Forum: Wirtschaft
Studie: Forscher befürchten bei hartem Brexit Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen in D
imago/ Ralph Peters

Finden Großbritannien und die EU in den Brexit-Verhandlungen keinen Kompromiss, könnte das auch Arbeitsplätze in Deutschland kosten. Ökonomen haben berechnet, welche Regionen am stärksten betroffen wären.

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Frida_Gold 10.02.2019, 10:05
1.

Was ist denn bitteschön "Grußbritannien" und wie schafft es ein derart großes Magazin, so einen Klopper im Teaser-Text zu übersehen?

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diestimmevomdach 10.02.2019, 10:06
2.

Grußbritannien? Um Himmels Willen!

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Mara Cash 10.02.2019, 10:07
3. Schwarzmalerei

Es gibt in Deutschland genügend offene Stellen -- beim Wegfall einiger Stellen (z.B. in der Automobilbranche), müssen die Betroffenen dann eben in den Dienstleistungsbereich, die Baubranche oder ins Handwerk wechseln. Kein Problem, wenn man flexibel ist.

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iman.kant 10.02.2019, 10:11
4. Es wäre wirklich einmal schön

diese Forschungen dann auch zu überprüfen ob dass so eingetreten ist. Wirtschaftliche Forschung scheint mir mehr und mehr zu einem Bodensatzlesen zu verkommen.

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clausde 10.02.2019, 10:13
5.

Während hierzulande Forscher das halbleere Glas betrauern, versucht man in den Niederlanden dieses aufzufüllen.
Bei den ganzen Hard-Brexit-Auswirkungsvorhersagen werden gerne die Risiken beschworen. Wenige beachten die Chancen. Oder doch, und man redet nur nicht darüber?
Wir werden in wenigen Monaten sehen, wer die Hard-Brexit-Gewinner sind. Und die wird es sicher geben.
Denn auch nach einem harten Brexit werden Waren auf die Insel und von der Insel herunter transportiert. Wer nur in eine Richtung transportiert hat höhere Kosten. Wer Waren einführt, veredelt und wieder ausführt, nicht unbedingt.
Der harte Brexit wird mit jedem Tag wahrscheinlicher. Die Schubladen mit den Exit-Konzepten sind mehr als einen Spalt offen...

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steveleader 10.02.2019, 10:13
6. Juhu es kommen...

endlich wieder Fachkräfte in den Markt. Die werden kaum haben sie den Job verloren, sofort von anderen Unternehmen aufgesogen.
Der harte Brexit kann kommen.

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Casparcash 10.02.2019, 10:14
7.

können die ökonomen das auch irgendwie begründen? geschieht das aufgrund des wegfallenden marktes?
die details würde ich gerne sehen. denn letztlich ist es doch so, dass wahrscheinlich eher arbeitsplätze von gb nach europa abwandern werden, und das in größerem ausmaß als bisher.

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meinerlei 10.02.2019, 10:16
8. Faktenbasierung?

Schade, dass solche Berichte immer nur die Ergebnisse präsentieren, ohne Erläuterung der zugrundeliegenden Modelle und ohne Gesamtbetrachtung. Mit recht großer Wahrscheinlichkeit darf man auch hier wieder annehmen, dass es unter dem Strich nicht um einen Nettoverlust von Arbeitsplätzen geht, sondern um deren Verlagerung. So wie dem Verlust von Arbeitsplätzen im Kohlebergbau eine Zunahme der Beschäftigung beim Bau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen gegenübersteht. Das eigentliche Probleme ist der Umbau von Wertschöpfungsketten. Der kostet zunächst eine Menge Geld und wenn er erst einmal stattgefunden hat ist der Zug abgefahren. Wenn sich beispielsweise die USA und China im Handelsstreit nicht einigen, muss BMW den Bau von SUV für den chinesischen Markt in Spartanburg beenden und in China eine neue Fertigung aufbauen. Eine spätere Rückabwicklung ergäbe keinen Sinn, die Arbeitsplätze in den USA wären dauerhaft verloren. Und das Problem von GB ist, dass die internationalen Konzerne natürlich schon längst damit begonnen haben, Wertschöpfungsketten in der EU unter Umgehung Englands zu planen und dann auch aufzubauen. Dieser Prozess ist im Gang und wird das Land auf Jahrzehnte schädigen, selbst wenn es den Selbstdarstellern im dortigen Parlament noch irgendwie gelingt, einen harten Brexit abzuwenden.

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ruku 10.02.2019, 10:16
9. :-)

Zum Abschied GRUßbritannien ... Ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten, Sigmund Freud ist jetzt Redakteur bei SPON

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