Forum: Wirtschaft
Studie: Mehrheit der Deutschen hält Reiche für egoistisch
Messe Duesseldorf / ctillmann

Machtbesessen, materialistisch, rücksichtslos: So schätzt rund die Hälfte der Deutschen laut einer Studie die Reichen ein.

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espressotime 09.02.2019, 10:17
1.

Ach Gott.....so fing es auch in der NS-Zeit an, der Neid der Taugenichts Deutschen und die reichen gebildeten Juden.

Was hat den Egoismus mit Fleiß, Intelligenz und Umsetzung beider Faktoren zu tun?

Lieber selber mal nach etwas höheren Streben als gelb vor Neid werden.

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coyote38 09.02.2019, 10:17
2. Komisch ...

Aber meinen 16-Stunden-Arbeitstag, wo seit 28 Jahren ununterbrochen morgens der Wecker um 05:00 Uhr klingelt ... DEN möchte dann irgendwie doch keiner von den "Armen" haben ...

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leberhart 09.02.2019, 10:22
3. Jeder Reiche...

... der meint, er wäre dem Staat und der Allgemeinheit nichts schuldig wäre, kann ja mal gerne mit 10 Euro in der Tasche ins Entwicklungsland gehen und schauen,ob er dort auch reich wird.
Ceterum censeo : erhöht endlich die Abgeltungssteuer

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Europa! 09.02.2019, 10:24
4. Nö

Da die Menschen ohne Geld auf die Welt kommen und ihren "Reichtum" erst in späteren Lebensjahren erarbeiten (oder vielleicht auch ererben), ist es nicht weiter erstaunlich, dass gerade junge Menschen danach schreien, der "Reichtum" müsse verteilt werden. Sie denken dabei meistens an sich als die "Armen". Mit Altruismus oder Klassenkampf hat das nur sehr wenig zu tun.

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bieberh 09.02.2019, 10:27
5. dem ist...

... nichts mehr hinzu zu fügen!!! Die Werte stellen sich noch als recht bescheiden da, dürfen aber in den nächsten Jahren noch merklich steigen.

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ptb29 09.02.2019, 10:27
6. Nun das Geld der Superreichen könnte bestimmt ein paar Probleme lösen

Man müsste nur mal überschlagen, wieviel Geld man im weiteren Leben ausgeben kann. Alles darüber ist fürs eigene Ego. Ich habe auch nicht gehört, dass die über 100jährigen besonders reich waren.

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haarer.15 09.02.2019, 10:28
7. Es wäre sicher anders ...

... wenn die Arm-Reich-Schere nicht so eklatant auseinanderklaffen würde. Die hatte sich in den letzten zwanzig Jahren stetig nur vergrößert. Die meisten Leute haben keinen Sozialneid - aber ein gewisses Gerechtigkeitsempfinden. Und da hat die etablierte Politik in den vergangenen Jahren kläglich versagt. Die Gewerkschaften waren da auch zu lau. Immer noch wird hauptsächlich Politik für Eliten und Konzerne gemacht - für Otto Normalo hingegen gibts wie eh und je nur Peanuts. Eigentlich ein klarer Hinweis, dass sich das Wahlverhalten doch mal deutlich ändern müsste. Tut es bei uns aber nicht. Ok, dann aber haben wir auch nichts anderes verdient.

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antelatis 09.02.2019, 10:28
8. Ist doch logisch

Wer viel hat, während es viele gibt, die wenige haben, der muss egoistisch sein, anders geht es nicht ... das ist ein ganz einfacher logischer Zusammenhang. Wer das anders sieht, der redet sich was ein.

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burlei 09.02.2019, 10:30
9. Sozialneid oder berechtigte Angst?

Wenn Reiche z.B. gegen die Landeswährung wetten, können sie einen ordentlichen Gewinn machen. Die Bevölkerung zahlt diesen Gewinn durch eine Verschlechterung ihres Lebens. Wenn Reiche z.B. die Zinshöhe eines Wirtschaftsraumes manipulieren/manipulieren lassen, können sie einen netten Gewinn machen. Der Bürger zahlt diesen mit seinem Ersparten, mit seinem knappen Einkommen. Wenn Reiche z.B. als Inhaber eines Hedge-Fonds eine gut gehende Firma übernehmen, diese in den finanziellen Ruin treiben und zerschlagen, können sie einen netten Gewinn machen. Der Arbeitnehmer steht auf der Straße. Nur drei einfache Beispiele aus der Vergangenheit. Sozialneid oder berechtigte Angst?

Natürlich ist/sind für etliche Zeitgenossen "die Politik/ die Politiker" dran schuld, denn das ist eine so schön einfache Erklärung und schützt vor allem die Reichen. Nur leider ist es unmöglich, in einem Gesetz alle jetzigen und zukünftigen Lücken zu berücksichtigen, die Reiche regelrecht "riechen" können und erbarmungslos ausnutzen. Aber da sind ja noch diese besagten Zeitgenossen, die die Politiker für die Gier der Reichen verantwortlich machen.

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