Forum: Wirtschaft
Textilindustrie in Burma: Studie wirft H&M Kinderarbeit vor
Lauren Deccica for SOMO selection

Textilkonzerne wie H&M und Takko nutzen das vom Militär kontrollierte Burma als Billigwerkbank. In den Fabriken arbeiten 14-Jährige, selbst der Mindestlohn von 2,48 Euro pro Tag wird oft nicht gezahlt.

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kevinschmied704 06.02.2017, 19:18
1. ach

tatsächlich...? das es dazu noch kommt.
das wissen wir doch alle schon längst, ist ein alter Hut. hat so einen Bart. ;)
h&m wird sich mit seinen Anwälten hinstellen und erklären, das es subunternehmen von subunternehmen sind die schuld haben usw. darauf hin bekommt h&m eventuell auflagen aufgedrückt und die machen letztlich daraus eine Werbekampagne. ;) das ist doch klar wie Kloßbrühe. wenn wir da was ernsthaft ändern wollen würden, hätten marken wie Prime Markt null Chancen auf dem markt. natürlich weiß ich, das diverse Luxus Klamotten Label fröhlich mit produzieren lassen. es gibt darüber investigative Dokumentationen, bezahlt mit unseren GEZ gebühren. wir sind alle schon längst aufgeklärt. lieber spiegel schreibt erst wieder darüber, wenn es "echte" strafen für diese form des Menschenhandels gibt. danke

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kaizerofbln 06.02.2017, 19:20
2. Gier fressen Seele auf

Wie ist sowas nach Jahrzehnten der Kritik an Kinderarbeit bei Unternehmen noch möglich? Offenbar ist der Druck seitens der Kunden immer noch nicht groß genug, damit sich was ändert. Zum Glück gibt es bessere Alternativen wie Coromandel, Armedangels, Greenality und Co.

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frankfurtbeat 06.02.2017, 19:45
3. letztendlich ...

letztendlich liegt es an den Handelsketten selbst denn die Verantwortung, egal ob Subsub liegt in deren Händen. Es sollten bei derartigen Vergehen exorbitant hohe Strafen gegen diese Konzerne verhängt werden - nur dann wird sich ganz schnell etwas ändern. Die Masse interessiert sich nicht dafür, liest wahrscheinlich nicht mal derartige Themen - Hauptsache billig+chic - daher kann dies nur über den Handel eingeschränkt werden.

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janne2109 06.02.2017, 19:46
4. liebe Eltern

liebe Eltern- dann bringt doch mal Euren halbwüchsigen Kids bei, dass man nicht pausenlos etwas neues kaufen muss und kauft selbst mit Bedacht Qualität und dafür weniger.

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nimby 06.02.2017, 19:52
5. Schade nur

...das man sich auch nicht sicher sein kann, wenn man 100€ für einen Pulli ausgibt.
Und tragbare Mode in Biobaumwolle + Fairtrade ist rein technisch für den Massenmarkt nicht möglich.
Die Lösung muss von den großen Konzernen kommen-begleitet vom Gesetzgeber-da die Menschen leider Primark Dreck wünschen.
Hersteller und Anbieter (und damit auch der Konsument) müssen zu Mindeststandards gezwungen werden. Damit können sukzessive bessere Lebensbedingungen etabliert werden.

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Tom steeger 06.02.2017, 19:59
6. Kleiner Tipp:

Einfach nicht mehr kaufen!

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INGXXL 06.02.2017, 20:09
7. #3

Das wird das Gestüt nicht hergeben. Da sind Subunternehmen und Zwischenhändler dazwischen. Das wird ein Staatsanwalt nicht viel bewirken. Wobei die Gesetzgebung da wahrscheinlich auch nichts hergibt

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INGXXL 06.02.2017, 20:23
8. Wenn wir keine Kleidung

aus diesen Ländern kaufen helfen den armen die die Kleidung herstellen nicht, denn dann haben sie gar nichts. Mein Frau kommt aus Korea Mancher ihr Mitschülerin in der Grundschule sind auch mit 14 in die Textilindustrie gegangen. Heute hat Korea ein hochentwickeltes Bildungssystem und lässt PISA Test Deutschland hinter sich. Hoffentlich nehmen die beschrieben L
ndüer eineähnliche Entwicklung

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kommentator202 06.02.2017, 20:30
9. Was tun?

Ich würde gerne deutlich mehr bezahlen, wenn ich nur wüsste dass das Geld an die Arbeiterinnen geht- und nicht in die Tasche von zB H&M.

Wie kann das gelingen? Eine eigene Stelle/Team zur Analyse der Lieferverflechtungen und Prüfung vor Ort mit Durchsetzung echter Konsequenzen - ist das so schwer? Mündige Verbraucher, die das härter von den Unternehmen einfordern?

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