Forum: Wirtschaft
Wegen Aufsichtsversagens: US-Notenbank brummt Deutscher Bank Millionenstrafe auf
dapd

Die Deutsche Bank muss rund 160 Millionen Dollar Strafe zahlen. Der Vorwurf: Das Geldinstitut soll seine Aufsichtspflichten verletzt haben.

Seite 1 von 2
dreamrohr2 21.04.2017, 07:51
0.

...SO macht man Geld. Und sie werden es bekommen. Im Gegenzug, verstehe ich nicht, weshalb man nicht auch US- Banken wegen ihrer Verletzung der Aufsichtspflichten und vor allem wegen der Luftschlösser die sie finanziert und beworben haben, nicht auch anklagen kann?
Aber das könnte man mit der "deutschen Einstellung" erklären, Dobrindt will ja auch nicht die Steuermilliarden die US Unternehmen Google, Starbucks, MC Doof, Amazon, Burgerking usw. hier NICHT zahlen, anfordern. Was sind denn schon die paar Milliarden, im Vergleich zu den hunderten Milliarden welche über die Abzockerei vom deutschen Steuerzahler sich einfach ohne jeglicher Gerichtsverhandlung holen kann?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 21.04.2017, 07:55
1.

Millionenschaden wegen Aufsichtsversagens? Das bedeutet nichts anderes, als eine Schädigung der Kunden und damit ist klipp und klar die Rücktrittsforderung an die versagenden Aufsichtsgremien verbunden. Wer versagt, der hat in einer Leistungsgesellschaft nichts verloren... es sei denn in der Politik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klaus100 21.04.2017, 07:56
2. Amerikanische Staatsfinanzierung

Was Obama konnte, kann Trump schon lange. Deutsche Konzerne werden abkassiert. Mir fehlt die Revanche gegen Facebook, McDonalds, etc..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bueckstueck 21.04.2017, 07:57
3. Achtung

Jeder weiss, dass die Deutsche Bank zu den kriminellsten Grossbanken gehört, die es gibt. Soweit so gut.

Dennoch werden wir hier gleich - analog zum Betrügerkonzern VW AG - Kommentare sehen, die diese "Bad Bank" in die Opferrolle zu schieben versuchen. Aber damit nicht genug, es wird auch davon fabuliert werden, dass das alles nur dem Zwecke dient, deutsche Banken und Konzern zu zerstören um so den bösen Masterplan, Deutschland zu schaden, voranzutreiben...

Die Ecke, aus der solche Abstrusitäten kommen, ist sich sowieso nie einer Schuld bewusst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 21.04.2017, 08:07
4.

Zitat von Bueckstueck
Dennoch werden wir hier gleich - analog zum Betrügerkonzern VW AG - Kommentare sehen, die diese "Bad Bank" in die Opferrolle zu schieben versuchen. Aber damit nicht genug, es wird auch davon fabuliert werden, dass das alles nur dem Zwecke dient, deutsche Banken und Konzern zu zerstören um so den bösen Masterplan, Deutschland zu schaden, voranzutreiben...
Ich denke nicht, dass es darum geht. Faktisch gibt es auf Erden quasi keine "good banks" mehr, sondern fast ausschließlich "bad banks", das muss man schon beachten. Und natürlich nützt die "America-First"-Fraktion solches Missverhalten bei ausländischen Banken aus, während die US-Banken gerne mal verschont werden.

Ich behaupte aber: die Deutsche Bank ist zwar in der Tat kein Opfer und handelt - wie ja mehrfach erwiesen - betrügerisch, aber dennoch gilt für mich: es gibt keine einzige US-Bank, schon gar nicht in dieser Größe, die auch nur einen Deut besser wäre. Sind wir uns da einig?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wasistlosnix 21.04.2017, 08:38
5. Regress

Welche Topmanager werden dafür in Regress genommen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hefe21 21.04.2017, 09:04
6. Smart Export und silly German Money

Da kommt garantiert Freude auf bei den jüngsten Zeichnern der Kapitalerhöhung. Das Aas wird weitere US-Geier anlocken. Denn für Refinanzierung der immensen Kosten, die die Aufrechterhaltung ihres Weltmachtsanspruches kostet, hat man eine florierende Strafenexportindustrie geschaffen. Nach dem Motto, wer kann der kann. Da stellt sich angesichts der jüngsten Aufregungen die Frage, ob diese Summen in die Export- bzw. Zahlungsbilanzstatistik eingehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
benzle 21.04.2017, 09:51
7. Gute Frage,

Zitat von wasistlosnix
Welche Topmanager werden dafür in Regress genommen?
natürlich keiner und Vergehen einer Bank pauschal mit Geldstrafen zu anden ist doch eher fragwürdig als zweckmäßig.
Grundlegende Änderungen in der Bankenwirtschaft undanderen Unternehmen wird es erst geben, wenn die
Verantwortlichen nicht nur persönlich mit ihremVermögen haften und bei massiven Vergehen auch
mit Haftstrafen belegt werden. Natürlich ohne Bewährung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
decathlone 21.04.2017, 10:09
8. Es geht weiter mit den Schutzgeldforderungen...

... ich verteidige nicht die Deutsche Bank. Die haben mittlerweile deutlich mehr Dreck als Stecken... Aber die fiskalischen Auswirkungen dieser 'Eintrittsgelder' für den US-Bankenmarkt sind doch klar: der US-amerikanische Staat greift das Geld ab, das die Banken in der ganzen Welt zusammengegaunert haben. Selbst, wenn man bedenkt, dass ja auch US-Banken ab und an zur Kasse gebeten werden. Unterm Strich machen die sich die Kasse voll und das sind Steuern, die sie nicht von den eigenen Bürgern eintreiben müssen. Wenn dann zum Beispiel Strafzahlungen wegen des LIBOR-Skandals fällig werden, wo bleiben dann die europäischen Anleger, die ebenfalls geschädigt wurden und die betroffene deutsche/britische etc. Bank eventuell noch retten mussten? Genau, deren Geld landet beim US-Fiskus. Ich verstehe nicht, warum wir umgekehrt so kulant mit US-amerikanischen Brunnenvergiftern (Facebook) und Steuervermeidern (Apple, Amazon etc.) verfahren... Liegt wohl mal wieder an den Egoismen einzelner EU-Staaten...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2