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Weltweit Investition in Häfen: Chinas neue Außenposten
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Die Handelsmacht China expandiert: 20 Milliarden Dollar will sie vor allem in Südostasien und in Nordeuropa in Häfen investieren. Auch für Hamburg hat die Volksrepublik große Pläne.

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Steve1982 16.07.2017, 11:24
1. Das wird auch langsam Zeit...

...wenn China jedes Jahr hunderte deutsche Firmen aufkauft, bleibt bald nichts mehr....
Frau Merkel sollte bedenken, dass es Wichtigeres für das Land gibt, als den Machterhalt ihrer Partei.

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globaluser 16.07.2017, 11:29
2. Tja, die unternehmen was,

ob das immer sinnvoll, wird die Zukunft erweisen, aber hier würde geklagt werden gegen alles. Hätte wir vor 200 Jahren schon eine Rechtsschutzversicherung gehabt, hätten wir immer noch Droschken auf holprigen Strassen. Aber von unseren Physikern und Bibliothekaren kommt nix.

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muellerthomas 16.07.2017, 11:38
3.

Zitat von Steve1982
...wenn China jedes Jahr hunderte deutsche Firmen aufkauft, bleibt bald nichts mehr....
Deutschland erzielt einen weit größeren Leistungsbilanzüberschuss als China, was letztlich bedeutet, dass Deutschland noch viel mehr im Ausland investiert als China. Komischerweise gibt es da keinerlei Protest.

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upalatus 16.07.2017, 11:48
4.

Zitat von Steve1982
...wenn China jedes Jahr hunderte deutsche Firmen aufkauft, bleibt bald nichts mehr.... Frau Merkel sollte bedenken, dass es Wichtigeres für das Land gibt, als den Machterhalt ihrer Partei.
Was hat das freiwillige Verkaufen von Firmen durch deren Eigentümer mit Machterhalt zu tun?

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christa.hans 16.07.2017, 11:49
5. Warum nicht?

Wirtschaftliche Investitionen sind auf jeden Fall besser wie militärische Investitionen.
Bei strategisch wichtigen Projekten sollte sich die deutsche Regierung aber ein Mitsprachrecht sichern. Es fragt sich allerdings ist unsere Regierung dazu fähig oder sind sie einfach zu naiv?

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kawalerow 16.07.2017, 11:53
6. Eu! Eu! Eu!

Zitat von Steve1982
...wenn China jedes Jahr hunderte deutsche Firmen aufkauft, bleibt bald nichts mehr.... Frau Merkel sollte bedenken, dass es Wichtigeres für das Land gibt, als den Machterhalt ihrer Partei.
Wenn es Merkel nur um den Machterhalt ihrer Partei ginge, hätte sie in vielen Situationen ganz anders entscheiden müssen.

Hier geht es darum, als EU zusammenzustehen, denn die einzelnen Nationalstaaten wären dem Riesenreich mit seiner Wirtschaftsmacht hilflos ausgeliefert.

Die EU muss also unbedingt weiter zusammenwachsen: Gemeinsames Steuerrecht, gemeinsame Sozialpolitik, gemeinsame Verteidigungspolitik, gemeinsamer Haushalt. Das Kindergartentheater, dass bloß nicht die einen die anderen übervorteilen, muss enden.

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rechtsstaat_ist_geil 16.07.2017, 11:59
7. Verkauf und Privatisierung wichtiger Infrastruktur

Ich denke, dass es problematisch ist, wichtige Infrastruktur zu privatisieren. Dazu zählen auch Häfen, die für unsere Exportwirtschaft von besonderer Bedeutung sind. Wenn diese dann auch noch in die Hände von Staaten oder staatlichen Unternehmen fällt, bei denen wir (vermutlich nicht zu Unrecht) vermuten, dass die im Betracht ziehen, z.B. durch Hakerangriffe, deutschen oder europäischen Interessen zu schaden, läuft etwas falsch. Deutschland ist auch kein armes Land, dass es sich nicht leisten kann, selbst diese Strukturen von der Allgemeinheit für die Allgemeinheit zu betreiben. Und auch die Fähigkeiten dazu sind vorhanden.

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marinero7 16.07.2017, 12:03
8. Schwerpunkte

So hat jeder seine Prioritäten. Die USA investieren in Stützpunkte ihrer Streitkräfte und China in Handelshäfen...
Wer hat in der Zukunft mehr Nutzen davon?

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discprojekt 16.07.2017, 12:04
9. Also,

Deutschlands Wirtschaftsstrategie liegt eher im Export von Rüstungsgueter, Kriegs- und Überwachungselektronik und Verbrennungsmotoren. Das ist gut für die Flüchtlingspolitik.

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