Forum: Wirtschaft
Unicef-Bericht: Wo Kinder am besten leben
DPA

Jedes fünfte Kind lebt in Industriestaaten in Armut, zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Kinderhilfswerks Unicef. In Deutschland geht es Kindern vergleichsweise gut, aber in den Städten lauert hier eine Gefahr.

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frenchie3 15.06.2017, 07:29
1. Das versteh ich jetzt nicht

Woher kommen denn dann die ganzen Studien in Spon worin bewiesen wird daß sich das Armutsniveau der deutschen Kinder demnächst mit Drittweltstaaten messen kann?

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streifenpuppe 15.06.2017, 07:59
2. Die Diktion nervt langsam....

Das geht schon damit los, dass D "vergleichsweise gut" abgeschnitten habe. Wenn man das liest, erwartet man einen Platz unter den ersten 50%. Dann erfährt man - eher beiläufig - dass das der zweite Platz hinter dem heiligen Norwegen ist (die übrigens Öl zum Abwinken haben und deshalb sich ganz auf Fjorde und Sozialstaat konzentrieren können...), sogar noch vor den mindestens ebenso heiligen anderen skandinavischen Staaten. Wir haben inzwischen offenbar wirklich ein Problem, uns zu freuen. In D ist wirklich niemand arm (manche haben - also relativ -- weniger als andere, dass soll es aber sogar in Norwegen geben), die Wirtschaft brummt (da ist Merkel dran schuld, für die wir uns natürlich auch schämen), es gibt Ausbildung und der Arbeitsmarkt ist so günstig wie lange nicht mehr. ALSO: ICH FREUE MICH ÜBER DEN ZWEITEN PLATZ!!!!!!

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spon_3511963 15.06.2017, 08:33
3. Jedes fünfte Kind lebt in Industriestaaten in Armut

Ist doch klar wenn Politiker sich um die Unternehmen kümmern und für den Normalo H4 und Agenda 2010 einführen.

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unaufgeregter 15.06.2017, 09:40
4. Armut

Kinder sind in Deutschland ein Armutsrisiko. Schnell sind Frau und Mann heute in Hartz IV und dann geht es der Familie schlecht. Auf der einen Seite sollen die Deutschen mehr Kinder in die Welt setzen, auf der anderen Seite fehlen Beteuungsplätze und heute reicht das Einkommen eines Normalverdieners nicht mehr aus. Also überlegen sich viele Menschen in meinem Umfeld, ob sie sich Nachwuchs tatsächlich leisten können.

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Kucker 15.06.2017, 09:44
5. Vorsicht

Solche Erhebungen muss man doch mit dem ganz kleinen Löffel essen. Wo sind Liebe, Spaß, Geborgenheit? Wenn man alle Neugeborenen in Heime stecken würde und ihnen dort Nahrung, eine Ausbildung und anschließend eine Arbeit gäbe (Tütenkleben?), dann wären die Unicef-Kriterien weitgehend erfüllt. Aber geht es den Kindern dann tatsächlich gut? Wie misst man das Gefühl, mit KiK-Outfit in einer Adidas-Klasse zu sitzen? Ist es das gleiche, wie mit KiK-Outfit in einer bulgarischen Schulklasse?

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INGXXL 15.06.2017, 09:47
6. Von Kinderarmut in Deutschland zu

Reden ist einfach lächerlich. Diese auf Durchschnittswerte bezogene Armut ist die Idee linker Sozialwissenschaftler, die daraus ihr Existenzberechtigung ableiten. Für mich ist Armut immer absolut, wenn ich zu wenig zu Essen habe und keine Medizinische Grundversorgung bekomme. Markenklamotten und iPhone gehören für mich nicht dazu

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Freundschafter 15.06.2017, 10:05
7. Negative Intention

Wir schneiden doch Super ab? Warum habe ich beim durchlesen des Artikels das Gefühl, das es bei uns so schlecht ist für Kinder? Es fällt mir öfters auf das die Artikel in den Mainstream-Medien oft so jammerig anklagend sind.

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ulrich_loose 15.06.2017, 10:56
8. Ach nee

Familien die nicht genug zu essen haben... Hört sich irgendwie so an, als ob eine Heerschar von Kiindern mit dem Göffeln in Mülltonnen fischen muss... Das ist natürlich Unsinn - Lebensmittel sind in Deutschland extrem billig und NIEMAND hat zu wenig zum essen. Man werfe allerdings mal einen Blick in machen Warenkorb: Nudeln für 35 Cent, naturähnliche "Jägersauce" für den gleichen Preis, aber eine Tüte Chips, die Guten von Bahlsen für 1,98 und die Flasche Cola dürfen nicht fehlen. Wie hat schon mancher Zyniker festgestellt - bei doppelter Stütze verdoppeln sich nur die Fehlkäufe...

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moosi1 15.06.2017, 11:16
9. Solange Armut am Durchschnittseinkommen und nicht am Warenkorb gemessen wird ist die

Armutsstatistik lächerlich, aber zu tiefst menschlich: In Anwesenheit eines Reichen fühle auch ich mich arm, auch wenn mir das keine Statistik bescheinigt.

Man muss sich eher Gedanken darüber machen, wieso die eine Familie bei der Versorgung, Förderung und Erziehung ihrer Kinder erfolgreich ist und die andere weniger. Ob dann wirklich das Geld als Ursache übrigt bleibt? Unsere Nachbarn haben zusammen 5000 € netto, ein Kind und leben dauerhaft im Dispo. Dem Kind fehlt es an Allem, außer Klamotten und Spielzeug. Das gibt der Paketbote bei uns ab.

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