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Umfrage zur Generation Mitte: Glücklich, zufrieden - Zweifel am Staat
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Selten zuvor ging es den 30- bis 59-Jährigen so gut wie heute. Und doch gärt es: Etwa jeder Vierte steht dem Staat negativ gegenüber, zeigt eine Umfrage. So tickt die Generation Mitte.

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meinungsforscher 14.11.2017, 11:15
1. endlich entlasten!

Umso wichtiger ist es jetzt die tragende Säule unseres Staates, Familien mit beiden Elternteilen die arbeiten gehen, zu entlasten. Da ist noch vieles möglich und nötig: angefangen bei den KITA Gebühren bis hin zur steuerlichen Belastung und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: hier ist deutlich mehr Flexibilität gefragt!

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franz.v.trotta 14.11.2017, 11:21
2.

"So geben 77 Prozent der Generation Mitte die Verteilung von Einkommen und Vermögen als Schwachpunkt Deutschlands an."
Das ist das Ergebnis von 12 Jahren Merkel-Regierung. Und die Situation wird sich unter der Koalition, die jetzt geschmiedet wird, weiter zuspitzen, verschlechtern.

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INGXXL 14.11.2017, 11:21
3. Die Umfrage zeigt doch das

Der Slogen der CDU zutrifft für die Mehrheit der Bevölkerung. Das einer der nicht viel erreicht hat im Leben unzufrieden ist, ist auch nicht überraschend. Der hat wahrscheinlich auch schon in der Schule wenn er eine schlechte Note geschrieben hat die Schuld beim Lehrer gesucht

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JerryKraut 14.11.2017, 11:24
4. Staatsverdruss?

In der Tat! Zuviele durch den Finanzminister gedeckte Cum-Ex-Geschäfte. Zuviele Panama- und Paradise-Papers. Zuviele Bail-outs für die Banken und sonstige Vertreter des Großkapitals. Sanktionen für Hartzer und Boni für Bankster. Spahn tönt vom länger Arbeiten. Klar, Rente, von der man leben kann, wird es ja nur noch für seinesgleichen geben. CDU-CSU bei 24% und SPD bei 16% - die Nichtwähler berücksichtigt. Es bewegt sich etwas in Deutschland. Die großen alten Volksparteien haben nicht mehr die Mehrheit der Wahlberechtigten hinter sich. Das "Volks-" können sie also streichen. Es kann nur besser werden. Wir 30-59-jährigen haben allen Grund zur Zufriedenheit.

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mydryn 14.11.2017, 11:28
5. Die Bandbreite zwischen 30 und 59 Jahren

ist m. E. zu hoch. Würde diese Gruppe gedrittelt werden, wäre das Ergebnis wesentlich anders. Die 50 - 59jährigen sind halt zu oft von der politischen Führung angelogen worden und sind vielfach unversöhnlicher gegenüber Lügen, Halbwahrheiten und Vergesslichkeiten. Man darf auch nicht den langen Zeitraum vergessen, mit dem sie am po9litischen geschehen teilgenommen haben.

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marthaimschnee 14.11.2017, 11:30
6. merkwürdige Deutung

Die Deutungen sind doch etwas merkwürdig und lassen sich auch problemlos in eine andere Richtung drehen. Angesichts des Umstandes, daß die Wirtschaft (angeblich) überhitzt und es einigen ganz oben dermaßen viel besser geht, entsteht bei allen darunter zwangsläufig der Eindruck, daß es ihnen nicht so gut geht, wie es ihnen gehen müßte - unabhängig davon, wie gut es ihnen tatsächlich geht. Genau wie Armut ist das ein relativer Zustand, wichtig ist die Vergleichsgruppe und die hebt in letzter Zeit überdeutlich ab. Und daß die ganz unten Zweifel am Staat haben, wundert ja nun auch nicht gerade, es wird ja gerade bei eben jenen gekürzt was das Zeug hält. Gerade wieder das beste Beispiel, indem das Verfassungsgericht dem Gesetzgeber erlaubt, in völliger Ignoranz der Realität explodierender Wohnkosten die Übernahme für HartzIV Empfänger auf einen "angemessenen" Wert zu deckeln. Aus Sicht der Betroffenen sind solche Handlungsvorgaben Attentate auf ihre Existenzsicherung!

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yvowald@freenet.de 14.11.2017, 11:31
7. Der Staat sind wir alle

Wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Förderung von Familien mit Kindern, dann sollten die politischen Weichen völlig anders gestellt werden.
Dann hätte bereits frühkindliche Förderung höchste Priorität.
Dann wären unsere Schulen längst zu Ganztagsschulen ausgebaut worden, wobei auch zusätzliche Unterrichtsangebote wichtig wären, um "für das Leben zu lernen".
Dann würden Eltern im Berufsleben deutlich besser gestellt und steuerlich bevorzugt.
Dann hätten Eltern, die Zeiten der Kindererziehung nachweisen können, deutlich höhere Renten.
In Wirklichkeit will die große Mehrheit der politischen Entscheidungsträger dies jedoch gar nicht.
Die meisten dienen sich den Großvermögenden an, um selbst finanzielle Vorteile zu erhalten.
Alles andere interessiert offenbar nicht. Haben wir also nach wie vor die falschen "Volksvertreter" gewählt?

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markniss 14.11.2017, 11:31
8. Ich kann Euch sagen, warum...

Warum sind ausgerechnet die 30- bis 59-Jährigen so kritisch? Als Mitglied dieser Gruppe kann ich das ganz einfach und schnell beantworten: Weil wir die ganze Show bezahlen!

Wir zahlen die Steuern und Abgaben von denen Schüler, Studenten und Rentner leben. Und dabei haben wir keine Ahnung, wie unsere eigene Rente einmal bezahlt werden soll!

Und wenn uns dann die Regierung -- ohne auch nur beim Volk nachzufragen oder eine Parlamentsdebatte zu führen -- einfach mal so 20 Milliarden pro Jahr (und für viel Jahre) für Flüchtlinge und Immigranten aufs Auge drückt, während gleichzeitig selbst während der höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten weder die Steuern gesenkt noch der längst überfällige Soli abgeschafft wird, dann ist man sauer.

Ich jedenfalls bin echt sauer. Und ich habe keinerlei Vertrauen in unsere Politiker, dass sie auch mal Politik für mich machen. Ich bin nur die Kuh, die gemolken wird.

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Furiosus 14.11.2017, 11:32
9. Merkwürdiger Generationsbegriff

Ich verstehe die Untersuchung nicht. 30 und 59 Jährige haben doch sehr wenig miteinander zu tun, hier werden Kinder und ihre Eltern unter einen Generationsbegriff gefasst. 30 Jährige gehören zu der berühmten Generation Y, 59 Jöhrige zu den Babyboomern, sie leben in völlig unterschiedlichen Welten.

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