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US-Gericht: Monsanto soll 290 Millionen Dollar an Krebskranken zahlen
REUTERS

Das Unkrautmittel sei für die Krebserkrankung des Klägers mitverantwortlich: Ein US-Gericht hat den Agrarkonzern Monsanto zu einer hohen Entschädigungszahlung verurteilt. Das könnte Signalwirkung haben.

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Ein_denkender_Querulant 11.08.2018, 09:19
1. Nicht Monsanto, es geht gegen Bayer

Solange Monsanto ein amerianisches Unternehmen war, gab es keine Gerichtsurteile in dieser Höhe. Seit aber Bayer der Eigentümer ist, schlägt die US-Justiz mit voller Härte zu. Mein Mitgefühl hat der Krebskranke, der von Monsanto vergiftet wurde, meine Verachtung bekommt die US-Justiz.

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spiegelleser987 11.08.2018, 09:21
2.

Das haben sich mal wieder Anwälte ausgedacht, die danach die finanziellen Gewinner sind. 290 Mio. sind mehr als beachtlich.

Vor einigen Jahren wurde darüber berichtet, dass der Forscher für die Studie Ratten genommen hat, die nach ein bis zwei Jahren immer Krebs kriegen. Die hat der dann bis zum Lebensende mit Glyphosat gefüttert und behauptet, dass die Ursache das Glyphosat wäre.

Es gab auch mal ein anderes Pflanzenschutzmittel. Das war schon etwas gesundheitsschädigend. Wenn das gleichzeitig mit Glyphosat vermischt wurde, entstand eine andere Chemikalie, die wirklich krebserregend war. Deshalb wurde es vor etwa 10 Jahren verboten.

Warum zieht man denn immer über Monsanto her? Die sind seit Ablauf der Patente einer der kleinen Hersteller. 53% von Glyphosat wird von mehreren chinesischen Herstellern produziert. In anderen LÖändern gibt es weltweit noch mehr Hersteller, die haben mit Monsanto nichts zu tun.

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blabla55 11.08.2018, 09:23
3.

Diese Aussage von Scott Partridge ist entlarvend.Roundup als harmlos beurteilten.Könnte demnächst die Lebensmittel Freigabe bekommen!

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dawuidesiach 11.08.2018, 09:24
4. hmmmm....

ob bayer das gefällt ?

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ganzeinfach 11.08.2018, 09:27
5. Glyphosat

braucht kein Mensch noch Tier. Egal ob krebserregend oder nicht. Das "austrocknende" Mittel mit endemischer Funktion hat gerade unter heutigen klimatischen Bedingungen nichts mehr verloren! Weg mit der Chemie! Sog. Unkraut kommt auf Böden, die nicht oder nicht mehr fruchtbar sind. Ein gesunder Boden wird von Nutzpflanzen besiedelt - Unkräuter zurückgedrängt. ganzeinfach

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dr2jh 11.08.2018, 09:29
6. Bitte zwischen Risiko und Gefahr unterscheiden

Eine Gefahr ist vorhanden, z.B. die wahrscheinliche krebsauslösende Wirkung von Glyphosat.
Die Bewertungen der Behörden sind daher auch so unterschiedlich. Die eine Behörde betrachtet die Gefahr, die andere das Risiko. Daher ist die Einschätzung so anders.
Bei korrekter Anwendung ist das Risiko aufgrund von Glyphosat zu erkranken sehr gering und zu vernachlässigen.
Analogie: Im Fahrstuhl besteht die Gefahr abzustürzen, das Risiko ist gering. Alkohol gilt als sicher krebsauslösend, trotzdem ist das Risiko moderat. Aus diesem Grund gibt es auch keinen Warnhinweis noch ein Verbot.

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volkerrachow 11.08.2018, 09:30
7. Bayer hat ein Riesenproblem

Das wusste der größenwahnsinnige Werner Baumann auch vor der Übernahme, nur ist es ihm egal. Wenn es schief geht, ist er mit einer saftigen Abfindung weg. Ist ja nicht sein Unternehmen bzw. Geld.

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schlob 11.08.2018, 09:32
8. Bayer von der US-Justiz in die Pleite getrieben.

Wenn Bayer Monsanto übernimmt ,wird es von der US-Justiz in die Pleite getrieben.
Man kann vor Übernahme von US-Firmen nur warnen.
Da wurde bei den Simsons ein schönes Beispiel vorgeführt.

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ollifast 11.08.2018, 09:33
9. Ein US Gericht ...

Das sind 12 Geschworene, die von nix eine Ahnung haben, außer dass sie Patrioten sind und jetzt Monsanto natürlich dreimal pöse ist, weil es jetzt der deutschen Firma Bayer gehört, die man ausnehmen darf. Umgekehrt weiß ich von genügend Fällen, wo z.B. der Softwareklau durch amerikanische Institutionen von deutschen Unternehmen entgegen dem Urheberrecht in großem Stil selbstredend völlig in Ordnung geht, weil es sind ja nur Foreigner. Und bei Patenten gibt es ähnlich gelagerte Probleme, US Unternehmen scheren sich gerne einen Dreck um internationales IP und setzen dann irgendwelche Mini-Töchter für den Vertrieb ein, die man schnell versenken kann, wenn es heiß wird.

Das ganze ist für US Teilnehmer aufgrund der Prozesskostenregelung (jeder zahlt immer selber) wie auch aufgrund des Beistands der Regierung (im Zweifel gibt es keine Discovery wegen "nationaler Sicherheit") ziemlich risikolos.

Mit der Bewertung einer Gefahr, ob Glyphosat krebserregend ist (fachlich: Wohl nach seriösen Erkenntnissen eher nicht), hat das rein gar nichts zu tun. Monsanto hat geschäftlich anderen Mist gebaut und anderen Dreck am Stecken, aber das ist wirklich nur Ami-Abzocke jetzt ausländischer Firmen. Irgendwelche NGO sollten das auch nicht nutzen (werden sie aber, die denken meist nicht von hier bis da), weil es sie selber unseriös wirken läßt.

Es u.a. dieses völlig verunglückte "Rechts"system in den USA, das langsam aber sicher jeden ausländischen Geschäftsteilnehmer dazu bringt, Geschäfte in den USA sehr zu hinterfragen und am besten auf B2B mit nur vertrauensvollen Partnern zu beschränken. Die gibt es durchaus.

Langfristig schaden sich die Amis aber damit nur selber, weil langsam keiner mehr Bock darauf hat, mit denen noch irgendwas zu machen. Dementsprechend geht dann leider auch die US Wirtschaft vor die Hunde, weil alles können sie halt nicht selber, im Gegenteil, vieles mit echter Produktion überhaupt nicht, sogar in High Tech Bereichen wie der Halbleiterindustrie. Und da kann dann der Trump noch so rumzetern, wo nichts ist, da hat selbst der Kaiser sein Recht verloren. Und da ist grad nicht mehr viel.

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