Forum: Wirtschaft
Viertes Quartal: Deutsche Bank macht Milliardenverlust
DPA

Tiefrote Zahlen bei der Deutschen Bank: Das größte Geldhaus des Landes verbucht im vierten Quartal einen Verlust von rund 2,2 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hat die Bank noch 200 Millionen Euro Gewinn gemacht.

Seite 1 von 11
deus-Lo-vult 31.01.2013, 07:40
1. ...

Zitat von sysop
Tiefrote Zahlen bei der Deutschen Bank: Das größte Geldhaus des Landes verbucht im vierten Quartal einen Verlust von rund 2,2 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hat die Bank noch 200 Millionen Euro Gewinn gemacht.
Die Dividende bleibt, das ist doch die Hauptsache!

Schade, dass man auf Banken generell angewiesen ist. Diese Verbrecher und Ausbeuter gehören hinter Gitter!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bullermännchen 31.01.2013, 07:44
2. Dividende in den Roten Zahlen

Ja so ist das Bankengeschäft. Da werden Rote Zahlen geschrieben, doch der Anleger bekommt noch schnell ein paar Millionen ausgeschüttet bevor das Geldinstitut nach unserer Hilfe ruft. Erklärt das mal einem Erstklässler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ADie 31.01.2013, 07:49
3. Der rechtschaffene Herr Ackermann, Berater unserer Kanzlerin,

hat offensichtlich einen Trümmerhaufen hinterlassen. Es ist ebenso offensichtlich, dass die maßgeblich von ihm angeschobene "Bankenrettung" einen ebensolchen hinterlasen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wibo2 31.01.2013, 07:54
4. Land unter, Deutschbanker am Ende ihrer Arroganz ...

Zitat von sysop
Tiefrote Zahlen bei der Deutschen Bank: Das größte Geldhaus des Landes verbucht im vierten Quartal einen Verlust ...
Sondereffekte würden sich ... „signifikant negativ auf den Gewinn
des Instituts auswirken. Sind das Sondereffekte oder die
neue Normalität?
Jetzt müsse sie ... (die Deutsche Bank) ... die Rechnung dafür
bezahlen, wie arrogant sie mit ihren Kunden ... (umgegangen
sei). (Süddeutsche)

Was schlecht ist für die deutsche Bank ist auch schlecht für den
deutschen Steuerzahler. Da bin ich mir sicher.

Frau Merkel und der Schäuble hingegen scheinen auch an die
Wahrheit des logischen Umkehrschlusses zu glauben: Was gut für
die Deutsche Bank ist soll auch gut für den Staat sein.

Daran glaube ich eher weniger ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_1170990 31.01.2013, 07:59
5. ach? macht nix ... der Rettungsschirm ist doch da

Zur Not haben wir doch den dummen deutschen Michel, der unsere zwei neuen Vorstandschefs und deren Zocker alimentiert. "Bestraft" mit Rauswurf, Arbeitslosigkeit, o.ä wird doch in diesem Bereich niemand mehr. Insofern braucht man ja auch nichts ändern. Man zockt weiter - wenn's gut läuft fährt man Millionenboni ein, wenn's schlecht läuft schreit man eben nach dem Rettungsschirm. Ein Geschäftsmodell ohne Risiko eben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franxinatra 31.01.2013, 08:01
6. Dann gehts es wohl bald ans Tafelsilber...

und die Postbank wird wider verscherbelt; z.B. an die chinesen, die hätten in D ja gerne meh Füße in der Tür...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Herzbubi 31.01.2013, 08:04
7.

und dann einen Gewinn von 665 Millionen: das ist doch traumhaft

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derbergischelöwe 31.01.2013, 08:09
8. Bankster auf der Lichtung

Sollte denn wirklich ein Wunder geschehen? Stehen die Deutsch-Bankster nun auf der Lichtung? Der Verrat am Kunden Leo Kirch, das kriminelle Imohiliengeschöäft in den USA, Steuerbetrug, Libormanipulationen, Finanzprodukte die nur der Kundenabzocke dienen und und und. Muss man am Ende doch mal geradestehen für finanzkriminelle Machenschaften? Solche eine Bank braucht Deutschland nicht. Und sie sollte sich umbenennen, sie beschädigt den Namen unseres Landes im Ausland. Dass mit Nahrungsmitteln spekuliert passt ins Bild. Ackermann war schon schlimm, seine Kreatur Jain ist schlimmer. Er ist verantwortlich für die Invesmentmachenschaften und weltweite dubiose Deals. Dieser gewissenlose Manager muss abtreten und die Bank wieder ein seriöses Unternehmen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Roßtäuscher 31.01.2013, 08:18
9. Der Verlust dünkt noch gering, erinnert man sich an die angekündigten Strafzahlungen

Zitat von sysop
Tiefrote Zahlen bei der Deutschen Bank: Das größte Geldhaus des Landes verbucht im vierten Quartal einen Verlust von rund 2,2 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hat die Bank noch 200 Millionen Euro Gewinn gemacht.
nicht nur der USA aus der Vergangenheit - Ära Josef Ackermann der Merkel Freund. Die Bank Gewinne derart hoch zu schrauben, wie es der Schweizer Vorstand seinen deutschen Kollegen einmal zeigen wollte, dass es auch funktioniert. Ohne Sprüche und Ankündigungen, wie es bei unseren Politikern, vor allem dem jetzigen ab- und auflösungsreifen Kabinett, hat er es auch umgesetzt. Aber zu welchen Konditionen mit enormen Verlusten? Mehr draufgezahlt am Ende, weil die Strafen alle Gewinne wieder auffraßen und noch von der Substanz. In der Summe war Ackermanns Wirken ein Flop schlechthin. Dann kommt auch noch Breuers Missetat mit dem Kirch-Konzern und den gerichtlich verordneten Milliarden Wiedergutmachung. Aus dem einstigen Banklehrling ist nur ein dürftiges Führungsmanschgerl entwachsen.
Bei der Deutschen Bank ist Leben drin, allerdings von seiner negativsten Seite. Das Ansehen ist ruiniert. Da kann das Gespann Fitschen (erinnert etwas an Pfarrer Jürgen Fliege) und Jain zeigen, ob sie es Ernst meinen mit dem Rückgewinn der früheren Integrität vor Koppers Zeit. Das wird wohl nicht gelingen. Dennoch, alle großen Konzerne lagern ihre Geschäftskonten bei dieser Flip-Flop-Bank, dem Abzocker der kleinen Kontoinhaber. Einmal Banken-Gesindel, bleibt der bittere Geschmack für ewig hängen. Mahlzeit!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 11