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Stromversorger: Energiewende beschert EnBW Millionenverlust
dapd

Die guten Zeiten sind für EnBW vorbei: Wegen des Atomausstiegs musste der Energiekonzern zwei Kraftwerke abschalten und verbuchte 2011 einen Verlust von mehr als 800 Millionen Euro. Deutschlands drittgrößter Stromversorger geht davon aus, dass die Energiewende das Ergebnis noch lange belasten wird.

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vincentvega58 07.03.2012, 15:58
1. Keine..

Zitat von sysop
Die guten Zeiten sind für EnBW vorbei: Wegen des Atomausstiegs musste der Energiekonzern zwei Kraftwerke abschalten und verbuchte 2011 einen Verlust von mehr als 800 Millionen Euro. Deutschlands drittgrößter Stromversorger geht davon aus, dass die Energiewende das Ergebnis noch lange belasten wird.
...Angst liebe ENBW,Merkel,Rösler und Röttgen planen gerade den Ausstieg vom Ausstieg...das sieht man überdeutlich an der drastischen Kürzung der Solarumlagefinanzierung.Diese Regierung lässt euch Monopolisten schon nicht im Stich!

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timorieth 07.03.2012, 16:28
2.

Zitat von vincentvega58
...Angst liebe ENBW,Merkel,Rösler und Röttgen planen gerade den Ausstieg vom Ausstieg...das sieht man überdeutlich an der drastischen Kürzung der Solarumlagefinanzierung.Diese Regierung lässt euch Monopolisten schon nicht im Stich!
Würde es sich dabei genauer gesagt nicht um:

den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg handeln? :D

Grüße

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pom_muc 07.03.2012, 17:12
3.

Zitat von vincentvega58
...Angst liebe ENBW,Merkel,Rösler und Röttgen planen gerade den Ausstieg vom Ausstieg...das sieht man überdeutlich an der drastischen Kürzung der Solarumlagefinanzierung.Diese Regierung lässt euch Monopolisten schon nicht im Stich!
Vielleicht sollten Sie mal die Bedeutung des Wortes Monopol nachschlagen!

Damit sind nicht die HUNDERTE von Anbietern in D gemeint.

Übrigens gehört EnBw zu über 93% dem Bundesland Bw und den dortigen Kommunen. Weniger als 2% sind im Aktienstreubesitz.

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n+1 07.03.2012, 17:23
4. na sowas

Zitat von sysop
Die guten Zeiten sind für EnBW vorbei: Wegen des Atomausstiegs musste der Energiekonzern zwei Kraftwerke abschalten und verbuchte 2011 einen Verlust von mehr als 800 Millionen Euro. Deutschlands drittgrößter Stromversorger geht davon aus, dass die Energiewende das Ergebnis noch lange belasten wird.
Der grobe Unfug Photovoltaik bringt zwar keine Arbeitsplätze aber dafür kostet er welche. Das Problem ist klein für die großen Stromversorger aber groß für die deutsche Industrie. Wir haben schon heute den mit Abstand höchsten Strompreis aller Industrienationen. Und der Anstieg ist ungebrochen. Natürlich - an der Leipziger Strombörsek, wo der Strom landet, den keiner haben will und keiner braucht, das muss man teilweise noch zahlen, wenn man Strom loswerden will. Aber eine Aluminiumhütte kann ihren Strom nicht an der Strombörse kaufen. Und ein Privatmann auch nicht.

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timorieth 07.03.2012, 17:40
5.

Zitat von n+1
Wir haben schon heute den mit Abstand höchsten Strompreis aller Industrienationen.
Hallo,

habe da aber etwas anderes gehört.

Könnten Sie vielleicht ein Link als Quelle angeben? Ich glaube gehört zu haben, dass in den skandinavischen Ländern (glaube Dänemark) der Strompreis noch höher sein soll.

