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Stresstest: EZB sieht Banken für Zinswende gerüstet
DPA

Die EZB hat die Folgen einer Zinswende sorgfältig geprüft. Ergebnis: Die Banken in Europa wären derzeit recht gut gegen Zinssteigerungen gewappnet.

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carahyba 09.10.2017, 14:50
1.

Der Artikel verliert kein einziges Wort darüber wie sich die Erhöhung der Zinsen auf die Staatsschulden auswirken würde.

Der Artikel hat demnach keinerlei Aussagekraft, der wichtigste Aspekt wird mit keinem Wort erwähnt.

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jupp78 09.10.2017, 15:16
2.

Zitat von carahyba
Der Artikel verliert kein einziges Wort darüber wie sich die Erhöhung der Zinsen auf die Staatsschulden auswirken würde.
Weil es darum nicht ging.

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carahyba 09.10.2017, 15:40
3. EZB prüft Folgen der Zinswende ...

Zitat von jupp78
Weil es darum nicht ging.
Die EZB hat die Folgen einer Zinswende geprüft, steht im Artikeltrailer. Die Folgen betreffen nicht nur die Banken, vor allem die Staatsschulden.
Die hinteren Reifen von meinem Auto sind gut.
Es wird so schnell keine Zinswende geben.

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jupp78 09.10.2017, 15:47
4.

Zitat von carahyba
Die EZB hat die Folgen einer Zinswende geprüft, steht im Artikeltrailer.
Und in der Überschrift, dass es um die Banken geht und nicht um Staaten, Einzelpersonen oder was auch immer.

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carahyba 09.10.2017, 16:16
5.

Zitat von jupp78
Und in der Überschrift, dass es um die Banken geht und nicht um Staaten, Einzelpersonen oder was auch immer.
Na dann können die Banken ihre Zinsen erhöhen um die genannten 2-2,5%.
Es geht ja nur um Banken, nicht um Staaten oder Einzelpersonen oder was auch immer.

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jupp78 09.10.2017, 16:22
6.

Zitat von carahyba
Na dann können die Banken ihre Zinsen erhöhen um die genannten 2-2,5%.
Die Banken?
Es geht darum, was mit den Banken passiert, wenn die EZB den Leitzins erhöht.
Vielleicht einfach noch mal lesen und begreifen, um was es im Artikel eigentlich geht.

Ansonsten ist es vielleicht auch eine interessante Frage wie es den Staaten bei einer Leitzinserhöhung geht, genauso wie die Frage, wie gut die Hinterreifen an ihrem Auto sind, aber ein Artikel kann sicher nicht alle interessanten Fragen dieser Welt auf einmal behandeln.

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günter1934 09.10.2017, 17:53
7.

Zitat von jupp78
Und in der Überschrift, dass es um die Banken geht und nicht um Staaten, Einzelpersonen oder was auch immer.
Was höhere Zinsen für die hoch verschuldeten Staaten bedeuten, - das ist ein viel zu heisses Eisen. Darüber spricht man nicht...
Wem schulden die Staaten eigentlich die vielen Billionen?

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karl-felix 09.10.2017, 18:00
8. Und

Zitat von bartsuisse
sie kennen die Schulden hoffe ich und können drmnach die Auswirkungen selbst einfachst berechnen
wie soll das gehen ? Woher wollen Sie wissen oder berechnen , wieviele Staaten , Unternehmen ,Banken in 2 Jahren dann Staatspapiere mit höherem Zins kaufen ?
Wieviele der Halter bisherige Papiere nach dem Kurssturz verkaufen und die Verluste steuerlich geltend machen ?
Klar scheint nur zu sein , dass die goldenen Zeiten für die Sparer, den kleinen Mann und die Steuerzahler nun langsam zu Ende gehen .

10% Zinsgewinnzunahme der Banken gehen nicht spurlos an uns , den Verbrauchern und Kreditnehmern vorüber.

Ich halte das für ein extrem gefährliches Unterfangen die Zinsen anzuheben und deshalb die Aussage des Autors von kräftigen Zinserhöhungen für Spinnerei auf Bild Niveau .
Das wird ganz , ganz vorsichtig und langsam geschehen nach monatelangen Vorankündigungen höchstens in 0,5% Schritten in den nächsten 5-6 Jahren . Kein Mensch kann die Auswirkungen berechnen . Als erstes werden die Banken , die Versicherungen und der Aktienmarkt durchgerüttelt werden . Völlig unklar was auf dem Goldmarkt geschieht.
Aber Draghi weiss ganz genau wie gefährlich das ist und fühlt deshalb schon seit Monaten vor.
Ich erhöhe vorsichtshalber den Goldanteil , kann bei steigenden Zinsen nicht verkehrt sein denke ich mal. Das Preisniveau wird reagieren .

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karl-felix 09.10.2017, 18:07
9. Das

Zitat von jupp78
Weil es darum nicht ging.
ändert aber nichts an den Auswirkungen auf die Staatsfinanzen , an den Kursverlusten und den Verwerfungen am Aktienmarkt und bei dem Preisniveau.
Das ist nun einmal so beim Geld , da hängt alles mit allem zusammen .
Den Gewinn der Banken zahlen die kleinen Leute, die Steuerzahler, die Sparer.

Zieht euch warm an wenn die ersten Zinserhöhungen kommen , erfahrungsgemäss sind die Banken bei Zinserhöhungen blitzschnell- bei den Sollzinsen .
Dann können die Sparer zuschauen , wie ihr Erspartes dahinschmilzt.
Die goldenen Zeiten für Sparer werden jedenfalls in den nächsten Jahren zu Ende gehen und durch negative Realzinsen abgelöst.

Ich erhöhe vorsichtshalber mal den Goldanteil.

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