Forum: Wirtschaft
Vor dem Brexit: Ungewissheit bremst britisches Wachstum
DPA

Was kommt nach dem Brexit? Weil das noch immer unklar ist, halten sich Unternehmer in Großbritannien mit Investitionen zurück. Das Wachstum ließ zum Jahresende hin deutlich nach.

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fatherted98 11.02.2019, 12:13
1. ach was...

....das wird schon. Außerdem ist das Bild irreführend.....Produktion ist in GB doch eh schon lange Fehlanzeige....da gibt es nur noch Dienstleistung....und die brummt doch weiterhin.

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mk1964 11.02.2019, 12:55
2. Was man bei den Zahlen berücksichtigen sollte:

Derzeit werden viele Einkäufe vorgezogen, um Lager aufzubauen, weil keiner weiß, wie sich die Lieferzeiten verändern werden. Das passiert derzeit in beide Richtungen, also UK-Firmen, die Lagerbestände aufbauen, aber auch Firmen aus der Rest-EU, die dasselbe tun. Diese vorgezogenen Umsätze verbessern die Produktionszahlen - es weiß nur keiner, wie stark das der Fall ist.

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kumi-ori 11.02.2019, 12:55
3. Nicht so schlimm

Ich glaube nicht, dass das das eigentliche Problem des Brexits ist. Ein paar Prozent weniger sind nicht schlimm, es gibt Länder, da leben die Menschen noch unter sehr viel ärmlicheren Verhältnissen.

Das größere Problem dürfte die Versorgung der Bevölkerung mit Waren vom Kontinent sein.

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Erkläromat 11.02.2019, 13:23
4. Das deutsche BIP ist im Q3 sogar um 0,2% gesunken

Liegt das jetzt am Drexit? Ach nein, wir bleiben ja in der EU und fragen andere Nationen, ob wir Gasleitungen bauen dürfen.....

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pythagoräische Bohne 11.02.2019, 14:16
5. Dienstleistungen

Zitat von fatherted98
....das wird schon. Außerdem ist das Bild irreführend.....Produktion ist in GB doch eh schon lange Fehlanzeige....da gibt es nur noch Dienstleistung....und die brummt doch weiterhin.
Zuletzt war in britischen Zeitungen zu lesen, dass der Dienstleistungssektor bestenfalls stagniert und das Potential hat, die britische Wirtschaft demnächst ganz in die Rezession zu ziehen.

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MTBer 11.02.2019, 15:31
6. Lagerbestände aufbauen?

Zitat von mk1964
Derzeit werden viele Einkäufe vorgezogen, um Lager aufzubauen, weil keiner weiß, wie sich die Lieferzeiten verändern werden. Das passiert derzeit in beide Richtungen, also UK-Firmen, die Lagerbestände aufbauen, aber auch Firmen aus der Rest-EU, die dasselbe tun. Diese vorgezogenen Umsätze verbessern die Produktionszahlen - es weiß nur keiner, wie stark das der Fall ist.
Das man auf einer Insel Lagerbestände aufbaut, weil beispielsweise aufgrund stürmischer See die Fährverbindungen eingestellt werden könnten, verstehe ich ja. Aber welchen Grund sollte es geben, dass ich im Vorfeld des Brexit auf dem Kontinent die Lagerhaltung erhöhe? Weil meine Marmite-Vorräte zur Neige gehen könnten?

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geotie 11.02.2019, 15:32
7.

Zitat von fatherted98
....das wird schon. Außerdem ist das Bild irreführend.....Produktion ist in GB doch eh schon lange Fehlanzeige....da gibt es nur noch Dienstleistung....und die brummt doch weiterhin.
Das einzige was an Dienstleister jetzt brummen dürfte, wäre Umzugshilfe. Ach bin ich froh, dass es den Briten bald so richtig gut gehen wird. Der Sommer kommt bald nachdem Austritt und man hat wieder viel mehr Zeit für die Familie. Den ganzen Tag, die ganze Woche, Monat für Monat! Ich gönne den Briten dieses schöne Leben. Würde ich jetzt nicht gerade in einem warmen Land, ca. 30 Grad Celsius sein, ich würde sofort dort meinen Ruhestand haben wollen. Dort gibt es bald nicht so viel Industrie, und die Leute sind immer zuversichtlich, das alles viel besser wird. Und natürlich die Presse wird es auch gut haben! Die SUN wird immer noch auf die böse Leute der EU schimpfen können. Weil die nicht dieselben Rechte gewähren wie vorher. So was geht ja gar nicht!

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bartsuisse 11.02.2019, 15:36
8. alle 4 grossen Volkswirtschaften

befinden sich im Abschwung. Bei Itakien wurde gerade knapp die Rezession erreicht (im SPon heisst das dann: schwere Wirtschaftskrise...) und die andern drei inklusive Deutschland sind gerade massiv am Runterschrauben. Nur eine Frage von Wochen oder Monaten

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bartsuisse 11.02.2019, 15:56
9. Industrieanteil

in GB 17,3% und in DE 25.4% der Wertschöpfung. Von Desindustriealisierung zu sprechen ist natürlich falsch. Frankreich hat auch nur 18,8% .....(Italien 24%, Schweiz 26.8%).

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