Forum: Wirtschaft
Übernahmegespräche: Telekom will T-Online an Springer verkaufen
Deutsche Telekom AG

Jeder zweite deutsche Internetnutzer surft auf T-Online. Die Telekom will das Portal nun an den Springer-Konzern verkaufen. Ein anderer Interessent ist aus dem Bieterwettstreit ausgeschieden.

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blaustift 20.12.2014, 14:02
1. unglaublich

Die Deutsche Bundespost war ein Staatsuntnehmen. Riesige Steuergelder wurden dafuer aufgewendet, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, inclusive T-Online. Und nun soll all das an eine rechte Medienfabrik verschleudert werden. Das ist doch pervers. Der Kapitalismus lebt!

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RSchubi 20.12.2014, 14:05
2. Wenn das mal nicht ins Auge geht...

Die allermeisten T-Online Nutzer sind gleichzeitig mit ihrem Telefonanschluß bei der Telekom. Wenn T- Online verkauft wird, besteht dieser Zusammenhang nicht mehr und es wird vermutlich eine Wechselwelle zu Lasten der Telekom geben. Wozu noch bei der Telekom bleiben, wenn mein Internet von Springer ist? Dann gehe ich doch gleich ganz zu einem anderen Anbieter, der obendrein meist noch etwas günstiger ist.

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chrutchfield 20.12.2014, 14:14
3. Wenn die Hälfte der...

...Internetzbenutzer bei der Telekom ist, ist das doch wohl ein Zeichen dafür, dass sie mit Telekom zufrieden sind. Uns geht es jedenfalls so. Wenn wir an Springer 'verkauft' werden, sind wir Telekomkunde gewesen, auch mit Telefon. Es gibt hier einen sehr guten lokalen Anbieter, der wartet schon auf uns.
Und die Telekommitarbeiter haben bei Springer keine gute Zukunft.

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freddygrant 20.12.2014, 14:15
4. Aber T-online.de ...

... zu Springer. Das bedeutet weitere Konzentration von
Information, Medien und Meinungsmache. Nicht mit mir!

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Aha!11!eins 20.12.2014, 14:20
5.

Soweit ich das verstehe geht es hier nicht um die Internetsparte der Telekom, sondern lediglich um die Internetseite. Alles alles cool ;-)

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moen2 20.12.2014, 14:20
6.

Zitat von RSchubi
Die allermeisten T-Online Nutzer sind gleichzeitig mit ihrem Telefonanschluß bei der Telekom. Wenn T- Online verkauft wird, besteht dieser Zusammenhang nicht mehr und es wird vermutlich eine Wechselwelle zu Lasten der Telekom geben. Wozu noch bei der Telekom bleiben, wenn mein Internet von Springer ist? Dann gehe ich doch gleich ganz zu einem anderen Anbieter, der obendrein meist noch etwas günstiger ist.
T-Online ist nur das Portal. Nicht der Internetzugang. Der Internetzugang läuft seit Jahren unter einem anderen Namen.

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der_bulldozer 20.12.2014, 14:21
7. Es wird noch was übersehen

Es sind vor allem die vielen Störungsmeldungen, die online über die Webseite abgegeben werden, die Klicks bringen. Der Telefonservice der Telekom ist ja nach wie vor schlichtweg unter aller Sau.

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elektromotor 20.12.2014, 14:24
8. An Ihrem Beitrag ist fast jede Aussage falsch!

Zitat von blaustift
Die Deutsche Bundespost war ein Staatsuntnehmen. Riesige Steuergelder wurden dafuer aufgewendet, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, inclusive T-Online. Und nun soll all das an eine rechte Medienfabrik verschleudert werden. Das ist doch pervers. Der Kapitalismus lebt!
Die DBP ist für horrende Geld an der Börse verkauft worden. Der Staat hat dabei außerordentlich gut verdient, zumindest bei der Telekom.
Es wurden keine Steuergelder aufgewendet, sondern es wurde ein Teil der Monopolpreise, die die Kunden bezahlt haben, für Investitionen aufgewendet.
Für das Internetportal T-Online wurde überhaupt kein staatliches Geld aufgewendet, weil es von den Aktionären für weniger Geld zurückgekauft wurde, als diese dafür bezahlt haben.

Der Kapitalismus lebt wirklich und der Staat hat enorm daran verdient!

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nordharri 20.12.2014, 14:26
9. ohne mich !

Dann Tschüß T-Online. Zu meinen Lebensprinzipien, gehört, niemals mit dem Springer-Konzern, der u.a. mit Primitivität und menschlichem Leid Geschäfte macht, geschäftlich verbunden zu sein. Ich bin stolz darauf, mit meinen 69 Jahren noch niemals eine BILD-Zeitung gekauft zu haben! Das soll auch so bleiben.

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