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Wahlen im Frühjahr: Daimler-Chef Zetsche über Einfluss rechtsextremer Betriebsräte al
DPA

Arbeitnehmervertreter vom rechten Rand könnten bei den Betriebsratswahlen bald an Einfluss gewinnen. Bei Daimler haben sie bereits mehrere Posten erobert. "Das lässt uns nicht kalt", sagt Konzernchef Zetsche.

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bwk 12.02.2018, 09:33
1. Zetsche

Was soll man von einem "Topmanager" halten, der den von Angela Merkel ausgelösten Flüchtlingszustrom als Chance für ein neues Wirtschaftswunder bezeichnet hat. Von der Dieselproblematik gar nicht zu reden. Das ist eine schwache Figur der wie ein Korken auf der Mainstreamwelle schwimmt.

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Wolfgang Probstmeier 12.02.2018, 09:43
2.

In meinem Grundgesetz steht nicht, dass ein guter Betriebsrat nur der IG Metall angehören darf.

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Mach999 12.02.2018, 09:45
3.

Zitat von bwk
Was soll man von einem "Topmanager" halten, der den von Angela Merkel ausgelösten Flüchtlingszustrom als Chance für ein neues Wirtschaftswunder bezeichnet hat. Von der Dieselproblematik gar nicht zu reden. Das ist eine schwache Figur der wie ein Korken auf der Mainstreamwelle schwimmt.
Der "Flüchtlingszustrom" wurde nicht von Angela Merkel ausgelöst, sondern durch den Syrienkrieg. Wir haben lediglich den Ungarn ein Problem abgenommen, weil die ungarische Regierung völlig überfordert mit der Situation war.
Selbstverständlich ergeben sich daraus auch Chancen. In jeder Situation ergeben sich Chancen. Wer sich verhärmt und ängstlich um sich beißend in die Ecke stellt, sieht sie natürlich nicht. Insofern verstehe ich Ihren Beitrg durchaus.

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defy_you 12.02.2018, 09:46
4. Zustimmung zu NR 1

Zetsche hat Merkels Grenzöffnung in den höchsten Tönen gelobt. Genau diese Migranten bräuchte die deutsche Wirtschaft. Daimler werde durch Flüchtlingsinterkünfte ziehen und Migranten einstellen. Schon damals musste ich jeder mit einem Funken Menschenverstand fragen: Was will die deutsche Wirtschaft mit Analphabeten und niedrig Gebildeten. Daimler hat übrigens fast nur Praktikumstellen für Migranten geschaffen.
Was soll Mann Zetsche noch glauben?
Von der Diesel Problematik mal ganz zu schweigen.

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Velociped 12.02.2018, 09:56
5. Sollte nicht den Betrieben sondern den Gewerkschaften zu denken geben

Ein Betrieb kann seine Betriebsräte nicht aussuchen. Jede Einflussnahme auf die Auswahl der Betriebsräte ist hochproblematisch. Demokratie muss auch akzpetiert werden, wenn sie weh tut.
Die Gewerkschaften dagegen sollten das als Alarmsignal sehen und sich kritisch fragen, was sie falsch machen.

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mostly_harmless 12.02.2018, 09:56
6.

Zitat von bwk
Was soll man von einem "Topmanager" halten, der den von Angela Merkel ausgelösten Flüchtlingszustrom als Chance für ein neues Wirtschaftswunder bezeichnet hat. Von der Dieselproblematik gar nicht zu reden. Das ist eine schwache Figur der wie ein Korken auf der Mainstreamwelle schwimmt.
Sagen Sie: Bei Wahlen nehmen sie nicht teil hoffe ich? Zumindest eine gewisse Menge an Kenntnis übe die reale Welt sollte IMHO vorhanden sein, wenn man sich an Wahlen beteiligt.

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Havel Pavel 12.02.2018, 09:57
7. Eher Zetsches Äusserungen sollten zu denken geben

Was soll man von einem Manager halten, der die Zusammsetzung des gewählten Betriebsrates mit der Parteizugehörigkeit in Verbindung bringt und öffentlich kritisiert? Hat er etwa Befürchtungen, dass gewisse Seilschaften aufgedeckt werden könnten, die ihm äusserst unangenehm werden könnten oder was ist der Grund für dessen Reaktionen? Und was sollten ausgerechnet AfD Wähler, bzw. deren Anhänger damit zu tun haben, ich glaube kaum, dass diese alle ein Schild um den Hals haben und sich als solche hervorheben. Die Gründe dürften wohl viel tiefgreifender sein und wer weiss, ob sie jemals ans Licht kommen werden.

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norbertwolff 12.02.2018, 10:00
8. Was soll man von solch einem Kommentar halten ...

... wenn der Rechtschreiberling wahrheitswidrig erklärt Frau Merkel habe den Flüchtlingsstrom ausgelöst. Häufige Wiederholung von interessierter Seite macht noch keine Wahrheit.
Wehret den Anfängen.

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genugistgenug 12.02.2018, 10:03
9. Was für eine Doppelmoral - gleichzeitig Zwangsarbeit in Gefängnissen

Seit wann ist Daimler so Menschen/Demokratiefreundlich?
2016 wurde entdeckt,d ass der Daimler in Gefängnissen produzieren lässt, für Centbeträge pro Stunde (z.B. im Akkord die Mercedes Sterne aus Gussform rausbrechen, bezahlt per Box).
Der große "Daimler" schweigt, wie auch Mr. Daimler-Zetsche.

Mercedes Zwangsarbeit in Gefängnissen 02/02/2017 Schade und doch erwartet – Daimler/Mercedes schweigen zu Zwangsarbeit/Dumping-Produktion in Gefängnissen. Es ist beschämend und menschenunwürdig, wie wieder mit Gefangenen umgegangen wird. Nach 2 Wochen w.a.r.t.e.n. nun diese öffentliche Dokumentation. https://dassindbrunosmoerder.wordpress.com/folterhoelle/mercedes-zwangsarbeit-in-gefaengnissen/ Akt. Stand 12/02/2018 weiter keine Antwort.

Dann sind wir mal gespannt, wann sich Zetsche zu VW äußert, dessen Werkschutz in Brasilien die Gewerkschafter direkt an das Militär zur Folter auslieferte.

Theorie: Kann es sein, dass Zetsche eher eine Änderung der eingefahrenen und schweigenden Strukturen befürchtet? Denn neue Leute bringen auch die Gefahr der Offenlegung. Schlummert bei Mercedes vielleicht auch ein Hartz Bumstouren Skandal?

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