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Verfassungsgericht: Jobcenter müssen nur günstige Hartz-IV-Wohnungen bezahlen
DPA

Eine Hartz-IV-Empfängerin wollte ihre 77-Quadratmeter-Wohnung erstattet bekommen. Vor dem Bundesverfassungsgericht folgte eine Niederlage: Anspruch gibt es nur auf Wohnungen im unteren Preissegment.

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MarkusRiedhaus 14.11.2017, 11:05
1. Das ist eigentlich ein Katastrophales Urteil das Willkür Tür und Tor..

öffnet, weil viele Harzler auf Bezuschussung gerade wegen Mieten angewiesen sind. Es gibt ja nicht wie die Statistik bereinigt erläuter nur 3,8% Arbeitslose sondern 10 Mio. Bezügler von Diensten. Verliert jemand seinen Putzjob und hat nix mehr muss aber wegen Mietunterstützung betteln.
Da es einfach flächenmäßig zu wenig billige Mietshäuser gibt. Selbst in Vierteln, die schlecht sind ist das der Fall. Der Frau sei aber zu empfehlen bei einem Umzug die Kosten von wohl mehreren tausend Euro klug auf den Staat abzuwälzen was am Ende ein Nullsummenspiel oder sogar Verluste bedeutet. Irgendwo muss ja Waschmaschine, Herd usw. transportiert oder neu geholt sein.

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comfortzone 14.11.2017, 11:06
2. Das Urteil ist ausgewogen

Es berücksichtigt, dass der Staat auf der einen Seite zwar auf Bedürftigkeit Rücksicht zu nehmen hat, zum anderen aber auch eine Verpflichtung zur gerechten Verteilung des Steueraufkommens gegenüber der Allgemeinheit besitzt.

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tomkey 14.11.2017, 11:08
3. Staatlich manifestierte Ghettoisierung

Wenn man das wirklich möchte dann werden einige Viertel vieler Städte weiter verkommen und letztenendes ihr jetzt bereits bestehendes Nachwuchslager für Kriminelle, Terroristen und andere Böswichter weiter ausbauen. Eine Lösung sehen ich im sozialen Wohnungsbau, der dringend notwendig ist.

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trader_07 14.11.2017, 11:08
4.

Genug Zeit, um sich bis zum Bundesverfassungsgericht zu klagen, hat die Frau. Zeit zum Arbeiten anscheinend nicht.

Lebt alleine auf 77 Quadratmetern und ist der Meinung, das müssten die Fleißigen in diesem Land bezahlen. Ich glaube, es hakt!

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Gentleman1 14.11.2017, 11:09
5. Umzugskosten?

Mich würde mal interessieren, wer eigentlich die Umzugskosten trägt, wenn die Sozialbehörde wegen 50 € Miete monatlich auf einer billigeren Wohnung besteht. Mal abgesehen davon, dass man Menschen nicht einfach verpflanzen sollte, dürften die Umzugskosten, wenn ich wegen Alter/Krankheit nicht mehr alles selbst machen kann, die Ersparnis auf Jahre hinaus übersteigen.

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kayakclc 14.11.2017, 11:10
6. 77qm Wohnung?

Da wundert man sich über Leute. Die durchnittliche Wohnfläche pro Person lag 20165 bei ca 46qm, 1991 waren es noch 35qm (Quelles SPON 2015) und 1960 lag sie noch bei 22qm. Das jemand der auf Sozialtransfers der Allgemeinheit angewiesen ist, die Chuzpe hat, wegen Allimentierung einer Wohnung mit einer Größe die deutlich über dem Durchschnitt alle ist, vor das BVG zieht ist schon erstaunlich. Wer eine große, teuer Wohung haben will, muess eben dafür selbst aufkommen und arbeiten, wie der Rest von uns auch. Richtig Entscheidung des BVG! Das ist sonst der arbeitenden Bevölkerung mit Kindern nicht vermittelbar, warum sie Steuer für solche Leute erwirtschaften sollen, und selbst in bescheideneren Verhältnisen trotz Jobs leben.

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scooby11568 14.11.2017, 11:11
7. Das ist doch das geringste Problem...

Wenn die Mieten steigen, müssen die Übernahme Sätze natürlich mit steigen. Der Staat beerdigt erst den sozialen Wohnungsbau und stiehlt sich aus der Verantwortung. Dann lässt er die Ärmsten auch noch endgültig abrutschen. Eine Schande...

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kurpfaelzer54 14.11.2017, 11:12
8. Weltfremd

Ein weltfremdes und unsoziales Urteil. Die unkündbaren Richter mit ihren dicken Gehältern und Pensionen verkünden diesen Unsinn dann noch "im Namen des Volkes". Wenn wundert es dass sich immer mehr von diesem Volk innerlich von diesem Staat abwenden ?

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pontifex maximus 14.11.2017, 11:12
9. Es gibt genug Familien...

...die auf weniger als 77qm leben. Dass die Solidargemeinschaft die Kosten für Wohnraum übernimmt, ist absolut richtig. Alleinlebende ist es dabei aber sicherlich zuzumuten, auch mit 40qm oder ähnlichen Größenordnungen auszukommen.

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