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Strategiewechsel bei E.on: Die Angst vor der atomaren Bad Bank
DPA

E.on will sein Geschäft mit Atom, Kohle und Gas abspalten. Die Bundesregierung mahnt: Der Energiekonzern muss für den Abbau und die Entsorgung der AKW genügend Rückstellungen vorhalten. Die Grünen warnen vor einer atomaren Bad Bank.

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Potatocouch 01.12.2014, 13:45
1. Glaubt wirklich...

Glaubt wirklich jemand hier in Deutschland, außer den Politikern natürlich, dass der Abbau der AKW nicht zu Lasten der Steuerzahler gehen wird?

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Harald Schmitt 01.12.2014, 13:50
2. Das wir vorher alles ausgegliedert

da kam letztens ein super Bericht wonach die Atmommeiler in eine Extra Gesellschaft ausgegliedert werden und die Muttergesellschaften dann nicht mehr dafür haften wenn die Pleite geht. Am Ende bezahlt es wieder der Steuerzahler. Es ist auch die Frage wie die das zurückbauen da macht ja auch jeder seine Experimente wie es amm billigsten geht.

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NormanR 01.12.2014, 13:59
3. eine Gesetz muß her

diesbezüglich und zwar schnell.

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dschmi 01.12.2014, 14:00
4. Ich habe schon vor 2 Jahren gesagt

Nach meinem Praktikum im AKW Grundremmingen die Kosten für den Atommüll wird in die Hunderte von Millarden gehen...
Viele glauben wirklich nach finden eines Endlagers ist die Sache getan... Wie naiv ist das denn... Im Wndlagwr selbst ständige Wartung alle paar Jahre neue Ummantelung neue verschließung
Da die alte Ummantelung kontaminiert ist benötigt man immer mehr davon etc... Aber wie gesagt die meisten die davon keine Ahnung haben stellen sich das so leicht vor...

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piccolo-mini 01.12.2014, 14:07
5.

14,5 Mrd. sind weniger als 32 oder? Woher kommen die unterschiedlichen Beträge die dafür da sein sollen.
Vattenfall hat es da leichter. Als ausländisches Unternehmen können Sie sich dank ttip dann dagegen wehren, dass die Regierung meint, sie könne Gesetze erlassen, welche die Gewinnaussichten trüben.
Was erlaube Demokratie?

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auweia 01.12.2014, 14:07
6. Die Grünen mahnen...(gähn!)

Die Haltung der Grünen ist nicht nachvollziehbar. Sie wollten doch den Atomabbau und haben diesen mit erzwungen. Dafür Gratulation.
Da sie aber über die Besitzverhältnisse an den Atomkraftwerken und unsere derzeitig noch gültige Wirtschaftsordnung im Bilde waren konnten sie sich ausrechnen, dass dann irgendwan auch Kosten anfallen. Die Atomkraftwurde von der Politik gewollt, ihre Abschaffung dito, also kann sich die Politik auch an den Kosten beteiligen.
Die Grünen sind unredlich wenn sie sich als Kassenwart aufspielen.
Wenn nicht ausreichend Geld kommt, macht e-on halt Bankrott, dann kommt das Abwicklungsgeld eh vom Staat.

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ofelas 01.12.2014, 14:11
7. da kommt auf Europa noch einiges zu

Zitat von Potatocouch
Glaubt wirklich jemand hier in Deutschland, außer den Politikern natürlich, dass der Abbau der AKW nicht zu Lasten der Steuerzahler gehen wird?
und wenn Frankreich seine AKWs abbauen (erneuern) muss....wird es dann Europaisiert weil die Kosten garnicht bewaeltigt werden koennen?

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Normaler Steuerzahler 01.12.2014, 14:11
8. Ein Schelm, wer bödes denkt...

Natürlich folgt eine Aktiengesellschaft im Wesentlichen der Logik des Kapitals. Da braucht keiner zu denken, dass die nur aus Nächstenliebe und neu entdecktem Umweltschutz plötzlich auf grüne Energien setzen und daher den Rest (Kohle, Atom, Gas) abspalten. Um so genauer sollten alle im Umfeld hinschauen, was da genau mit den "Altlasten" passiert!

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salkin 01.12.2014, 14:12
9.

EON und RWE dürften solange keine Dividenden zahlen bis ausreichende Rücklagen für den Rückbau nicht nur bilanziell sondern tatsächlich liquide vorhanden sind. Diese Vermögenswerte müssten auch im Insolvenzfall geschützt sein wie ein Treuhandvermögen und nicht als Sicherheit für die hohe Verschuldung zur Verfügung stehen.

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