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Steuerstreit mit USA: Schweizer Banken verpetzen ihre Mitarbeiter
REUTERS

Im Steuerstreit mit den USA wächst bei Schweizer Banken offenbar die Angst vor Klagen. Mehrere Institute liefern Namen ihrer Mitarbeiter an das US-Justizministerium, um glimpflich davon zu kommen. Die Anwälte der Betroffenen sind empört.

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jujo 17.08.2012, 15:15
1. ....

Zitat von sysop
Im Steuerstreit mit den USA wächst bei Schweizer Banken offenbar die Angst vor Klagen. Mehrere Institute liefern Namen ihrer Mitarbeiter an das US-Justizministerium, um glimpflich davon zu kommen. Die Anwälte der Betroffenen sind empört.
Wieder ein Baustein mehr, der beweist wie moralisch verottet das ganze Bankensystem ist, wundert es noch jemanden, das die Schweiz das Abkommen mit D in trockene Tücher bekommen will!
Und unsere Regierung macht den über die SPD empörten Handlanger!

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koprolith 17.08.2012, 15:20
2. Na, so ein Wunder aber auch...

Zitat von sysop
Im Steuerstreit mit den USA wächst bei Schweizer Banken offenbar die Angst vor Klagen. Mehrere Institute liefern Namen ihrer Mitarbeiter an das US-Justizministerium, um glimpflich davon zu kommen. Die Anwälte der Betroffenen sind empört.
... kann es sein, dass es den Führungsebenen der Banken am Ende nur ums Geld geht? Ich hatte immer gedacht, dass sie die Schwarzgelder und den Reichtum irgendwelcher Despoten nur aus reinem Idealismus verwalten. Ts Ts Ts

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rebell_am_ball 17.08.2012, 15:20
3. Das Beste an der Sache

Zitat von sysop
Im Steuerstreit mit den USA wächst bei Schweizer Banken offenbar die Angst vor Klagen. Mehrere Institute liefern Namen ihrer Mitarbeiter an das US-Justizministerium, um glimpflich davon zu kommen. Die Anwälte der Betroffenen sind empört.
wird im Artikel gar nicht erwähnt: Während die (Schweizer) Bankbosse ihre Mitarbeiter hinhängen, handeln sie für sich selbst Sonderregelungen aus, die es ihnen ermöglichen, ohne Probleme mit US-Behörden ztu bekommen vor Martha'y Vineyard zum Segeln oder in NY shoppen zu gehen....

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mystyhax 17.08.2012, 15:21
4. Regierung

Da kann man mal sehen wie das aussieht wenn eine Regierung die nationalen Interessen vertritt. Bei Multimilliarden Dollarklagen wird jedes Kreditinstitut plötzlich ganz handzahm und rückt sogar die Daten der Mitarbeiter raus. LOL

Im Gegenzu dazu lassen wir uns wie ein Tanzbär durch die Manege führen. Die ganzen Steuersünder lachen sich doch schlapp sobald das Abkommen unterzeichnet worden ist.

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spiekr 17.08.2012, 15:23
5. In diesem Endstadium der Gier

opfern die Verbrecher ihr Fussvolk.
Ich hoffe, heute weniger moraltriefende Kommentare zu lesen oder rechtsstaatliche Hinweise; denn es geht nur um Geld, was die einen haben wollen und die anderen nicht hergeben wollen. Ich befürchte, die Schweiz macht erst eine Kehrtwende, wenn ihr Ruf unter Somalia angekommen ist. An ihrem Verhältnis zu USA erkennen wir, dass die Schweiz nur unter brutalem Druck Konten und Namen offenlegt.

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derandersdenkende 17.08.2012, 15:24
6. Das wird ja immer verrückter !

Zitat von sysop
Im Steuerstreit mit den USA wächst bei Schweizer Banken offenbar die Angst vor Klagen. Mehrere Institute liefern Namen ihrer Mitarbeiter an das US-Justizministerium, um glimpflich davon zu kommen. Die Anwälte der Betroffenen sind empört.
Da fordern Banken ihre Mitarbeiter zur Beihilfe zur Steuerhinterziehung auf und veraten sie hinterher an die Geprellten?
Die Oase der Glückseligen ein Sündenpfuhl?

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sitcom 17.08.2012, 15:26
7. Na sehr mal

Die USA haben wohl ein bisschen Druck ausgeübt.... So muss es laufen... Damit bekommt man die Verbrechen in ihrer Bergfestung klein...

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BSC 17.08.2012, 15:39
8. Schweiz

So langsam aber sicher dürfte der Finanzplatz Schweiz in Wanken geraten, ist aber nicht schlimm, die machen auch guten Käse, gute Schokolade oder Uhren. Die Frage ist nur, wer ist dann als nächster dran? Liechtenstein, Luxemburg, die Kanalinseln, Singapur etc.? Scön wäre es ja, wenn man die Abtrünnigen, die Steuerhinterzieher normal besteuert wie alle anderen, und die Staaten wieder genug Geld einsammeln, um unsere Daseinsvorsorge zu garantieren.

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achja?! 17.08.2012, 15:39
9. Lieber Herr Schäuble,...

... so macht man das, wenn man den Sumpf der Wiederholungs-Straftäter (und das sind ja Steuerhinterzieher wohl, die seit Jahren "gekürzte" Steuererklärungen abgeben) trocken legen will. Aber wer seine mittelständische Klientel aus dem Ländle, das ja praktischer Weise an die Schweiz grenzt, schützen will, kommt mit einem solch lauen Lüftchen um die Ecke, wie Sie mit Ihrem "Abkommen"...

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