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Tarifstreik mi Kommunen: Öffentlicher Dienst will noch vor Ostern streiken
DPA

Nach dem Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst verschärfen die Gewerkschaften ihre Gangart. Noch vor den Osterfeiertagen sollen zahlreiche Betriebe bestreikt werden, auch Flughäfen.

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Hardisch 13.03.2018, 18:30
1. Bitte bitte

Lasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn

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shaboo 13.03.2018, 19:01
2. "Der Bund ...

... war am Montag ohne Angebot in die zweitägige Runde gegangen." Bitte???!!!! Man kann ja gerne Gewerkschaftsforderungen als angeblich zu hoch oder unbezahlbar zurückweisen, aber wenn man selber gar nicht erst irgendein Angebot vorlegt - und zwar weder in der ersten noch in der zweiten Verhandlungsrunde - dann bettelt man doch förmlich um Streiks. Was soll denn als Reaktion auf diese Totalverweigerungshaltung auch sonst passieren? Dafür sehe ich nun wirklich nicht Verdi oder Bsirske in der Verantwortung!

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isar56 13.03.2018, 19:10
3.

Zitat von Hardisch
Lasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Und was hat das mit dem unterbezahlten Müllmann, Schulhausmeister oder der Reinigungskraft im öD zu tun? Mit Kranken- und Altenpflegern, Erziehern, Sozialarbeitern die scharenweise davon laufen wegen der grottenschlchten Bezahlung?
Mögen Sie vor Krankheit, Alter, Gebrechlichkeit, fehlendem Kitaplatz für Kind oder Enkel, vor Hartz IV, Müllhaufen die nicht entsorgt werden und verdreckten Straßen verschont bleiben, wenn sich der massive Personalmangel im öD zuspitzt.
Bsirske ist ein schlechter Verhandler, da gebe ich Ihnen allerdings recht. Schlechte Argumente, weil keine Ahnung von der Basisarbeit.

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Benjowi 13.03.2018, 19:13
4.

Zitat von Hardisch
Lasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Wie stellen Sie sich das denn vor? Die Arbeitnehmer werden bereits seit längerer Zeit bei Weitem nicht mehr gerecht an den erwirtschafteten Erträgen beteiligt und seit Jahrzehnten haben sich die Gewerkschaften mit Forderungen nach Lohnsteigerungen zurückgehalten. Dieses Land hat sich zu einem Lohndumpingland mit unterbewerteter Währung entwickelt und strotzt nur so mit Wettbewerbsfähigkeit. Und jetzt sollen sich die Arbeitnehmer ohne ein Angebot weiter verschaukeln lassen? Ein bißchen abartige Vorstellung, meinen Sie nicht?

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wiseguyno1 13.03.2018, 19:48
5. Bitte bitte

Zitat von Hardisch
Lasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Lassen Sie doch mal dieses alberne Dummschätzer-Ritual, dieses blöde und öde Egomanengefasel - wir können es nicht mehr hören!
Das kostet den Leser Zeit und Nerven, nur weil Heizlüfter-Hardisch zeigen muss, daß er den "Dieter Nuhr Ratschlag" nicht kapiert hat! Gähn

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redwed11 13.03.2018, 21:12
6.

Zitat von Hardisch
Lasst doch endlich mal diese albernen Rituale, dieses dumme und öde Gewerkschaftsgeschwätz- ich kann es nicht mehr hören!! Das kostet die Bürger wieder Millionen an Geld, dazu Zeit und Nerven, nur weil Obergockel Bsirske, selbst äußerst fürstlich bezahlt, wieder zeigen muss, wer den längeren hat! Gähn
Am Verhandlungstisch sitzen immer zwei Verhandlungspartner. Und hier ausschließlich den Gewerkschaften den "Schwarzen Peter" zu zuschieben ist doch billigste Polemik gegen die Gewerkschaften.
Natürlich kostet der neue Tarifvertrag dem Steuer- und Gebührenzahler wieder einige Millionen. Aber warum sollen die Angehörigen des öffentlichen Dienstes nicht an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben? Hier scheint die eigene Gier wieder mal größer zu sein als der Blick für alle in der Gesellschaft.Nur bei Menschen mit beschränktem Horizont kommen solche Kommentare heraus.

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k.hohl 13.03.2018, 21:54
7.

Zitat von Benjowi
...Die Arbeitnehmer werden bereits seit längerer Zeit bei Weitem nicht mehr gerecht an den erwirtschafteten Erträgen beteiligt und seit Jahrzehnten haben sich die Gewerkschaften mit Forderungen nach Lohnsteigerungen zurückgehalten. ...
Mit jedem (zum Teil per Warn-/ Streik erwungenen) Tarifabschluß wurde aber von der "Gewerkschaft" verdi den Mitgliedern erzählt, man habe einen ganz, ganz tollen Abschluß erzielt.
Um dann vor Beginn der nächsten Runde wieder zu jammern und schließlich die Allgemeinheit mit den Streiks zu nerven*.

Was gilt denn nun? Vertritt die "Gewerkschaft" verdi ihre Mitglieder im ÖD seit Jahrzehnten gut und macht trotzdem "Stress" - oder haben sie über Jahrzehnte versagt und die Löhne sind deshalb heute zu niedrig?
Zusatzfrage: Warum haben es die anderen Gewerkschaften im Bereich des ÖD immer geschafft, für ihre Mitglieder gute Verträge auszuhandeln?

*: Ein gesetzlich verankertes Recht, bitte nicht falsch verstehen. Daran muss festgehalten werden!!! Und nur Außenwirkung hilft berechtigte [!] Forderungen durchzusetzen.

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unbreakable 13.03.2018, 22:43
8. Es reiben sich die Hände. ...

...die Sesselpupser der Kommunen mit denen der Gewerkschaft. Endlich, endlich Arbeitskampf, dafür treten wir ein, zeigen wir, was wir können, nämlich noch nicht mal verhandeln über Leistungen und Löhne die dazu passen. Beides können wir nicht beurteilen, aber damit endlich mal wieder was los ist, legen wir einfach mal alles lahm und schädigen Wirtschaft und Bedürftige einfach mit. Sonst könnte ja noch einer auf die Idee kommen, dass wir die unfähigen, obsoleten, überbezahlten und reichlich unnützen Protagonisten sind. Deren Gehalt wäre besser investiert in weitere Erzieher, Pfleger, Busfahrer. Wie wärs? Dann würden die kommunalen Schlafsäcke und Gewerkschaftsheinis mal was tun für ihr Geld. Wobei: an meine Kinder würde ich die nicht lassen. Und an meinen alten kranken Vater auch nicht. Zu unfähig dafür. Aber verhandeln wollen sie. Lächerliches, dummes Spiel.

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hans_von_hier 13.03.2018, 23:16
9. Schockierendes Verhalten der Arbeitgeber

2. Verhandlungsrunde? Was für eine Farce! Was haben die denn verhandelt ohne vorliegendem Gegenangebot der AG?
Einfach die Lohnentwicklung direkt an Inflation und durchschnittliche Lohnentwicklung koppeln und wir Sparen uns dieses Schmierentheater

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