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Vergleichsportal: Hartz-IV-Empfänger bekommen zu wenig Geld für Strom
DPA

Der im Hartz-IV-Regelsatz vorgesehene Betrag für Strom reicht nicht aus. Einem Internetvergleichsportal zufolge müssen Arbeitslosengeld-II-Bezieher jeden Monat draufzahlen - in einen günstigeren Tarif können sie nicht wechseln.

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myoto 16.02.2015, 12:04
1. Dann sollen sie sparen lernen!

43 Euro Durchschnitt für EINE Person?
In einem 2 Personen-Haushalt ohne großes Sparen haben wir einen Ca-Verbrauch von 50,- Euro im Monat.
33 Euro pro Person halte ich für angemessen.

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jojack 16.02.2015, 12:14
2. Quatsch

Selbst bei den gepfefferten Strompreisen in Deutschland: 43 EUR im Monat müssen nicht sein. Wir zahlen als Familie weit weniger, kommen trotz großer Wohnung nur auf 900 kWh im Jahr. Damit haben wir weit geringere Kosten als die besagten 43 EUR pro Monat. Für 33 EUR im Monat kann man übrigens ca. 1500 kWh verbrauchen - als Single!

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keksguru 16.02.2015, 12:15
3. 33 Euro ist schon sehr knapp

speziell wenn das Warmwasser aus dem Durchlauferhitzer kommt. Da bin ich mit 1x täglich duschen, einem Kühlschrank, Waschmaschine und einem Elektroherd schon eher bei 40 Euro. Aber muß man sich denn täglich waschen? Und dann noch warm?

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spon-facebook-10000098806 16.02.2015, 12:16
4. Das ist leider schon mehr als 10 Jahre so

und dieser Bericht ist immer noch sehr schönfärberisch. Denn die Eigentlichen Stromkosten belaufen sich im Durchschnitt nicht auf 44 euro pro Monat für einen 1 Personen haushalt sondern liegen mindestens schon bei 80 Euro pro monat. Das ist die Realität. Denn die Stromabrechnungen der Anbieter weisen immer neue Zusatzkosten und Preiserhöhungen aus. Das heisst eigentlich muss der Hilfeempfänger von seinem Bezug nicht 10 euro Draufzahlen sondern mindestens 47 Euro. Und wehe man Verbraucht irendwie mehr. zb. durch mehrmals Wäsche waschen. dann ist der Monatliche Abschlag mehr als 100 Euro. ausserdem gibt es keine zulage bei hohen Endabrechnungen. Auf jeden fall Reicht Hartz 4 sowiso nicht zum Leben. Wer damit normal Überleben könnte ohne massive Einschränkungen der vollbringt schon enormes. das ist Eigentlich unmöglich

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Franz D. 16.02.2015, 12:17
5. Durchschnitt einer alleinstehenden Person

Ich zahle für meine Zweitwohnung 28 Euro pro Monat für Strom. Warum soll jemand, dem andere den Lebensunterhalt zahlen, so viel Strom verbrauchen wie ein Durchschnittsverbraucher? Kann man von jemandem, der von anderen finanziert wird, nicht erwarten, dass er etwas spart und weniger verbraucht als der durchschnittliche Stromkunde?

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twister-at 16.02.2015, 12:19
6. Dann sollen sie halt lernen, Strom zu sparen

Und nicht so viel vor dem Plasmafernseher rumhängen bzw. vor der Playstation und Co und nicht so viel Geld für Kippen und Alk ausgeben, dann klappt es auch mit dem Stromverbrauch. Natürlich muss man dann gg. auch mal kochen statt nur Fertigbrei und McD zu essen, aber das ist für die meisten ja schon zu viel verlangt. Oder mal einen dicken Pulli anziehen oder Leitungswasser trinken statt das Billigbier zu kaufen. Aber diese Bereitschaft findet man ja nicht, stattdessen nur haben haben haben wollen und sich für die Arbeit zu fein sein.

((Ich dachte, ich nehm mal die Klischees im Anfangsposting vorweg, dann können die Kommentare in dieser Art gleich wegfallen))

Das Problem beim Strom sind auch oft alte Geräte usw, aber im allgemeinen dürfte ALG II einfach zu knapp bemessen sein und die Regelsatzberechnung ist an Absurdität nicht zu überbieten (jaha, früher haben wir nämlich noch 1,12 Euro für Maßanzüge und Pelze gegeben und 30 Cent für ein Segelboot, aber das ist Luxus und der muss nicht sein, also können wir diesen Betrag abziehen...)

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twister-at 16.02.2015, 12:21
7.

Zitat von jojack
Selbst bei den gepfefferten Strompreisen in Deutschland: 43 EUR im Monat müssen nicht sein. Wir zahlen als Familie weit weniger, kommen trotz großer Wohnung nur auf 900 kWh im Jahr. Damit haben wir weit geringere Kosten als die besagten 43 EUR pro Monat. Für 33 EUR im Monat kann man übrigens ca. 1500 kWh verbrauchen - als Single!
welcher Tarif?
http://www.die-stromsparinitiative.de/stromkosten/stromverbrauch-pro-haushalt/1-personen-haushalt/index.html
Der durchschnittliche Jahresverbrauch eines deutschen 1-Personen-Haushaltes in einem Mehrfamilienhaus liegt bei 1.500 Kilowattstunden Strom. Wird das Warmwasser in Küche und Bad mit Strom erhitzt, sind es im Schnitt weitere 500 Kilowattstunden pro Jahr. Beim derzeitig durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent je Kilowattstunde* kommen so für 1-Personen-Haushalte jedes Jahr 405 beziehungsweise 540 Euro auf der Stromrechnung zusammen.

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WwdW 16.02.2015, 12:22
8. die die eh schon haben denen wird

das Geld hinterhergeworfen. Zum Nachteil derer, die nichts haben. Wie eben Grundversorgung vs. günstigeren Tarif bei anderen Anbieter. Auch das ist Umverteilung von Unten nach Oben. Auch beim Vergleich Strom für Privatkunden/Kleinabnehmer vs. Großabnehmer ist das so. Die Armen subventionieren die Reichen!

Habe mir einen Businesstarif fürs Internet & Telefon angesehen. Für 5 Euro mehr im Monat anstatt für 44,99 (Privattarif) bekomme ich mit 49,97 (Bussinestarif) insgesamt ca. 50-60 % mehr Leistung was Datenübertragung (upload) und Serviceleistungen angeht.

Auch hier wird durch die Privattarife der Businesstarif ganz klar subventioniert.

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wgschmidt 16.02.2015, 12:22
9. Als Einzelperson 43 Euro, als Familie 46 Euro

"Eine Einzelperson zahlt durchschnittlich 43 Euro Strom" heißt es in dem Artikel. Wir brauchen als dreiköpfige Familie in einem Haus 46 Euro. Hm. Vielleicht läßt sich ja bei der Einzelperson beim Verbrauch noch etwas drehen ... (Aber offensichtlich geht das noch nicht einmal dann, wenn das Geld so knapp ist).

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