Grüße

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Themostikles 07.03.2012, 18:11
6. Alcoa soll seinen Strom für die Verhüttung selber machen

Zitat von n+1
Der grobe Unfug Photovoltaik bringt zwar keine Arbeitsplätze aber dafür kostet er welche. Das Problem ist klein für die großen Stromversorger aber groß für die deutsche Industrie. Wir haben schon heute den mit Abstand höchsten Strompreis aller Industrienationen. Und der Anstieg ist ungebrochen. Natürlich - an der Leipziger Strombörsek, wo der Strom landet, den keiner haben will und keiner braucht, das muss man teilweise noch zahlen, wenn man Strom loswerden will. Aber eine Aluminiumhütte kann ihren Strom nicht an der Strombörse kaufen. Und ein Privatmann auch nicht.
Sie haben keinen Schimmer, sind aber vielleicht bei Alcoa angestellt. Müßten die energieintensiven Industrien ihren Strom selbst produzieren, wären sie längst nicht mehr in Deutschland. Stattdessen parasitieren sie den Stromkleinverbraucher, der mit seinem hohen Preis die Bauxitverhüttung subventionieren muss.

Die Behauptung, der Wandel zu den dezentralen Energieformen würde per Saldo Arbeitplätze kosten, ist grob falsch. Es ist genau anders herum.

Auch Ihre Bemerkung über die Strombörse zeugt von Kenntnislosigkeit. Wind- und Solarstrom drücken dort den Preis für die teure Spitzenlast massiv. Sie erzeugen den Wettbewerb, den Sie doch bestimmt lieben müssen als Vertreter der Marktwirtschaft.

Nun noch zu der Behauptung des "höchsten Strompreises aller Industrienationen". Auch hier liegen Sie nicht richtig. Es ist volkswirtschaftlich notwendig, dass möglichst viele der externen Kosten der Energiewandlung eingepreist werden. Sonst wird das BIP mit kontraproduktiven Leistungen belastet. D.h. die Volkswirtschaft als Ganzes wird geschädigt.

Je höher der Strompreis, desto höher der Druck auf die Industrie endlich in Energieeffizienztechnologie zu investieren. Bisher wird gerade in der Industrie mit Energie herumgeaast, weil diese ZU BILLIG ist. Also her mit den hohen Strompreisen! Das schafft den Wandel.

Sie sind ein Unterstützer von Uralt-Technologie, die längst vom Markt gehört. Das gilt für die Nukleartechnologie genauso wie für die Verstromung von Braun- und Steinkohle. Diese sind heute nicht mehr wettbewerbsfähig, obwohl beide Sparten bis zur Besinnungslosigkeit sunventioniert wurden und werden. Auch die Lizenz zum Verklappen von lebensschädlichen und umweltschädlichen Gasen und Stäuben, sowie von radioaktiven Substanzen ist letzlich eine Subvention bzw. ein geldwerter Vorteil.

Die Bilanzen der Energie-Monopolisten, die gerade veröffentlicht werden zeigt genau wohin die Reise geht: in die verhasste, aber überaus erfolgreiche und wettbewerbsfähige sowie nachhaltige Energiewandlung. In die dezentrale Energieversorgung können die Monopolisten nicht. Das machen die Stadtwerke und die Privaten.

Ihnen rate ich, sich ein Haus mit einem Dach mit Südausrichtung zu kaufen. Sie werden dann, selbst wenn die Solarenergie nicht mehr subventioniert wird, eine PV-Dachanlage installieren können und haben dann eigenen Strom. Dann stimmen sie ein ganz anderes Lied an.

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J4cky 07.03.2012, 18:12
7. ...

Zitat von timorieth
Hallo, habe da aber etwas anderes gehört. Könnten Sie vielleicht ein Link als Quelle angeben? Ich glaube gehört zu haben, dass in den skandinavischen Ländern (glaube Dänemark) der Strompreis noch höher sein soll. Grüße
Dänemark zahlt tatsächlich noch mehr für Elektrizität.

EU-Vergleich: Nur in Dänemark ist Strom teurer als in Deutschland - Nachrichten Wirtschaft - Energie - WELT ONLINE

Allerdings sollten Sie bedenken, dass Deutschland DAS Industrieland der EU ist. Sprich Energie sollte bei uns möglichst günstig sein, wenn wir nicht die Produktion ins Ausland verlagern wollen.

