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Stromverbrauch für Kryptogeld: Warum der Bitcoin-Boom die globale Energiewende bedroh
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Erstmals haben Bitcoins die 15.000-Dollar-Marke durchbrochen. Eine Schattenseite der steigenden Nachfrage: Die Produktion der virtuellen Währung verbraucht enorme Strommengen, die mithilfe mongolischer Kohle erzeugt werden.

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Mehrleser 07.12.2017, 17:37
1.

Hat jemand ernsthaft geglaubt, die neue Digitale Welt gäbe es zum ökonomischen Nulltarif, weil sie mit kostenlosen APPs und Free Wi-Fi arbeitet?
Das kostet Energie ohne Ende, und nur für den Zweck, Bits in ein bestimmtes Muster zu bringen.

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frenchie3 07.12.2017, 17:56
2. Echt klasse

Nur aus Spaß und zum Vergleich wüsste ich gerne mal wie hoch die Produktionskosten vom gleichen Wert in Papier sind. Ob jetzt mal einer auf die Idee kommt, dass sich da ein paar Vögel zu Lasten der Umwelt bereichern.....

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spiegelleser987 07.12.2017, 18:20
3. Vergessen?

Da sollte man auch mal andere Dinge untersuchen, wie z.B. Steuererklärungen über das Internet. Die Bargeldabschaffung frisst auch eine Menge Strom. Bargeldlose Zahlungen in Läden sind nur über das Internet möglich. Zahlt man "mobil", dann muss das Handy rechtzeitig aufgeladen werden. Termine darf man bei Behörden nicht mehr am Pförtnereingang beantragen. Das ist jetzt nur noch über das Telefon und das Internet erlaubt. Auszufüllende Dokumente muss man aus dem Internet laden. Geht man zur Post und gibt dort einen Brief als Einschreiben oder Express ab, ist der dort vorhandene Computer auch mit einem großen Zentralcomputer verbunden. So läuft das auch wenn man dort einen ganz einfachen Brief abgibt.

Aber da gibt es noch viel mehr. Vergessen oder übersehen? Oder gibt es hier nur um den Kampf der Banken gegen Bitcoin?

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romeov 07.12.2017, 18:25
4. Kaum zu glauben

ein riesiger Energieaufwand für nichts ausser den Glauben an unendliche Gewinnchancen. Die Alchemisten haben wenigstens noch einen Klumpen Metall produziert.

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Kommentator3 07.12.2017, 18:29
5. Alternative bald massentauglich?

IOTA behauptet, sich von der schweren Blockchain und dem Mining / dem Schürfen neuer Coins vollständig befreit zu haben. Wenn das so stimmt, dann liegt die Alternative vor den Füßen.

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Sandbänker 07.12.2017, 18:33
6. Vielleicht einfach noch mal durch den Hausmeister kontrollieren lassen

Auf 32,4 Gigawatt  schätzt der "Digiconomist" Alex de Vries den Jahresverbrauch, Stand Mittwoch. Dänemark konsumiert 33 Terawattstunden im Jahr.  Vor zwei Wochen zeigte der "Bitcoin Energy Consumption Index" 29,5 Terawattstunden an,

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quark2@mailinator.com 07.12.2017, 18:38
7.

Ein paar zusätzliche Aspekte ... Es heißt immer, die Blockchain mache jede Transaktion nachvollziehbar. Das mag theoretisch so sein, aber in der Praxis dürfte der Aufwand zu hoch sein, um wirklich sichergehen zu können. D.h. man muß sich dann auf die chinesische Infrastruktur verlassen ... was natürlich dazu anregt, Schindluder zu treiben. Aus meiner Sicht hilft es nur, einen Mechanismus zu erfinden, mit dem man von der Chain einen Teil abschneiden kann, um die Rechnungen wieder zu vereinfachen. Es braucht also eine grundlegende mathematische Lösung. Das hat sich aber aus meiner Sicht von Anfang an abgezeichnet. Persönlich finde ich, es geht hier einfach um die Tulpenzwiebeln der Moderne. Hoffen wir, daß kein Steuergeld genommen wird, um die Spieler irgendwie zu retten.

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edelvollmilch 07.12.2017, 18:49
8. tendentiös

So wichtig es ist, sich kritisch mit Kryptowährungen auseinanderzusetzen: Die gegenwärtig massen- und reflexhaft aus der Hüfte geschossenen Berichte der Presselandschaft sind da nicht sehr hilfreich. Wem soll da nach dem Munde geredet werden? Mehr Recherche, mehr Grundlagen, weniger Empörung, bitte! Zu all diesen Themen existieren bereits Bemühungen innerhalb der Bitcoin-Gemeinschaft, und zudem massenhaft Altcoins, die sich der Probleme bereits angenommen haben. Die werden nicht einmal zitiert, geschweige denn ernst genommen.

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GoaSkin 07.12.2017, 19:03
9. auch Bargeld braucht sehr viel Strom

Hat jemand schon einmal ausgerechnet, wie viel Strom alle Geldautomaten und jegliche Geldzähl-/Sortiertechnik auf der Welt benötigt? Und dazu, wie viel Sprit jegliche Geldtransporte benötigen? Diese Energiemenge muss man dem Energieaufwand des digitalen Zahlungsverkehrs gegenüber stellen.

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