Forum: Wirtschaft
Vorschlag der EU-Kommission: Europäischer Währungsfonds soll bis 2019 beschlossen sei
AFP

Ein eigener Finanzminister und ein europäischer Währungsfonds - so will die EU-Kommission die Eurozone künftig zusammenschweißen. Die Vorschläge von Kommissionspräsident Juncker dürften für Debatten sorgen.

haltetdendieb 06.12.2017, 14:56
1. Gut so! Fehlt nur noch eine Neue Währung...

Mein Vorschlag wäre: €uro, das würde der Idee eines €uropäischen Währungsfonds entsprechen. Dieses ewig Kleinklein mit viellen Länderhaushalten kann doch auf Dauer nicht gut gehen! Also her mit dem €uro!

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schwabinger 06.12.2017, 19:19
2. Das ist Selbstaufgabe des deutschen Sparers

Wir deutschen Sparer leiden schon jahrelang an den 0 Zinsen und in Wirklichkeit einer viel höheren Inflation als uns von der Politik eingeflößt wird. Der europäische Währungsfonds bedeutet für Deutschland, A u.a. noch mehr Verluste, Gewinner ist Macron mit seinen „Südstaaten“, welche bei Abstimmungen immer gegenüber D in der Mehrheit sind. Das ist dasselbe wie jetzt bei der EZB wo ebenfalls D stets zu seinem Nachteil überstimmt wird! Nur wird es noch schlimmer. Ich will das nicht!

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Worldwatch 07.12.2017, 12:42
3. Phantasie-Spagat

Die ersten Schritte auslassen, weil es die Souveränität der Staaten -des lockeren Staatenbundes- derzeit nicht anders zulassen, aber schon mal mit einer US of Europe ?Finanzbundesbehoerde? starten?

Völlig aus dem intellektuellen Sichtfeld der Bürokratenplaner scheint zu fallen, daß -und sogar zunehmend- eine Vergleichbarkeit der Wirtschafts-, Steuer- und Sozialpolitik, Administration und Justiz (inkl. Rechtssicherheit und Stand der Gewaltmonopole), inner- wie außereuropäische Migration, u.v.a.m., auseinander klaffen.
Die Vergleichbarkeit der Systeme schrittweise voran zu bringen, wird EU-Bürokratisch, und zunehmend von der Realität entfremdet, ideologisch ausgeblendet.
Warum in der Bundesrepublik jede Anstrengung unternommen wird, den Bürgern direkt-demokratische Korrekturen an solchen EU-Traeumereien zu versagen, und glaubt repräsentativ-demokratisch hinreichend abgesichert zu sein, spielt ein gefährliches, letztlich Contra-Spiel zum Ziel des ?gemeinsamen, friedlichen Haus der europäischen Völker?.
Fehlende Angleichungsbemuehungen, aber mit ?taxation without representation", starten zu wollen, dieser Spagatversuch wird dem vorgenannten Ziel -und ich fürchte unfriedlich verlaufend- zuwiderlaufen und bisher erreichtes zerreißen.
Die Bundesstaats-Phantasien einiger Europa-Polit-& Bürokratieideologen gehört einfach nicht in unsere Zeit.
Mögen nachfolgende Generationen von Europäern daran etwas, und mit besserem Personal, etwas ändern; heute sind solche Phantasien -hinzu Frieden gefaehrdende- Traumtänzereien.

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