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Verhinderter künftiger EZB-Präsident: Die Tragik des Jens Weidmann
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Bundesbankpräsident Jens Weidmann galt als härtester Kritiker von EZB-Chef Mario Draghi. Dann schlug der 50-Jährige sanftere Töne an - rechtzeitig zu Beginn der Debatte um Draghis Nachfolge. Genützt hat es ihm nicht.

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Lebonk 10.09.2018, 18:23
1.

Die Posten sollen mit den Fähigsten besetzt werden. Die EZB braucht einen klgen, gestandenen Chef wie ihn Weidmann verkörpert. Draghi hat nicht klug gehandelt, die Euro Mitgliedsstasáten pfeifen auf die Abmachungen. Da braucht es Handlungskraft.
Herr Weber hat sich geziert, Präsident des Europäischen Parlaments zu werden. MIr sind keine besonderen herausgehobenen Leistungen bekannt.
Aber es sit ja eine politische Entscheidung. Ich bin mir nicht sicher , ob das klug ist. Die politische Entscheidung hat uns den EURO gebracht, der uns das Leben schwer macht, weil zusammanpassen soll, was nicht zusammen passt.Die Entscheidung, Griechenland im EURO zu halten ist eine teure Angelegenheit und nun kommt Italien, dass sowieso machen wird, was es will : Schulden machen. Brauchen wir da nicht eher einen geeigneten EZB Präsidenten als einen EU Präsidenten ohne Erfahrung in leitenden Funktionen. Aber : Merkel wird auch das verbocken.

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gonggong 10.09.2018, 18:42
2.

Entschieden wird diese Personalie zwischen den Regierungschefs. Und Merkel ist eben ein gutes Verhältnis zu Frankreich und Italien wichtiger als Geldwertstabilität oder deutsche Interessen. Diese haben für sie sowieso keine Bedeutung. Weidmann ist noch jung, und er ist fähig. Ein guter Finanzminister oder sogar Kanzler wird dringend gebraucht.

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giostamm11 10.09.2018, 18:44
3. Weidmann

ist natürlich als EZB Chef ungeeignet und nicht tragbar. Zu Deutschlandzentriert und provinziell. Dazu kommt dass jetzt deutsche Finanzpolitik nicht wirklich erstklassig ist. Das G7 Land mit den absolut schlechtesten Banken kann kein Beispiel sein

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Nonvaio01 10.09.2018, 18:59
4. Politik

nun mal ernsthaft, es wird niemals ein deutscher der Chef der EZB werden. Deutschland ist das starkste Land in Europa, ohne Deutschland geht da nichts in Europa, aus politischen gruenden kann kein deutscher Chef der EZB werden. Die anderen laender koennten das ihren waehleren garnicht verkaufen.

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bMüller 10.09.2018, 19:08
5. Fehlentscheidung

Eine weitere gravierende Fehlleistung der Regierung. Wenn Frau Merkel zwischen 2 Alterntiven wählen kann, d. h. eher muss, denn aktiv entscheiden liegt unserer Kanzlerin offensichtlich nicht so, dann kann der gemeine Bürger ziemlich sicher sein, dass Frau Merkel die langfristig falsche Wahl für Deutschland trifft.

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sorosch 10.09.2018, 19:10
6. Bitte?

"...das Regelbuch des orthodoxen Geldpolitikers aus der Hand legen und den Geldhahn aufdrehen müssen, um die Eurozone zu schützen?" Welchen Geldhahn aufdrehen - der ist doch schon voll auf - mehr geht nicht mehr - außer man gibt 1000 Euro Scheine an die EU-Bürger. 500 Euro sind doch schon nichts mehr wert. Es wird sich nichts ändern - Merkel besetzt einen unwichtigen Posten mit einem Deutschen und auf dem wichtigsten Posten in der EU kommt wieder ein Südländer.

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rrv.vogt 10.09.2018, 19:10
7. Leider,

leider scheint Merkel das Amt des EZB – Chefs für den Fortbestand der EU für wichtiger zu halten als das Amt des EU-Kommissionspräsidenten.

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marialeidenberg 10.09.2018, 19:12
8. Keiner der beiden Posten wird mit einem deutschen Kanddaten

Zitat von giostamm11
ist natürlich als EZB Chef ungeeignet und nicht tragbar. Zu Deutschlandzentriert und provinziell. Dazu kommt dass jetzt deutsche Finanzpolitik nicht wirklich erstklassig ist. Das G7 Land mit den absolut schlechtesten Banken kann kein Beispiel sein
besetzt werden. Jens Weidmann wäre richtig, um den Euro zu sanieren, bzw. die faulen Kunden zur Rückkehr zur nationalen Währung zu bewegen. Das aber will Madame Canard nicht. Weber ist allzu flexibel. Aktuell geht er auf Distanz zu seinem Intimus Orban; die Nähe war moniert worden. Vielleicht ist ja seine Beweglichkeit, besser: Beeinflussbarkeit sein eigentliches Eignungsmerkmal.

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produster 10.09.2018, 19:15
9. Alles kein Zufall.

"Genützt hat es ihm nicht." - Das liegt wohl kaum an ihm, sondern eher daran, dass Frankreich & Co. auf Teufel komm raus keinen deutschen EZB-Chef wollen. Und auch Frau Merkel ist ja letztlich auf der Seite derjenigen, die den Ausverkauf Deutschlands voran treiben. Im Namen Europas und der "Solidarität" natürlich. Nicht Weidemann ist zu bedauern, die Deutschen sind es. Erwähnen sollte man vielleicht auch noch mal, dass Merkel und Schäuble den Goldmann Draghi aud's Schild gehoben haben. Zufall war das bestimmt nicht!

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