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Uno-Nachhaltigkeitsziele: Die Rechentricks der Weltverbesserer
AFP

Die Uno feiert sich: Hunger und Armut weltweit sind nach Angaben der internationalen Organisation auf dem Rückzug. Doch ein kritischer Blick auf die Statistik lässt die Fortschritte schrumpfen.

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ichbinsjetzt 16.06.2016, 08:02
1. Wie soll das funktionieren?

Wenn die Bevölkerung immer weiter wächst. In diesen Ländern wird es immer Hunger und Armut geben. Je mehr man sich von aussen einmischt um so höher das Leid.

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muellerthomas 16.06.2016, 08:08
2.

"Doch der Optimismus sollte nicht dazu verleiten, den damit verbundenen Daten und ihrer Präsentation blind zu vertrauen."

Macht ja auch praktisch niemand, wie Sie selbst im zumindest implizit schreiben: "Leicht haben es sich die Mitglieder der Expertenkommission mit der Wahl der Messgrößen offenbar nicht gemacht."

"Doch ein kritischer Blick auf die Statistik lässt die Fortschritte schrumpfen."

Aber bitte, damit wird suggeriert, dass es kaum Fortschritte gab, aber wie dann aus dem text hervorgeht, schrumpfen lediglich die Erfolge der Milleniumsagenda, da die Verbesserungen bereits viel früher, mindestens 1990, begannen. Praktisch alle Indikatoren deuten dann aber darauf hin, dass es in den vergangenen Jahrzehnten enorme globale Verbesserungen gab - einige nennen sie ja auch und die Liste liesse sich sehr lange fortsetzen.

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luisemarie_keck 16.06.2016, 08:27
3. VMMC Programme

Die UN und die Gates Stiftung fahren in Afrika riesige Propagandaprogramme um die Beschneidung von Jungen und Männern zu propagieren (VMMC = Voluntary Medical Male Circumcision), und das auf Basis von zweifelhaften und wiedersprüchlichen Daten. Dabei werden feste, nicht erreichbare Beschneidungsquoten vorgegeben und die Programme sodann auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet, die sich alle "freiwillig" beschneiden lassen, nachdem sie massiv diesbezüglich indoktriniert wurden. Das ist reiner Kolonialismus.

Nachzulesen z.B. in GEO 7/15.

http://hpd.de/artikel/11878

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pevoraal 16.06.2016, 08:36
4. Wieder einmal

mehr wird bewiesen was Statistiken wert sind. Die Bilder der niedergewalzten Slums waren in den Medien. Waren dort 5000 Menschen beheimatet waren sie zählbar. 5000
Menschen in aller Herren Richtungen verteilt sind nicht erfassbar!

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spontanistin 16.06.2016, 08:43
5. Seltsame Kenngrößen!

Sind nicht Kenngrößen über die Besitzverhältnisse und den Zugang zu Ressourcen allemal aussagekräftiger? Die UNO scheint wie die EU und andere Groß-Organisationen besonders vom Parkinson-Syndrom der Bürokratie befallen zu sein.

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C. Goldbeck 16.06.2016, 08:58
6. Mehr Marktwirtschaft

Unbestritten ist, die Entwicklung verlief insbesondere in China und Ostasien besonders positiv. Ursache hierfür war nicht die UNO oder WHO sondern schlicht und ergreifend mehr Marktwirtschaft. Da wo darüber hinaus die Korruption vergleichsweise niedrig ist, sind die Effekte besonders positiv.

Bester Vergleich: Nord- und Südkorea. Ein Volk, zwei Systeme. Nordkorea betreibt das Gegenteil von freier Marktwirtschaft. Das Land gehört zu den ärmsten dieser Welt, ein Dritte-Welt Land, in dem die Menschen Hunger leiden. Südkorea hat sich auf die freie Marktwirtschaft eingestellt, befindet sich in der Liga der High-Tech Länder und ist somit in die erste Welt aufgestiegen.

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mantrid 16.06.2016, 09:04
7. Geld ist kein Maßstab

Entscheidende Faktoren sind Zugang zu sauberen Trinkwasser, ausreichend, gesunde Nahrung, medizinische Versorgung und Zugang zu Bildung, wenn man Armut betrachten will. Was nützen mir 100 Dollar am Tag, wenn ein Liter sauberes Wasser 200 Dollar kostet?

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Du_bist_Bob 16.06.2016, 09:17
8. Schummeln mit Statistiken

Man kann sich auch alles schön rechnen.
Wie wäre es mit einem fixen Betrag (1% des BIP) aller Industriestaaten für Entwicklungs- und Katastrophenhilfe.
Für Rüstung wird immernoch menr aufgewandt.
Das Geld soll auch kein Geschenksein, es soll Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Daher In Bildung und Ausbildung der Menschen gesteckt werden. Gebt Ihnen die Möglichkeit, einfache Maschinen zu bauen,so wie wir sie vor 30 Jahren genutzt haben. Zeigt ihnen, wie man die Teile dafür herstellt und man die Maschinen weiterentwickelt. Aber schenkt kein Geld und Essen. Nahrungsmittel müssen im Land selbst angebaut werden.
Essensspenden nur nach Katastrophen, bis sich das Land wieder selbst versorgen kann und dazu muss man der Industrie im Land helfen.So sollte Entwicklungshilfe geschehen.
Dabei ist die Staatsform übrigens egal. Aber ein Mindestmaß an Menschenrechten (Realpolitik ) muss gewährleistet sein.

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CommonSense2006 16.06.2016, 09:20
9.

Zitat von luisemarie_keck
Die UN und die Gates Stiftung fahren in Afrika riesige Propagandaprogramme um die Beschneidung von Jungen und Männern zu propagieren (VMMC = Voluntary Medical Male Circumcision), und das auf Basis von zweifelhaften und wiedersprüchlichen Daten. Dabei werden feste, nicht erreichbare Beschneidungsquoten vorgegeben und die Programme sodann auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet, die sich alle "freiwillig" beschneiden lassen, nachdem sie massiv diesbezüglich indoktriniert wurden. Das ist reiner Kolonialismus. Nachzulesen z.B. in GEO 7/15. http://hpd.de/artikel/11878
Die Kritik an dem beschneidungsprogramm kann ich absolut nachvollziehen, es ist ein typischer Bürokratenwahnsinn, der mit dem Leben von Tausenden von Männern udn Frauen spielt.

Aber wo ist da die Gates-Stiftung involviert? Nicht, dass ich alles toll finde, was die Gates-Stiftung so macht, aber ich finde in dem Artikel keinen einzigen Hinweis auf die Gates-Stiftung.

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