Forum: Wirtschaft
Vorwurf des Preismissbrauchs: Schweiz leitet Verfahren gegen Reiseportal Booking.com

Booking.com könnte zu einem globalen Monopol aufsteigen. Jetzt ist in der Schweiz ein Verfahren gegen das Reiseportal eingeleitet worden. Der Vorwurf: Preismissbrauch.

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Chrisp 13.09.2017, 07:43
1. nicht nur bei Booking sollten die Kartellaemter einschreiten,

nur leider macht sich der Gesetzgebergar gar noch zum Erfuellungsgehilfen dieser Monopol anstrebenden Plattformen -aktuelles Bsp.: das ab 2018 guelltige Verbot von Zahlungsmittelentgelten – dann ist die Transparenz abgeschafft und der Kaeufer sieht nicht mehr (da dann im Artikelpreis versteckt) was fuer dreiste Gebuehren Paypal und Kreditkartenunternehmer so nehmen. So subventioniert man Banken geschickt und der dumme Kaeufer glaubt auch noch endlich seihen die Gebuehren weg…..

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JaguarCat 13.09.2017, 08:18
2. Wer ist zu teuer?

Habe ich den Artikel richtig verstanden? Booking.com verlangt in allen Ländern ca. 13 Prozent Provision von den Hotels. Aber das soll Preismissbrauch sein, weil schweizer Hotelnächte im Schnitt teurer sind als deutsche. Liegt der Preismissbrauch dann nicht vielmehr bei den schweizer Hotels???

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diekiste233 13.09.2017, 08:22
3. Ernsthaft?

Habe ich das richtig verstanden? Die Schweiz verlangt, dass Booking.com die eigenen Vermittlungssätze senkt, weil schweizer Hotels höhere Preis als Hotels in Deutschland haben? Und wenn schweizer Hoteliers morgen beschließen würden, die Preise allgemein um 10% anzuheben, bedeutet dass, dass Booking dann auch den eigenen Vergütungssatz nach unten anpassen müsste? Irgendwie eine komische Logik: "Unsere Hoteliers langen übermäßig zu, deshalb nötigen wir den Buchungsdienstleister zum Margenverzicht.".

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coondor 13.09.2017, 08:27
4. Bzgl. Zahlungsmittelentgelten 2018

Das ist nicht ganz fair argumentiert. Das Verbot wurde deswegen eingeführt, da kurz vor dem endgültigen Kauf noch automatisch und intransparent einfach Gebühren für Kreditkarte oder PayPal aufgeschlagen wurden. Das geht jetzt nicht mehr so einfach. Diese Gebühren dürften nur vorher und vom Nutzer sichtbar aufgeschlagen werden.

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anselmwuestegern 13.09.2017, 08:39
5. Weiche Hotels sind teuer?

Ich lese im Forum, dass Foristen annehmen, es gehe darum, das schweizerische Hotels teuer seinen als bsw. deutsche.
Obwohl das eher so ist, vermute ich dass es mehr darum geht, das ein und das selbe Hotel (Egal ob Türkei oder Spanien) in der Schweiz teuer angeboten wird als bsw. in Deutschland. Andernfalls wäre ich auch sehr irritiert.

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123Valentino 13.09.2017, 08:46
6. Vermisse die Zeiten. ..

Als man das Hotel seiner Wahl noch anrief , ein Zimmer buchte, und beim Einchecken freundlich begrüßt wurde. Diese 13% müssen erwirtschaftet werden, dan wird an Personal gespart, die ohnehin lausigen Löhne werden weiter gedrückt, nur damit wir die Gold-oder platinummember werden können. Punkte sammeln , Meilen sammeln und rayanair fliegen.

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peeka(neu) 13.09.2017, 08:47
7. Ich finde

die Frage ja interessanter, in welchem Land die Gebühren, die booking.com erwirtschaftet, versteuert werden. Immerhin handelt es sich ja um Konkurrenz zu Reisebüros. Wenn ich in ein Reisebüro in Greifswald gehe, um eine Reise zu buchen, so darf sich die Stadt über Gewerbesteuereinnahmen freuen. Bei booking.com wird das wohl nicht der Fall sein.
Es wäre notwendig, endlich zu überlegen, wie dieser Missstand beseitigt werden kann.

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OlliFussballfan 13.09.2017, 09:14
8. Gute Erfahrungen mit booking.com gemacht

Ich buche immer wieder mal über booking.com und habe gute Erfahrungen bzgl. Abwicklung etc. gemacht. Natürlich sollte man sich von den "Verkaufstricks" (siehe Fotostrecke) nicht irritieren bzw. unter Druck setzen lassen. Was wir in unserem Kopf aus der Information "5 Personen schauen sich das Hotel zur Zeit an." machen, ist nicht das Problem von booking.com. Wer aufgrund dieser Angaben in Panik und Hektik verfällt ist selber schuld, denn Angst war noch nie ein guter Berater.
Weiterhin finde ich die Bewertungen - nicht nur die Punkte, sondern vor allen Dingen die Texte - sehr hilfreich. Natürlich sollte man sich die Zeit nehmen und mindestens 20-30 Bewertungen lesen, damit man sich ein realistisches Bild vom angebotenen Hotel machen kann. Außerdem sollte man selbstverständlich auch auf die Menge der Bewertungen achten. Je höher die Anzahl der Bewertungen, desto glaubwürdiger ist die Punktzahl. Weiterhin sollte man sich auch die Mühe machen seine eigenen Erfahrungen in einer Bewertung schildern.
Mehrfach wurde ich in Hotels, die ich über booking.com gebucht habe an der Rezeption gefragt, warum ich nicht direkt im Hotel gebucht habe, da man mir mit dem Preis hätte entgegenkommen können (wg. der dann wegfallenden Provision an booking.com). Dies habe ich danach mehrfach versucht, bin jedoch in der Regel (vor allen Dingen bei großen Hotelketten) gescheitert. Nach meiner Erfahrung sind also die Hotels selber Schuld, wenn vermehrt unkompliziert über booking.com gebucht wird und daraus vielleicht ein Monopolist entsteht.

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oschn 13.09.2017, 09:20
9. Sales-Tax

Man könnte sich an den USA orientieren. Dort ist es zumindest im Versandhandel so, dass die MwSt (Sales Tax) in dem Bundesstaat anfällt, in den die Lieferung erfolgt. Deswegen werden generell Nettopreise ausgezeichnet, weil der tatsächliche Preis je nach Staat unterschiedlich ausfällt (deswegen kostet das iPhone auch deutlich mehr als das, was auf der Apple-Homepage steht - für Autos gilt das Gleiche).

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