von S.P.O.N. gewöhnt, sobald es um das Thema "Regenerative Energien" geht. Das der Artikel gegen Ende nur so von Wortauslassungen und Grammatikfehlern strotzt, spiegelt dabei eindrücklich wieder, welch ungenügende Arbeit da von Herrn Hecking hingerotzt wurde.
Natürlich wurden und werden chinesische Zellen massiv subventioniert, worauf ja nicht nur der böse Herr Asbeck sondern die ganze Branche vehement hingewiesen hat. Das hat die Schwarz-Gelbe Regierung seinerzeit nicht davon abgehalten die EEG-Förderung von heute auf morgen zu kappen, was nicht nur Solarworld sondern eine ganze Branche mit zehntausenden Arbeitsplätzen an den Rande des Ruins getrieben hat. Gleichzeitig fördert man die Kohle- und Atomindustrie - mal mehr und mal weniger versteckt - fleißig weiter. Vom Ausstieg von Ausstieg will ich gar nicht erst anfangen.
Den daraus resultierenden Niedergang der Solarbranche nun einseitig dem "Sonnenkönig" zuzuschreiben und dabei die verheerende Lobbyarbeit der etablierten Energieversorger - die bei den neo-liberalen Kräften der FDP damals offene Türen eingerannt hat - unter den Tisch fallen zu lassen, ist nicht mehr alleine mit journalistischer Fahrlässigkeit zu erklären - da muss man doch schon ideologische Motive des Autoren unterstellen.

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mocodelpavo 11.08.2017, 10:04
9. Niedergang einer Firma, nicht der Branche

Zitat von rtzlwitz
Den daraus resultierenden Niedergang der Solarbranche nun einseitig dem "Sonnenkönig" zuzuschreiben und dabei die verheerende Lobbyarbeit der etablierten Energieversorger - die bei den neo-liberalen Kräften der FDP damals offene Türen eingerannt hat - unter den Tisch fallen zu lassen, ist nicht mehr alleine mit journalistischer Fahrlässigkeit zu erklären - da muss man doch schon ideologische Motive des Autoren unterstellen.
Da sind sie wohl der Asbeck-Rhetorik auf den Leim gegangen: Ich habe alles richtig gemacht, alle anderen tragen die Verantwortung für mein Scheitern.

Der Solarbranche geht es herausragend gut. Die Förderung ist richtigerweise gekürzt worden, weil die Modulpreise massiv gefallen sind.
Dass man in dem Industriesegment auch als deutsche Firma Erfolg haben kann, zeigt der Zulieferer Wacker, der seit Jahren gutes Geld mit Reinstsilizium verdient.

Probleme haben nur die Firmen, die kein tragfähiges Geschäftsmodell haben. Oder schlecht geführt sind. Oder beides, wie bei Solarworld.

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