Forum: Wirtschaft
Steuerschätzung: Konjunkturboom beschert Regierung Milliardenplus

Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt - und Bund, Länder und Gemeinden nehmen deutlich mehr Steuern ein. Laut einem Zeitungsbericht erwarten die Steuerschätzer bis Ende 2011 zusätzliche Einnahmen von 30 Milliarden Euro. Den Bürgern droht trotzdem ein Gebührenschock.

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causal 19.10.2010, 08:17
1. behörden, gemeinden sind immer hungrig

und langen dem bürger tiefer in die tasche anstatt sich zu sanieren und sinnvoll (produktiv für den arbeitsmarkt) zu investieren.
der mangel liegt darin, dass ämter keine unternehmer sind.
gemeinden sind keine unternehmen.

man ziehe das grube-interview heran. glasklarer unternehmer eingebunden in einen betrieb, der bundeseigentum ist.

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Niamey 19.10.2010, 08:35
2. Milliardenplus bei den Steuereinnahmen

Zitat von causal
und langen dem bürger tiefer in die tasche anstatt sich zu sanieren und sinnvoll (produktiv für den arbeitsmarkt) zu investieren. der mangel liegt darin, dass ämter keine unternehmer sind. gemeinden sind keine unternehmen. man ziehe das grube-interview heran. glasklarer unternehmer eingebunden in einen betrieb, der bundeseigentum ist.
Klar ist sind Bund, Länder und Kommunen keine Unternehmen. Aber wir müssen doch Geld sparen, damit wir die EU weiter finanzieren können und auch sonst weltweit Pöstchen und Plätzchen für Buddies, Amigos, Freunde und Verwandte aus dem Filz von Politik und Wirtschaft schaffen und aus Steuergeldern bezahlen können. Geld für Bildung und Erziehung (Unis, Schulen etc.) bleibt dan nicht über. Und wir holen uns lieber Zuwanderer die diese Lücke stopfen.

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Clawog 19.10.2010, 08:36
3. Milliardenplus und Konjunkturboom

Die Experten haben keine Ahnung, wie das passieren konnte. Eigentlich drohte ja der Weltuntergang, vor allem wegen der gierigen Manager. Aber wenn man diesen Boom schon über sich ergehen lassen muß, dann sollte die Regierung die Gelegenheit wahrnehmen und kräftig die Steuern erhöhen. Ein Bürger mit viel Geld ist ein schlechter Bürger, weil er auf abwegige Gedanken kommt. Er wählt dann bürgerlich und das ist eine Katastrophe.

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johndoe2 19.10.2010, 08:36
4. Einnahmemarkt boomt...

Ja klar, mit Erhöhung der Abwasser- und Müllgebühren steigt der der Einnahmeboom der Kommunen (nicht zu vergessen der Anstieg der Grundsteuer). Strom und Gas werden ja auch wieder derbe erhöht. Wie bitte schön soll dann ein normal sterblicher Bürger den Binnenmarkt ankurbeln. Sorry, aber diese Meldungen sind ein Schlag ins Gesicht der Normalverdiener.

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deppvomdienst 19.10.2010, 08:38
5. Ein "PLUS"?

Zitat von sysop
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt - und Bund, Länder und Gemeinden nehmen deutlich mehr Steuern ein. Laut einem Zeitungsbericht erwarten die Steuerschätzer bis Ende 2011 zusätzliche Einnahmen von 30 Milliarden Euro. Den Bürgern droht trotzdem ein Gebührenschock.
Ach Spiegel,
wie wäre es mal, auf die rhetorischen Kunstgriffe zu verzichten? Das ist kein Plus, sondern ein weniger Minus. Und so könnte es passieren, dass sich die Darstellung der öffentlichen Haushalte von "desaströs" auf "katastrophal" verbessert hat.

50.000.000.000 Miese bedeutet schlicht, dass jeder Bewohner dieses Landes, vom Baby bis zum Greis, vom Sozialhilfeempfänger bis zum Superreichen, in diesem Jahr über 600 Euro (=monatlich 50 Euro) zu wenig an Steuern gezahlt hat, um einen ausgeglichenen Haushalt darzustellen. Und das in einer Zeit, die als "Aufschwung" dargestellt wird! Wieviel mehr Güter und Dienstleistungen müssten wir eigentlich noch produzieren, damit die Haushalte wenigstens ausgeglichen wären? Und wieviel mehr, damit wir mit dem Schulden Tilgen anfangen könnten? Und dann noch wieviel mehr, bis endlich Luft für eine Steuerreform mit gewissen Senkungen ist?

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matbu 19.10.2010, 08:41
6. Plus?

Ich finde ja den Ton des Artikels etwas bedenklich. Der Staat macht jetzt ein Plus und baut endlich seine Schulden ab? Ich denke nicht, das wir schon so weit sind.

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Senor Ompf 19.10.2010, 08:46
7. Fotostrecke: Eine-Billion-Euro-Frage

Herzlichen Dank an den Ersteller der Fotostrecke. Ich habe noch in keinem Medium eine derart gute Übersicht über Steuern und Staatsausgaben gesehen, dies ist ein exzellentes Beispiel für Qualitätsjournalismus. Super!

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heinrichp 19.10.2010, 08:52
8. Wer hat, dem wird gegeben

Zitat von Clawog
Ein Bürger mit viel Geld ist ein schlechter Bürger, weil er auf abwegige Gedanken kommt. Er wählt dann bürgerlich und das ist eine Katastrophe.
Was soll diese Aussage, die meisten Bürger Deutschlands haben immer weniger im Geldbeutel und die Reichen werden reicher. Der Saat nimmt uns förmlich aus und die Reichen werden hofiert, dieses Klientel herrscht über uns und Politiker sind deren Gehilfen.
Reich zu sein ist keine Schande, doch hier geht es um eine ungerechte Verteilung, um Gier.
http://die-welt-der-reichen.over-blo...en-772270.html

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Neinsowas 19.10.2010, 09:12
9. 30 Milliarden unverhofftes Plus....

Zitat von sysop
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt - und Bund, Länder und Gemeinden nehmen deutlich mehr Steuern ein. Laut einem Zeitungsbericht erwarten die Steuerschätzer bis Ende 2011 zusätzliche Einnahmen von 30 Milliarden Euro. Den Bürgern droht trotzdem ein Gebührenschock.
im Staatshaushalt....aber an allen Stellen dem Bürger Normal-Verbraucher die Gebühren unerträglich erhöhen und ihm das Leben schwer machen: Ich fasse es nicht!

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