Die Dänen haben in jedem Fall mit ihrer Windkraft zu kämpfen, da Sie nur schwer zu regeln ist.

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zero-bond 07.03.2012, 18:49
8.

Zitat von Themostikles
Sie haben keinen Schimmer, sind aber vielleicht bei Alcoa angestellt. Müßten die energieintensiven Industrien ihren Strom selbst produzieren, wären sie längst nicht mehr in Deutschland. Stattdessen parasitieren sie den Stromkleinverbraucher, der mit seinem hohen Preis die Bauxitverhüttung subventionieren muss. Die Behauptung, der Wandel zu den dezentralen Energieformen würde per Saldo Arbeitplätze kosten, ist grob falsch. Es ist genau anders herum. Auch Ihre Bemerkung über die Strombörse zeugt von Kenntnislosigkeit. Wind- und Solarstrom drücken dort den Preis für die teure Spitzenlast massiv. Sie erzeugen den Wettbewerb, den Sie doch bestimmt lieben müssen als Vertreter der Marktwirtschaft. Nun noch zu der Behauptung des "höchsten Strompreises aller Industrienationen". Auch hier liegen Sie nicht richtig. Es ist volkswirtschaftlich notwendig, dass möglichst viele der externen Kosten der Energiewandlung eingepreist werden. Sonst wird das BIP mit kontraproduktiven Leistungen belastet. D.h. die Volkswirtschaft als Ganzes wird geschädigt. Je höher der Strompreis, desto höher der Druck auf die Industrie endlich in Energieeffizienztechnologie zu investieren. Bisher wird gerade in der Industrie mit Energie herumgeaast, weil diese ZU BILLIG ist. Also her mit den hohen Strompreisen! Das schafft den Wandel. Sie sind ein Unterstützer von Uralt-Technologie, die längst vom Markt gehört. Das gilt für die Nukleartechnologie genauso wie für die Verstromung von Braun- und Steinkohle. Diese sind heute nicht mehr wettbewerbsfähig, obwohl beide Sparten bis zur Besinnungslosigkeit sunventioniert wurden und werden. Auch die Lizenz zum Verklappen von lebensschädlichen und umweltschädlichen Gasen und Stäuben, sowie von radioaktiven Substanzen ist letzlich eine Subvention bzw. ein geldwerter Vorteil. Die Bilanzen der Energie-Monopolisten, die gerade veröffentlicht werden zeigt genau wohin die Reise geht: in die verhasste, aber überaus erfolgreiche und wettbewerbsfähige sowie nachhaltige Energiewandlung. In die dezentrale Energieversorgung können die Monopolisten nicht. Das machen die Stadtwerke und die Privaten. Ihnen rate ich, sich ein Haus mit einem Dach mit Südausrichtung zu kaufen. Sie werden dann, selbst wenn die Solarenergie nicht mehr subventioniert wird, eine PV-Dachanlage installieren können und haben dann eigenen Strom. Dann stimmen sie ein ganz anderes Lied an.
Ja, wind + solar drücken den Strompreis am Markt & Börse, Solar besonders in der Mittagszeit (Börse). Dabei vergessen Sie aber zu erwähnen, dass Wind-/Solarstrom nicht zu den Preisen an der Strombörse/marktkonform abgenommen wird, sondern zu den Preisen, die im EEG verankert sind und diese liegen überhalb der Marktpreise für Strom.

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hastdunichtgesehen 07.03.2012, 19:04
9. Aus einem der reichsten Bundesländer, eines der

Zitat von sysop
Die guten Zeiten sind für EnBW vorbei: Wegen des Atomausstiegs musste der Energiekonzern zwei Kraftwerke abschalten und verbuchte 2011 einen Verlust von mehr als 800 Millionen Euro. Deutschlands drittgrößter Stromversorger geht davon aus, dass die Energiewende das Ergebnis noch lange belasten wird.
ärmsten zu machen, da ist rot/grün auf dem richtigen Weg. Es gibt sogar welche, die behaupten Herr Mappus hätte den Verlust verbrochen. Ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Mappus mit Trillerpfeife ausgestattet, skandierend den irrationalen Atomausstieg gefordert hätte.

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