Forum: Wirtschaft
Trotz Knappheit: Immobilienwirtschaft investiert weniger in neue Wohnungen
DPA

In vielen Großstädten ziehen die Mieten massiv an. Trotzdem haben die deutschen Immobilienunternehmen 2012 weniger in neue Wohnungen investiert als im Vorjahr. Die Zahlen dürften die Diskussion um eine gesetzliche Mietpreisbremse weiter befeuern.

Seite 1 von 6
steevieb 17.06.2013, 15:07
1. tja

war ja auch ein total genialer Ansatz den durch mangelndes Angebot entstandenen Druck auf die Mietpreise damit zu entschärfen das man die Ertragslage für die Anbieter verschlechtert ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
arakiel 17.06.2013, 15:15
2. ...

Zitat von steevieb
war ja auch ein total genialer Ansatz den durch mangelndes Angebot entstandenen Druck auf die Mietpreise damit zu entschärfen das man die Ertragslage für die Anbieter verschlechtert ....
und wieder ein "der Markt regelt das schon von selbst" Gläubiger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Plasmabruzzler 17.06.2013, 15:16
3.

Warum sollten die großen Immobilienunternehmen auch? Es gibt in Deutschland viel Leerstand und wenn jeder in der Innenstadt wohnen möchte, muss er den marktkonformen Preis bezahlen. Außerdem kann man in den wenigsten Innenstädten neue Gebäude hochziehen, sondern eher im Speckgürtel - aber da wollen wahrscheinlich wenige Leute wohnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mustafa20 17.06.2013, 15:17
4. Klar ...

Zitat von sysop
In vielen Großstädten ziehen die Mieten massiv an. Trotzdem haben die deutschen Immobilienunternehmen 2012 weniger in neue Wohnungen investiert als im Vorjahr. Die Zahlen dürften die Diskussion um eine gesetzliche Mietpreisbremse weiter befeuern.
Warum sollte ein Unternehmen in einen Markt WENIGER investieren, in dem er sich gute Renditen erwartet?
Nur, wenn Ärger, verstärkte Kosten, Enteignungsgesetze erwartet werden, kann das stimmen.
Aber da die Bautätigkeit in den letzten Jahren durch höhere Nachfrage angestiegen ist, scheint mir diese "Statistik" wohl ein Manipulationsversuch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c.PAF 17.06.2013, 15:26
5.

Ich hatte eine Eigentumswohnung, gedacht war sie als Altervorsorge. Großartig Rendite erwirtschaften wollte ich nicht, stattdessen wollte ich ein fairer Vermieter sein (u.a. 10 Jahre keine Mieterhöhung etc.).

Nach 15 Jahren habe ich aufgegeben, man wird von den Mietern nur verarscht, Miete wird nicht gezahlt, und Räumungsklagen dauern ewig. Egal, ich bin +/-0 rausgekommen, soll sich damit rumärgern wer will, ich nicht mehr.

Ein "Vermietungskonzern" kann solche Probleme sicher eher meistern als ein "Kleinstvermieter", aber irgendwann haben auch die die Schnauze voll...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
93160 17.06.2013, 15:32
6. In Frankreich lohnt es nicht

Bei uns darf der Vermieter nicht selbst erhoehen. Jedes Quartal wird durch Insee ausgeschrieben und die Erhoehung legt oft unter der Inflationsrate. Vermietet man, muss man darauf noch eine Steuer zahlen.Jeden Mieter kann ich verstehen, nur zu oft hat auch der Vermieter das nachsehen.
Deshalb stehen in Frankreich viele Wohnungen leer und zerfallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alternator 17.06.2013, 15:34
7. Wen wundert's?

Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Große Nachfrage, kleines Angebot => Preis hoch
Wohnungen bauen vergrößert das Angebot, mindert so den Preis, und kostet auch noch Geld..
Noch Fragen?

Weg mit der Förderung für leer stehenden Wohnraum mittels steuerlicher Abschtschreibung! Regierende, stellt endlich mal sicher, dass in einer wirtschaftlich abgesackten Gegend die Mieten auch mal sinken können. Das werden zwar die Banken sche*** finden, aber die können ruhig mal was zur Allgemeinheit beisteuern für die ganze Notrettung, die sie erfahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SasX 17.06.2013, 15:34
8.

Zitat von c.PAF
Ich hatte eine Eigentumswohnung, gedacht war sie als Altervorsorge.
Kann man nicht oft genug sagen: Zur Miete oder Eigentum? Peter Zwegat und Dirk Müller bei Markus Lanz! die Bananenrepublik - YouTube

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tropfstein 17.06.2013, 15:35
9. Wer Mietpreisbremse will, muss Kauf-/Baupreisbremse schaffen

Auch für die bösen, bösen Vermieter muss sich das Ganze rechnen. Wer also Mietpreise deckeln will, muss dafür sorgen, dass Kauf- und Baupreise gedecketl werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6