Forum: Wirtschaft
Studie zu Arbeitskräftebedarf: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr
DPA

Auch bei der Rente mit 70 und einer höheren Geburtenrate kommt der deutsche Arbeitsmarkt nicht ohne Fachkräfte aus dem Ausland aus, ergibt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Jährlich müssten deshalb 260.000 Menschen zuziehen.

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gumbofroehn 12.02.2019, 07:57
1. Genau deswegen ...

... brauchen wir endlich ein modernes Zuwanderungsgesetz (Kanada lässt grüßen), welche es ermöglicht, die Zuwanderung anhand der Erfordernisse der Volkswirtschaft auszurichten. Dabei helfen weder xenophobe Ausfälle von rechts noch Asylromantik von links. Ich hoffe, dass es den Parteien in der Mitte gelingt, endlich das Notwendige zu tun.

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ernale 12.02.2019, 07:58
2. #Fachkräftemärchen

die Studien von Bertelsmann sind überdenkenswürdig, ich kenne sie nicht, gleichwohl scheint der Umstand der fortschreitenden Digitalisierung keine Beachtung gefunden zu haben. Es gibt auch eine Studie, aus der hervorgeht, dass z. B. in Produktions- und Fertigungsberufen fast 80% der Arbeitsplätze substituierbar sind - da wo Mangel herrschen könnte, ist er schon da! In den Dienstleistungsberufen. Pflege, Service etc. Sonst würde Bertelsmann hier nicht von "mittleren" Qualifikationen sprechen. Schon jetzt werden Pflegekräfte aus dem Ausland rekrutiert. Und zwar nicht aus dem "reichen" Ausland. Warten wir doch mal ab, wie es dann in 10 Jahren aussieht, wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnissen dort auch unseren angepasst haben? Dann kommen diese Menschen auch nicht mehr für Niedriglohn, Mindesttarif etc. für aufreibende und anstrengende Tätigkeit nach Old Germany. Und MINT...nicht jeder kann Ing. werden. Das Handwerk hatte immer schon goldenen Boden, auch da herrscht jetzt schon Fachkräftemangel. Aber das hat andere Gründe. Für die Jugend ist das Handwerk nicht so sehr attraktiv wie Jobs in der Kommunikation / Digitalisierung...usw.

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abuyazid 12.02.2019, 07:59
3. Billiglöhner dringend gesucht!

Änder mal den gesetzlichen Mindestlohn auf mind. 15 Eu dann gibts auch wieder Leute die arbeiten wollen. Ich finde nichts als unterbezahlte Jobs. Natürlich befürworten Firmen das. Ich würde sogar eine zweite Ausbildung im Handwerksbereich machen habe (Fachinformatiker SI) gelernt. Nichts... in Mecklenburg Vorpommern. Investiert mal in eine stabile Wirtschaft im Osten. Das BMW Werk ging nach Leipzig und MV geht leer aus. Hier gibt es sogar Kinderarmut. Kein Wunder das die rechte Szene aufblüht. Aber stattdessen werden Milliarden an anderer Stelle verschleudert

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mueller1 12.02.2019, 08:01
4. Jaja,

das übliche Gejammer - diesmal von den Bertelsmännern - über einen angeblichen Fachkräftemangel. Wer anständige Löhne zahlt, findet seine Arbeitskräfte. Und Arbeit, die zu schlecht bezahlt wird, sollte zukünftig schlicht liegen bleiben - offensichtlich ist die Arbeit ja kaum etwas wert.
Wenn sich in diesem Land nach 10 Jahren Konjunktur nach wie vor 2,4Mio Arbeitslose bzw. fast 3,3Mio Unterbeschäftigte in der Statistik der Arbeitsagentur wiederfinden, ist das Problem nicht der Fachkräftemangel sondern die Massenarbeitslosigkeit.

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Voth 12.02.2019, 08:04
5.

Super - wie man von einer Woche auf die andere "Milliarden Löcher" findet und die Konjunktur nicht ein Jahr im vorraus berechnen kann - was 2060 so abgeht weiss man aber bestens.

Bleibt in kurz: Fördermittelfinanzierte Propaganda (again) - jetzt noch ein Bericht vom Potsdamer Klimaforschungsinsitut über die (möglichen) Folgen des Klimawandels und die Tagesdosis ist erreicht

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hamburger62 12.02.2019, 08:08
6. eine Mär..

..wird am Leben gehalten. wer über 40 ist und arbeitslos wurde fragt sich, wo genau dieser Fachkräftemangel stattfindet. das ist noch heute so und wird mit der Digitalisierung sicher nicht besser.

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volkerino 12.02.2019, 08:11
7. ...wirklich?

"Die Bertelsmann Stiftung fördert nach eigener Aussage „Reformprozesse“ und „Prinzipien unternehmerischen Handelns“" Zitat aus Wikipedia! Wenn ich Unternehmer wäre und unternehmerisches Handeln in den Vordergrund stelle, dann würde ich mich auch über ein hohes Maß an Zuwanderung freuen, weil ich dann aus dem Vollem schöpfen könnte. Das drückt die Preise für das Handelsgut Arbeit. An den Fachkräftemangel glaube ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich. Wenn ich mir heute Stellenausschreibungen anschaue und abgleiche mit dem was da wirklich verlangt wird, erscheint mir das eher künstlich erzeugt als tatsächlich vorhanden.

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Bernd Meyer 12.02.2019, 08:16
8. Zuwanderung gerne!

aber nur Menschen, die sich in unserer Wertegemeinschaft wohlfühlen und diese in unserem Sinne erhalten und gegebenenfalls weiter entwickeln wollen. Ganz entscheidend ist hierbei die Vorbildung als Voraussetzung für einen Einsatz in unserer Wirtschaft. Bei diesen Voraussetzungen scheiden sehr viele Personen aus dem Nahen Osten schon einmal aus.

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freidenker49 12.02.2019, 08:19
9. Das wird nicht klappen

Wenn der Art viele Arbeitskräfte gesucht werden, dann kann man nur in den asiatischen Raum mit Werbemaßnahmen vordringen. Aber für die Asiaten ist Deutschland auch wegen der Sprachprobleme wenig attraktiv. So wird sich die deutsche Wirtschaft darauf einstellen müssen, dass langfristig zu wenig Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Die Wirtschaft wird also schrumpfen.

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