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Steigende Preise: Das Menetekel der Inflation
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Viele Jahre war Inflation kein Thema. Doch jetzt ist die Angst vor steigenden Preisen zurück. Die Finanzmärkte reagieren nervös. Stehen wir am Beginn einer Trendwende?

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dr.könig 07.10.2018, 13:38
1. Energie wird immer teurer

Der Heizölpreis ist bei einer Abnahme von nur 1500 l innerhalb
einer Woche um 100 € gestiegen ?
Den Bauern wird per Soforthilfe Geld gegeben.
Den Autobauern hilft beim Dieselfiasko der Steuerzahler.
Wer hilft dem Otto Normalverbraucher beim Heizöl kaufen ?

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localpatriot 07.10.2018, 13:42
2. Steigende Zinssaetze

Seit Jahren sind die Sparer im Lande die eigentlichen angeschmierten in der heutigen Wirtschaftslage. Ein bisschen Inflation bedeutet für die Sparer höhere Zinsen und darüber sollte sich jeder mit einem Sparkonto freuen.

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hps 07.10.2018, 13:47
3. Es geht um den Erhalt der Furcht

Seit jetzt sieben Jahren wird über die zu niedrigen Zinsen gejammert. Dann jetzt: Menetekel der Inflation?
Es geht wohl eher darum, einen Teil der Menschen in einem wie
auch immer gearteten latenten Grundunwohlsein zu halten.

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Rooo 07.10.2018, 13:53
4. Zeit in Bitcoin zu investieren

Wer diese Fiat-Gelddruck-Orgie nicht mitmachen will, sollte mal über einen Wechsel in Bitcoin nachdenken. Die Preise scheinen sich dem Boden genähert zu haben und von einem Crash kann eigentlich keine Rede sein, wenn man sich den Langfrist-Chart anschaut. Ein Crash war es nur für die Hausfrauen, die bei 15000 oder 20000 auf den Zug wegen FOMO aufgestiegen sind. Die Superreichen werden auch irgendwann erkennen, dass sie ihr Geld vor den Regierungen in Sicherheit bringen müssen, was bedeutet, dass auch Immobilien nicht mehr sicher sind, weil immobil. Außerdem sind die klassischen Assets Aktien und Immobilien inzwischen durch die Bank hoch bewertet und die steigenden Zinsen der US Staatsanleihen lassen vermutlich keine übermäßig großen Wertsteigerungen mehr zu.

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thequickeningishappening 07.10.2018, 13:56
5. Sehr gute Analyse

Ich sehe Das aehnlich. Der Nullzins führt zu Blasen bei Immos und Aktien. Die Kaufkraft stagniert. Ueberkapzitaeten fuehren zu Deflation. Die Blase wird platzen und Vermögenswerte wechseln Den Besitzer für lau. Ich habe Hypozinsen zwischen Zwei und Siebzehn Prozent erlebt, Business 25%. Zeiten in Denen Eine Pineapple (50 Dollar Schein) Mangelware waren. Die Privatverschuldung basiert auf Cashflow auf Kante. Ein, Zwei Prozent Zinserhöhung und Der Dominoeffekt setzt ein!

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spmc-12355639674612 07.10.2018, 14:01
6. Herr Müller, Sie wissen ja sicher aus der Physik,

dass ein System, in das abrupt Energie (hier: Geld oder Zinsen) hineingepumpt wird, bei mangelnder Dämpfung in Schwingungen geraten kann. Erhöht man die Zinsen zu schnell, kann es also passieren, dass sich der Markt den Entwicklungen nicht ausreichend schnell anpassen (in physikalischer Sprechweise: diese "Energie" dissipieren) kann und in der Folge gewaltig auf die Bremse tritt, woraufhin die Zentralbanken kurze Zeit später wiederum gezwungen wären, die Zinsen massiv zu senken. Das führt unweigerlich zu gefährlichen Oszillationen, wie wir sie in der Vergangenheit, also bei den Krisen der vergangenen Jahre, beobachten konnten.
Allan Greenspan ist das typische Beispiel einer völlig verfehlten Geldpolitik: Er hätte wissen können, dass die Erhöhung des Leitzinses zwischen April 2004 und Juli 2005 von 1% auf 5,25% (https://www.macrotrends.net/2015/fed-funds-rate-historical-chart) zu einem Problem mit den Immobilienfinanzierungen führen würde, da gleichzeitig ein staatliches Programm lief, Geringverdienern zu eigenen Immobilien zu verhelfen, nur dass die Kreditzinsen in den USA völlig ungedämpft waren - eine Zinsbindung über viele Jahre wie bei uns gab es nicht. Schon war die Subprime-Krise geboren, die 2008 schließlich in der Lehman-Pleite gipfelte.
Die EZB tut daran - Blasengeschwätz hin oder her - gut daran, mit der Erhöhung des Leizinses sehr bedächtig und vorsichtig umzugehen und jeden ihrer Schritte lange im Voraus anzukündigen, damit der Markt reagieren kann. Der ist nämlich wie ein riesiger Öltanker: Er kommt schwer um die Kurve und braucht zum Bremsen viele Kilometer, es sei denn, er läuft auf ein Riff auf und wird schwer beschädigt.

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Objectives 07.10.2018, 14:02
7. In Europa auf keinen Fall

Durch die illegale Staatsfinanzierung der EZB ist es nicht möglich die Zinsen abrupt zu erhöhen. Dies hätte bei den Südstaaten den Staatsbankrott zur Folge und das wissen alle Beteiligten nur zu genau.

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sarapo29 07.10.2018, 14:05
8. Mene mene tekel u-parsin

"Gezählt - gewogen- und für zu leicht befunden". Was für dieses Bibelzitat gilt, gilt ebenso für diesen Artikel: letztlich alles reine Spekulation und damit nur Angstmacherei vor Dingen welche die meisten von uns niemals werden beeinflussen können, im Gegenteil: Zig Millionen von Menschen sind diesem "Finanzmarkt" gegenüber wehrlos und damit der Gier und der Willkür weniger hilflos ausgeliefert. die Dinge werden also so geschehen wie sie halt nun einmal geschehen, wir können es eh nicht beeinflussen und deswegen sollten wir uns darüber auch keine Gedanken mehr machen- Wünsche uns allen noch einen sonnigen, sorgenfreien Sonntag

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carahyba 07.10.2018, 14:12
9. Zinsen in den USA ...

In den USA wird der "cash flow" bei einem nicht unbeträchtlichen Teil der Bevölkerung über Kreditkarte garantiert.
Bei einer Anhebung der Zinsen wird dieser Teil der Bevölkerung noch ärmer. In der Regel sind da viele Trump-Wähler dabei, aber die "checken" sowieso nichts.

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