Forum: Wirtschaft
UBS-Interview: Schweizer Banken rechnen mit Milliarden-Exodus
dapd

Der Druck auf Steuerflüchtlinge hat schwerwiegende Folgen für die Banken in der Schweiz. Der Chef der UBS-Vermögensverwaltung rechnet damit, dass reiche Kunden aus Europa Hunderte Milliarden Franken aus der Schweiz abziehen werden - bis zu 30 Milliarden allein von seiner Bank.

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spiegel-robert 17.09.2012, 12:55
1. Schweizer Banken

Allgemein scheint die Festellung wichtig, dass Banken weltweit transparenter werden. Die beste Leistung bzw. das beste Preisleistungsverhältnis wird in Zukunft entscheiden. Auch in der Schweizer Bankenlandschaft geht es in diese Richtung, wie Portale wie nzz.ch/finanzen oder www.assetinum.com zeigen...

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kabian 17.09.2012, 12:58
2. Ist doch kein Problem :-)

Komisch, einige Foristen haben hier des öfteren erklärt und Zahlen vorgelegt, das diese Schwarzgeldkonten nur einen minimalen Anteil der Schweizer Wirtschaft ausmachen. Wenn dem so ist, könnten sie doch froh sein, endlich ein etwas sauberer staat zu sein.

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Maya2003 17.09.2012, 13:09
3.

Zitat von kabian
Komisch, einige Foristen haben hier des öfteren erklärt und Zahlen vorgelegt, das diese Schwarzgeldkonten nur einen minimalen Anteil der Schweizer Wirtschaft ausmachen. Wenn dem so ist, könnten sie doch froh sein, endlich ein etwas sauberer staat zu sein.
Die Schweizer machen sich eben Gedanken daß sie ihren guten Ruf verlieren könnten - bei den Steuerhinterziehern und Mafiahäuptlingen, weltweit.
Angela sollte darüber nachdenken einen Rettungsschirm aufzuspannen; aus Solidarität.

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chueau 17.09.2012, 13:20
4. Natürlich so...

Zitat von kabian
Komisch, einige Foristen haben hier des öfteren erklärt und Zahlen vorgelegt, das diese Schwarzgeldkonten nur einen minimalen Anteil der Schweizer Wirtschaft ausmachen. Wenn dem so ist, könnten sie doch froh sein, endlich ein etwas sauberer staat zu sein.
Es ist auch so, dass die Banken ca. 9% des BIP der CH ausmachen, schlussendlich ist es jedoch absolut natürlich, das jeder Staat, jede Firma, versucht möglichst ein grosses Stück vom Kuchen zu haben. Das ist auch in D bzw. weltweit so!

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billy86 17.09.2012, 13:26
5. wohin geht die Reise?

Zitat: "ZEB schätzt, dass [von 800 Mrd.] bis 2016 bis zu 200 Milliarden Franken abfließen könnten."

Abfließen? aber wohin? Etwa nach Asien, wie es anscheinend von der NRW Steuerbehörde herausgefunden wurde.
Wäre jedenfalls schön wenn sich der ein oder andere Steuerflüchtling dazu entscheidet sein Geld nach DE zurück zu holen und zu versteuern.

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donquichotte2012 17.09.2012, 13:33
6.

Zitat von chueau
Es ist auch so, dass die Banken ca. 9% des BIP der CH ausmachen,
Diese 9% sind nur auf dem Papier wahr und werden wie eine Monstranz von den Steuerschurkenstaaten hochgehalten

Der tatsächliche Beitrag ist ein vielfaches höher, da Kapital zusätzlich Nebeneffekte generiert, Beispiele wären Büros für die "Firma", Anwälte, steuerberater, Putzfrau etc etc
Zitat von
schlussendlich ist es jedoch absolut natürlich, das jeder Staat, jede Firma, versucht möglichst ein grosses Stück vom Kuchen zu haben. Das ist auch in D bzw. weltweit so!
Nur haben Steueroasen weltweit eines Gleich
A: Sind selber relativ klein
B: Generieren Gesetze die vor allem im Ausland ihre wirkung entfalten
C: Das eigene Volk wird steuerlich meist schlechter gestellt

Das das Geld aus der Schweiz nach Singapur, Delaware, Caymans und Co abwandert wird eher weniger als mehr Transparenz bringen

Daher: Boykott aller Steuerdiebe

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nesmo 17.09.2012, 13:45
7. Wie erklären sich die Schweizer dies bloß,

wo sie doch angeblich so überzeugt waren, dass nur ganz wenige Steuerflüchtlinge ihr Geld in der Schweiz deponieren und die schweizer Banken mitnichten die größten Schwarzgeldkontenverwahrer sind. Warum werden plötzlich soviele Miliarden in "sicherere" Länder verfrachtet? Nun müssen sie es sich wohl eingestehen, dass sie weltweit die Banken der Steuerhinterzieher waren.

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chueau 17.09.2012, 13:56
8.

Zitat von donquichotte2012
Diese 9% sind nur auf dem Papier wahr und werden wie eine Monstranz von den Steuerschurkenstaaten hochgehalten Der tatsächliche Beitrag ist ein vielfaches höher, da Kapital zusätzlich Nebeneffekte generiert, Beispiele wären Büros für die "Firma", Anwälte, steuerberater, Putzfrau etc etc Nur haben Steueroasen .....
Mcht euch in D doch endlich Gedanken, WIESO so viel Gald ins Ausland geht, gleich wohin! Bei sämtliche Statten, die überdurchschnittlich hohe Steuern haben, ist dies so. Übrigens haben diese Staaten auch eine riesige Schattenwirtschaft, die Steuerflucht dagegen ist das wesentlich kleinere Übel. Aber eben, IHR BEGREIFT DAS NICHT.

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quark@mailinator.com 17.09.2012, 13:57
9. ...

Die Schweiz gilt ja als sehr wirtschaftsstark und attraktiv für Investoren. Also bin ich sicher, daß man es ertragen wird. Allerdings wünschte ich mir, daß die Schlupflöcher weltweit geschlossen werden, nicht nur in der Schweiz. Und auch für staatliche Anleger, Parteien etc. und nicht nur für Privatpersonen und Firmen. Wahrscheinlich sind die staatlichen und parteilichen Mauscheleien auch der Grund, warum diese Löcher überhaupt existieren. Würde man alles dicht machen und überwachen, kämen vermutlich plötzlich Dinge ans Licht, die der gemeine Bürger nie zu sehen bekommen sollte.

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