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Welthandel: Deutsche Wirtschaft besorgt über Trumps Zoll-Pläne
DPA

Mit einer neuen Importsteuer will Donald Trump sein Konzept "America first" weiter umsetzen. Die deutsche Wirtschaft reagiert verunsichert.

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ProDe 13.02.2018, 18:57
1. besorgt?? Warum??

Deutschland hat ein massives Importdefizit. Über 200Mrd EUR pro Jahr. So könnte man wenigstens mit den USA zu einer ausgeglichenen Handelsbilanz kommen. Bisher ist das deutsche Modell jedenfalls nicht nachhaltig. Wenn die USA weiter (bei uns) Schulden machen müssen um unsere Waren zu kaufen...was bekommen wir denn dann wann zurück??? Außer Buchgeld ist da nichts. .. im Grunde schuften wir und verschenken unsere Waren im log run

Die Verteuerung deutscher Waren im Ausland ist eher positiv als negativ.
Sie zwingt uns endlich wieder dazu über Qualität oder Innovative Produkte zu verkaufen. Dass deutsche Waren zuletzt über Preis verkauft wurden, bei Stückkosten niedriger als in China, ist schlicht schädlich für unsere Wirtschaft.
Angesichts der Klimaprobleme sollte regionale Produktion ohnehin gefördert werden. Es ist völlig unverständlich, dass die Transportkosten und Zölle so niedrig sind, dass es sich lohnt ein Commodity-Produkt wie bspw. Autos massenweise um den halben Erdball zu schippern. Dass man einen BMW auch in USA bauen kann ist nun wirklich mehr als bewiesen.

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spmc-12355639674612 13.02.2018, 19:12
2. Deutschland hat nicht nur ein Importdefizit!

Zitat von ProDe
Deutschland hat ein massives Importdefizit. Über 200Mrd EUR pro Jahr. So könnte man wenigstens mit den USA zu einer ausgeglichenen Handelsbilanz kommen. Bisher ist das deutsche Modell jedenfalls nicht nachhaltig. Wenn die USA weiter (bei uns) Schulden machen müssen um unsere Waren zu kaufen...was bekommen wir denn dann wann zurück??? Außer Buchgeld ist da nichts. .. im Grunde schuften wir und verschenken unsere Waren im log run Die Verteuerung deutscher Waren im Ausland ist eher positiv als negativ. Sie zwingt uns endlich wieder dazu über Qualität oder Innovative Produkte zu verkaufen. Dass deutsche Waren zuletzt über Preis verkauft wurden, bei Stückkosten niedriger als in China, ist schlicht schädlich für unsere Wirtschaft. Angesichts der Klimaprobleme sollte regionale Produktion ohnehin gefördert werden. Es ist völlig unverständlich, dass die Transportkosten und Zölle so niedrig sind, dass es sich lohnt ein Commodity-Produkt wie bspw. Autos massenweise um den halben Erdball zu schippern. Dass man einen BMW auch in USA bauen kann ist nun wirklich mehr als bewiesen.
Deutschland hat ein hohes Einkommens- und Vermögensdefizit. Die Einkommen und Vermögen müssen steigen, dann wird auch der Import steigen.

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MütterchenMüh 13.02.2018, 19:35
3. Ende mit Lustig

Die Amis haben sich jahrzehntelang nicht um ihr Handelsbilanzdefizit gekümmert. Da sie problemlos die Lücke in der Zahlungsbilanz durch Kapitalimporte schließen konnten.

Diese Politik will man offensichtlich nicht mehr in diesem Ausmaß fortsetzen.

Verständlich. Nachdem China immer dominanter im Welthandel und als Finanzier des amerikanischen Defizites wird, ist eine Politikumkehr mehr wie nur verständlich.

Das die deutschen Profiteure dieser vergangenen Ami-Politik nun besorgt sind ist berechtigt. Ganz unverhohlen betreibt da in Washington einer Wirtschaftspolitik.

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go2dive 13.02.2018, 20:17
4. @ProDe

"... Wenn die USA weiter (bei uns) Schulden machen müssen um unsere Waren zu kaufen.."
Wenn ein New Yorker Banker einen in Deutschland gefertigten BMW kauft und bar bezahlt machen die USA Schulden bei Deutschland?! Da habe ich ja wieder was gelernt. Und ja, BMW baut auch Autos in den USA - aber nur einige Modelle. Oder soll BMW nun jedes Modell mit jeder Motorisierung in den USA bauen - und noch eine Fabrik in Brasilien, eine in Australien, etc., damit die Autos nicht um die halbe Welt geschippert werden müssen? Meinen Sie, dass z.B. die 7er Serie in den USA so viel gekauft wird, dass sich dort eine eigene Fabrik lohnt? Und da deutsche Autos aus deutscher Fertigung in den USA eh schon recht teuer sind, wird so ein Zoll eher nachteilig für die deutschen Beschäftigten sein, da BMW, um wettbewerbsfähig zu sein, dann irgendwo sparen muss - und das wird dann z.B. beim (jetzt hochbezahlten) BMW Werker sein. Sie hauen zwar schöne Schlagworte raus, Substanz hat ihr "Wissen" aber eher weniger.

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herwescher 13.02.2018, 20:55
5. Trump ist scheinbar der Einzige ...

... der ernsthaft gegen die Globalisierung kämpft ...

Von ATTAC hört man schon lange nichts mehr ...

Vielleicht weil man nicht mit Trump Seit an Seit kämpfen will?

Egal: Trump ist scheinbar deutlich effektiver. Jedenfalls hat sich die "Deutsche Wirtschaft" nie so über ATTAC echauffiert ...

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Badischer Revoluzzer 13.02.2018, 21:53
6. Was ist schlecht an Zöllen

auf Chinesische Waren? Die Chinesen kopieren, stehlen Ideen subventionieren Waren auf Teufel komm´ ´raus und schützen ebenfalls ihre eigene Industrie und ihre Märkte. Hier hat Trump recht. Europa schläft weiter.

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Tolotos 13.02.2018, 21:58
7. Der globale freie Handel produziert viele soziale Probleme!

Wenn Trump jetzt dem Handel politische Regeln aufzwingen will hat er dies Problem anscheinend erkannt. Das dies in Deutschland so abgelehnt wird, liegt wohl auch daran, dass sich in Deutschland die Sachkenntnis vieler Politiker darauf beschränkt, Wirtschaftslobbyisten zu kennen, die sie fragen können!

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C. V. Neuves 13.02.2018, 22:06
8. Wo ist das Problem?

Nach gängiger Freihandelstheorie werden US-Produkte mit Stahl schlicht und einfach teurer und damit weniger wettbewerbsfähig. Der Rest der Welt kann also jubeln.

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Andreas-Schindler 13.02.2018, 22:06
9. Sagt doch Endlich mal

Das Europa sich mit Zöllen Abgeschottet hat. Das nun auch die anderen Länder Zölle erheben um ihren Markt zu Schützen ist völlig normal. Vielleicht gehen jetzt bei einigen mal paar Lampen an. Das Ausländische Waren nur deshalb hier so teuer und schlecht verkäuflich sind, weil auf diese Produkte Zoll Erhoben werden. Wenn sie in die EU Eingeführt werden.

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