Forum: Wirtschaft
Teure Kraftstoffe: Die Flusspegel steigen - aber wann fallen die Spritpreise?
DPA

Niedrigwasser auf dem Rhein sei schuld an den hohen Kraftstoffpreisen, behaupten die Mineralölkonzerne seit Wochen. Nun steigen die Flusspegel wieder - doch Sprit könnten noch länger teuer bleiben.

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nadennmallos 06.12.2018, 11:51
1. Wen wundert das wirklich?

Es ist doch allgemein so: Die Unternehmen und Kommunen wollen immer mehr. Z.B.: Heute kam mir die Gebührerhöhung unserer Straßenreinigung ins Haus geflattert. Nun ja, wir sind halt vom Sprit abhängig und selbst wenn wir alle ein E-Mobil fahren, dann wird der Strom an den Ladestationen teuer.

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heinihuckeduster 06.12.2018, 11:54
2. Die deutsche Mineralölindustrie fällt doch schon seit Jahrzehnten

mit derart kreativen Ausreden zur Preisgestaltung auf. Da sollte schon überlegt werden, ob dafür nicht ein literarischer "Münchhausen-Preis" angemessen und öffentlich verliehen werden sollte!

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Jorg vom Winkel 06.12.2018, 11:54
3. Schweizer Benzinpreise

Auch die Schweiz bekommt bekommt ihr Benzin über den Rhein.
Die Preise sind dort seit langem stabil - und einiges günstiger als bei uns.
Das wissen wir als grenznahe Anwohner sehr zu schätzen -
und den Rest kann man sich denken ...

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max-mustermann 06.12.2018, 12:05
4. Its Capitalism stupid !

Meine Güte können wir uns das Getue bitte sparen. Wirklich jeder weiß doch das Preiserhöhungen auf dem Weltmarkt immer sofort an die Kunden weitergegeben werden während es die Multis bei Preissenkungen nicht so eilig haben. Bei Strom und Gas ist es ja auch schon lange üblich den Verbraucher so auszunehmen. Alles nichts neues und niemand ist gewillt etwas dagegen zu unternehmen.

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olli118 06.12.2018, 12:09
5. Typisches Oligopol halt

Und selbstverständlich gibt es hier Preisabsprachen. Alle Konzerne profitieren von den hohen Preisen, warum wollen die sich das kaputt machen. Inwieweit der Staat hier ohne konrete Beweise zu Kartellabsprachen überhaupt eingreifen kann, kann ich leider nicht beurteilen. Aber dass der eher auf Seite der Industrie steht - s. Dieseldebakel - ist eh bekannt. Der Autofahrer ist und bleibt die Melkkuh Deutschlands.

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dasfred 06.12.2018, 12:12
6. Neue Erklärung gefällig?

Preissenkungen sind sehr selten und dürfen nur von speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden. Da es nun einen Fachkräftemangel für Preissenker gibt, müssen Termine lange im voraus gebucht werden. Die Mineralöl-Wirtschaft hat leider keinen Einfluss darauf, wann der nächste Preissenkungsprogrammierer wieder Zeit hat.

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jupp78 06.12.2018, 12:12
7.

Zitat von Jorg vom Winkel
Auch die Schweiz bekommt bekommt ihr Benzin über den Rhein. Die Preise sind dort seit langem stabil - und einiges günstiger als bei uns. Das wissen wir als grenznahe Anwohner sehr zu schätzen - und den Rest kann man sich denken ...
Sorry, aber das ist komplett erfunden.
Auch in der Schweiz war der Oktober, genauso wie in Süddeutschland, der teuerste Monat seit Jahren. Und mit knapp 1,50 Euro/l auch auf deutschem Niveau. Allerdings nur bei Benzin, Diesel war deutlich teurer als hier.

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Flugzeugfreak1 06.12.2018, 12:15
8. Jeder Cent an erhöhten Transportkosten wird weitergegeben,

jede Reduktion als Gewinn verbucht. Das ist in jeder Branche so, wer kürzt sich selbst den Gewinn? Allerdings sollten die Konzerne ehrlich damit umgehen

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Steve.Joe 06.12.2018, 12:16
9. Verbraucher Boykott

Da hilft nur die Verbrauchermacht ... Boykott ... solange die Benzin-Preise so hoch sind, werde ich soviel wie möglich mit der Bahn fahren. Ist ohnehin aufgrund der neuen Klima-Prognosen angebracht.
Und es wird wieder die Antwort kommen, dass das nicht alle können; aber es könnten sehr viele auf das Auto verzichten ...

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