Forum: Wirtschaft
Umkämpftes Braunkohlegebiet: Polizist gibt am Hambacher Forst Warnschuss ab
DPA

Umweltschützer protestieren seit Jahren im Hambacher Forst gegen die Waldrodung für den Braunkohletagebau. Bei einem Zwischenfall mit Vermummten kam es offenbar zum Schusswaffengebrauch.

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Mertrager 12.09.2018, 17:08
1. Komisch

Beim Auto ist doch besonders der Feinstaub des Diesels so schlimm (Benziner haben den auch). Und hier ? Da sind die Mengen viel größer. Warum ist das nicht wichtig ? Allein der Abraum staubt stark. Die Feinstaubwollke ist messbar - in Kilometern Entfernung. Die Baggerfahrer bei uns in der Braunkohle wissen, dasz sie das umbringt. Und die Anwohner auch.

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ansv 12.09.2018, 17:43
2.

Eine getwitterte Polizeimeldung also. Hatten wir hier in Stuttgart auch, solche Meldungen. Pflastersteine hieß es da. Kastanien waren es in Wirklichkeit. Und einmal stellte eine Menge Demonstranten einen Bewaffneten - da stellte sich heraus, das war ein Polizist. In Zivil natürlich. Und ganz vorne dabei beim Aufwiegeln der Menschen. Aber es mag ja jeder glauben was er möchte.

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Todweber 12.09.2018, 17:48
3. "Aktivisten"

Herr Lindner griff zurecht die Grünen im Bundestag scharf an.
Einen Landesparteitag in der Nähe des Hambacher Forstes
auszurichten ist Öl in brennendes Feuer zu gießen.
Die Aktivisten haben einen heißen Oktober angekündigt und Steien auf Polizisten, das geht gar nicht.

Aber so ist das Linksextreme, Autonome und Ököpaxe sind " Aktivisten" und Polizisten ja nur "Bullen".

Wie nennt man die andere Seite der Medaille?

Ich sehe keinen Unterschied zu Rechtsradikalen und Rechtsxtremen.
Autonome, Schwarzer Block, Linksextreme, Rechtsextreme, Neonazis
Rechtsradikale

Danke Herr Lindner für Ihre klaren Worte im Deutschen Bundestag.
Und die Grünen haben bis vor kurzem den Kurs der SPD geführten Landesregierung mitgetragen in Bezug auf die Braunkohleförderung, zumindest haben sie den Kurs geduldet in der Koalition.

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LDaniel 12.09.2018, 18:02
4. Hach

Herrlich wie sich der Rechtsstaat auf der Nase rumtanzen lässt, ohne dass die Medien es stört, solange nur die Gesinnung stimmt. Wenn ein Journalist in Chemnitz blöd angeredet wird überbietet man sich damit zu schreiben, wie der Rechtsstaat versagt - aber linke Besetzungen, linke Gewalttaten: Alles kein Problem.

Dabei wäre die Sache einfach: Klar kommunizieren, wer bis morgen nicht weg ist, wird festgenommen und muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Dann wird das Gebiet umzingelt und mit Gewalt geräumt, jeder gewaltsame Widerstand mit einer Freiheitsstrafe nicht unter 2 Jahren bestraft (wäre alles im Rahmen unserer Gesetze). Aber wie gesagt, so lange die Gesinnung stimmt, ist der Rechtsstaat als Gegner opportun (und damit heiße ich rechte Idioten nicht gut, ich finde nur die Linken genauso schlimm).
Und solange die Medien mal auf den Rechtsstaat pochen und mal für die Gewalttäter sind, kann man sie nicht ernst nehmen

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yokewa 12.09.2018, 18:10
5. Sache und Vorgehen

Mit dem Vorgehen, Steine auf Polizei zu werfen, damit kann man nicht einverstanden sein. Allerdings in der Sache bin ich ganz bei den Aktivisten: Eigentlich ist das Ziel, die Braunkohle zu stoppen und Kraftwerke abzuschalten. Dafür dann jetzt trotzdem noch 100 Hektar alten, gesunden Wald zu roden - sollte die Politik verhindern!

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Herr Stein 12.09.2018, 18:10
6. @Mertrager

Der Feinstau ist gröber und damit weniger gefährlich. Natürlich geht es um wirtschaftliche Interessen und die Politik liegt da zusammen mit dem Stromkonzern in einem Bett.

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brutus972 12.09.2018, 18:22
7. Bei Umweltschützern ist alles erlaubt!

Da gibt es keine Hemmungen. Bei den Nazis in Chemnitz haut man nicht drauf, die können Menschen jagen, wie sie wollen, da zieht den Schwanz ein!

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michinha 12.09.2018, 18:30
8. RWE gegen den Wald

Der beste Protest fuer den Wald und gegen Braunkohle waere ein Wechsel des Stromanbieters.

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schlumz 12.09.2018, 18:35
9. Bäume gehören in den Wald und Steine auf den Boden

Wenn wirklich Steine geworfen wurden, dann war das ein Bärendienst an einem guten und wichtigen Protest.

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