Forum: Wirtschaft
Steuerpläne der EU-Kommission: Zarter Angriff auf die Internetgiganten
REUTERS

Die EU-Staaten sollen gemeinsam die Gewinne von Google, Apple und anderen Internet-Konzernen besteuern - das schlägt die EU-Kommission vor. Doch wie das passieren soll, bleibt unklar.

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Herr Knigge 21.09.2017, 18:38
1. Umsatzsteuer!

Der Plan mit der Umsatzsteuer wäre der einzig vernünftige und ist generell lange überfällig. Eine Firma wird nur anhand ihres Umsatzes besteuert, Gewinn gehört der Firma. Der Umsatz unterliegt einer Geraden mit Min/Max Werten. Gesamtumsatz Deutschland pro Jahr als Basis, Zielfoto insgesamt 19%, je höher der Umsatz desto höher die Steuer. Dadurch werden kleine Unternehmen entlastet und durch empfindliche Strafen aus der Schwarzarbeit gelockt, große tragen eine entsprechend große Last. Aber das bleibt doch Utopie...

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Tolotos 21.09.2017, 19:25
2.

Leider ist das wieder ein Problem, gegen dessen Lösung die EU gehärtet ist!
Die EU-Steueroasen müssten zustimmen, und genau das werden sie, wie in der EU gewohnt, einfach verweigern.

Die einzige Möglichkeit, das durchzusetzen, wäre wohl, die EU aufzulösen, und ohne die unwilligen Steueroasen wieder zusammenbauen. - Oder das wenigstens glaubwürdig anzudrohen.

Aber da das nicht passieren wird, bleibt die EU wohl auf Dauer eine Steueroase für staatliche und privatwirtschaftliche Steuerschmarotzer!

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Nonvaio01 21.09.2017, 19:46
3. selber schuld

wer steuer gesetzte macht die fuer die Firmen sind, sollte sich nicht wundern wenn die dann keine steuern zahlen.

Ausserdem kann jeder Staat seine steuer gesetze gestallten wie er will.

Das beispiel zeigt einmal mehr wie unueberlegt die gruendung der EU war.

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PaulchenGB 21.09.2017, 20:05
4. Deutschland/Schäuble muß unbedingt das

Einstimmigkeitsprinzip weiterhin vehement ablehnen. Würden sich doch die 19 EU-Nehmerländer bei entsprechender Gelegenheit gegen Deutschland zusammenrotten und könnten einfach beschließen, dass die enormen Handelsüberschüsse sanktioniert werden (statt Reparationszahlungen). Mit dem Einstimmigkeitsprinzip hat sich die EU quasi selbst hereingelegt und kann nicht immer nur auf dem aller kleinsten Nenner einigen.

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frenchie3 21.09.2017, 20:16
5. @3 Wieder eine fette Bildungslücke gestopft

Daß die EU bei ihrer Gründung nicht ans Internet gedacht hat gehört wohl zu verwerflichsten Versäumnissen überhaupt. Null Vorausschau. Klar ist aber wohl, jetzt wo die endlich mitbekommen haben daß die Steuerideen (von Neunzehnpaarundfuffzich) sich geändert haben, daß man was ändern muß. Aber egal welche Ideen da rauskommen, im Forum wird man schon beweisen daß das Mist ist

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grommeck 21.09.2017, 21:27
6. Politiker, die Geißel der Menschheit....

Moralisch auf tieferer Ebene waren wir nur Anfang der 70er. Damals haben wir das politische Verbrechertum teilweise in die Schranken verwiesen. Ob uns das wieder gelingt? Zweifelhaft!!

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kaliballer 21.09.2017, 21:28
7. Schäuble + Juncker

da haben sich 2 gefunden, die den Bürgern erzählen wie sehr gespart werden muss, weil der Staat kein Geld für seine Aufgaben habe und gleichzeitig den Großunternehmen Milliarden schenken. Der eine ehemals Steuerparadiesleiter, der andere sorgt dafür, dass die Steuerparadiese auch bleiben. Der sicherste Weg ist Einstimmigkeit aller Europäer zu fordern, sieht so demokratisch aus und ist doch unmöglich. Das ist die unerträgliche Heuchelei der deutschen Regierung.

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kaliballer 21.09.2017, 21:38
8. Was soll das:

"Nicht mehr die Gewinne, sondern die Umsätze von Digitalunternehmen sollen als Grundlage für die Besteuerung dienen. Einige EU-Staaten, darunter Deutschland und Frankreich,*hatten sich zuletzt für diese Lösung stark gemacht"
Was für einen Unterschied macht das, wenn z.B. Irland statt vom Gewinn vom Umsatz einen extrem niedrigen Steuersatz wählt ? Keinen, also nur Scheinlösungen.

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Leser161 21.09.2017, 21:57
9. Ein Anfang

Hoffen wir nun das es auch zu Ende gebracht wird. Nicht Griechenland macht uns arm, sondern Irland.

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