Forum: Wirtschaft
Telefonausfälle nach Anbieterwechsel: 11.000 Beschwerden in sieben Monaten
DPA

Wer seinen Telefonanbieter wechselt, hat oft Ärger: In den ersten sieben Monaten dieses Jahres gingen bei der Bundesnetzagentur 11.000 Beschwerden ein. Die Grünen fordern für Kunden etwa 100 Euro Entschädigung pro Tag.

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darkace82 14.09.2017, 06:20
1. Überfällig

Ein solches Bussgeld ist längst überfällig. Ob alles an den Kunden geht oder ein Teil Strafgeld ist, ist egal. Aber die Unternehmen müssen endlich in die Verantwortung genommen werden. Das Problem ist ja nicht, dass es mal Probleme gibt, sondern wir damit umgegangen wird. Kundenservice null, schwer erreichbare und unverschämte Hotline, unfähige Techniker die gerne auch mal gar nicht auftauchen und riesige Wartezeiten. Und das nicht nur bei "Billiganbietern" sondern auch und insbesondere z.B. bei der Telekom.

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anon_moppi 14.09.2017, 06:30
2. problem

das eigentliche problem ist, es gibt in der branche einfach zu wenig personal und das personal was da ist meist schlecht aus gebildet. aber es müssen ja die kosten gesenkt werden. und somit müssen dann bei verschaltungen irgendwann die alt mitarbeiter ran die eigentlich dauer ausgebucht sind

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wrzlbrnft 14.09.2017, 06:41
3. Problem der letzten Meile

Aus meiner Ansicht ist es ein Unding, dass einer der Marktkonkurrenten das alleinige Recht auf die letzte Meile hat. Das andere Problem ist sicher auch das Outsourcing einiger Dienstleistungen unter prekären Bedingungen.
Aber auch das Festhalten der Telekom an Kupferleitungen statt Glasfaserausbau auf den letzten Meile führt zu technisch bedingten Leitungseinschränkungen.

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herbert 14.09.2017, 06:56
4. Anbieter wollen den Kunden behalten bei einem Wechsel

Also macht man die Abwicklung halt langsam.
Servicenummern sind schwer zu erreichen.
Bei den Verträgen wird das Blaue vom Himmel versprochen.
Doch das alles technisch umsetzen in einem gewissen Zeitrahmen, dass läuft oft schlecht.

Um oft die Willkür zu brechen, macht es Sinn, hier festgelegte Entschädigungszahlungen durchzuführen.

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Mertrager 14.09.2017, 07:05
5. Wie soll es gehen ?

Wenn auch der Staatskonzern Telekom das nicht hinbekommt. Eine Woche Totalausfall waren bei uns fällig. Man hatte aus dem Anbieterwechsel in der Ausführung einen Umzug gemacht. Auf dem Papier war alles korrekt.

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jaspertk 14.09.2017, 07:27
6.

Ich bin zum 1.5. von versatel zu tkom im Festnetz und Internet. Halbes Jahr vorab gekündigt. Alle alten Nummern mitgenommen. Wegen Feiertag kam die Umstellung erst zum 2.5. der bestellte Techniker kam wie bestellt gg. 8 Uhr. Nach 60 Minuten war alles erledigt. Ausfall effektiv war 30 Minuten.

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Elektricman 14.09.2017, 07:41
7. Es liegt in der Hand der Bundesnetzargentur.

Genau die sitzen am langen Hebel und können sehr schnell herausfinden, ob Kunden schikaniert werden oder ob es sich nur um eine technische Panne handelt. Sie können auch die Strafe bestimmen, wo ich der Meinung bin, das diese manchmal zu gering ist, weil ja nicht alle Fälle dort angezeigt werden. Deshalb sollte diese auch in der Lage sein eindeutigen Fällen sehr harte Strafen zu vergeben, weil ja auch eine Abschreckung da sein soll. Wenn diese nicht mehr da ist und die Telekomminikationsunternehmen diese aus der Portokasse bezahlen, ohne sich darüber gedanken machen zu müssen, ist jede Strafe sinnlos.

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v.merkwuerden 14.09.2017, 07:46
8. Strafen für wen?

Der frühere Anbieter hat meist kein gesteigertes Interesse an einer Abgabe des Kunden. Häufig ist es auch der, welcher sich für den neuen Anbieter sogar um die Leitung kümmern muss. Dass man sich bei abtrünnigen Kunden natürlich nicht in erster Linie um die gute Qualität der Konkurrenz kümmert, ist ja verständlich. Eine Strafzahlung zulasten des neuen Anbieters kommt da wie gerufen.

Der Fehler war, der Telekom damals die Hoheit über das Netz zu übertragen. Damit hat sie die Qualität aller Mitbewerber in der Hand, die ihre Produkte über das Telekom-Netz abbilden. Fairer wäre eine unabhängige Netzbetriebsgesellschaft mit Anteilen des Bundes und aller deutschen Netzbetreiber. Das hat man 1990 leider versäumt.

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fatherted98 14.09.2017, 07:54
9. Man hat auch...

...ohne Wechsel nur Ärger. Tagelang geht das Telefon nicht, vom Internet oder TV ganz zu schweigen...egal welcher Anbieter. Service?...gibts nicht...Dafür jede Woche Werbeblättchen mit noch mehr Blöd-Programmen um das Hirn noch weiter durchzuweichen...wenn die Glotze denn mal läuft.

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