Forum: Wirtschaft
Wetterkapriolen: Starkregen verursacht fast eine Milliarde Euro Schaden
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Die Versicherungsbranche ächzt unter dem schlechten Wetter: Die Schäden durch Unwetter und Überschwemmungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr fast verzehnfacht - dabei war 2017 eigentlich bislang zu trocken.

Nonvaio01 05.10.2017, 15:39
1. Das problem ist nicht das Wetter

dasprobloem ist das immer mehr natuerliche ueberschwemmungsgebiete bebaut warden. Irgendwo muss dasWasser ja hin, und nur weil wir da ein Haus gebaut haben macht es kein bogen darum.

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lalito 05.10.2017, 17:30
2. Unwetter

Auch eins der besseren Un-Worte, Unwetter.

Berechenbare Stabilität geht eben so langsam dahin, nennt sich Thermodynamik. "Ein Freund der Erde" von T.C.Boyle, genial sarkastische Beschreibung des sich Anbahnenden vor weit mehr als einer Dekade zu Papier gebracht, hiermit empfohlen.

Alles z. Zt. noch ungefähr so wie wir es kennen, kommt der Hockeystick oder der Golfstrom macht zu, dann lohnt es sich - für die, die es sich leisten können - ganz egoistisch über die Location des eigenen Lebensraumes für die restlichen Tage nachzudenken, möglichst ohne Tigermücken und AfD.

Ansonsten Eimer und WischundWeg bereit halten, Trump ist schon so eine sarkastische Nummer für sich.

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lupenreinerdemokrat 05.10.2017, 17:59
3.

"Die Versicherungsbranche ächzt unter dem schlechten Wetter:"

Da merkt man mal wieder, wie bildungsfern entweder die Journalisten, oder die Mitarbeiter der Versicherungen sind ;-)
Kann das Wetter was dafür, wenn immer mehr Dummköpfe die Landschaften zubetonieren und Häuser in Überschwemmungszonen bauen?
Man kann es fast flächendeckend überall in diesem unserem Lande live miterleben, wie jedes Stückchen noch ungenutzter Wiese oder Ackerfläche mittlerweile mit Neubaugebieten zubetoniert wird und somit ist die Zunahme von Überschwemmungen die unvermeidliche Folge. Aber Schilda ist nun mal überall.....

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lobro 05.10.2017, 18:31
4. Versicherungsbranche ächzt

Die Versicherungsbranche ächzt doch immer, wenn sie mal zahlen muss. Die tun immer so, als ob die Beiträge der Versicherten ihnen gehörten. Sobald in einem Bereich mal vermehrt Schäden auftreten wird dieser Bereich flugs ausgegliedert und man muss dafür wieder eine extra Versicherung abschließen. Hochwasserschäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden müssen bestimmt irgendwann extra versichert werden.

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strixaluco 05.10.2017, 19:23
5. Wenn man alles zubaut

Hier in der Gegend ist kürzlich ein Haus gebaut worden, um das noch etwa 2,5 bis 3 m auf dem Grundstück Stück frei sind, mittlerweile komplett geteert und Parkplatz, mitten in einer ansonsten schönen Siedlung mit Gärten. Wie so etwas eine Baugenehmigung bekommen kann ist mir schleierhaft - und da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man bei Starkregen volläuft. Nah dran an diesen Zuständen ist nicht weniges, was gerade gebaut wird. Leider trifft es oft auch die Nachbarn, die es eigentlich besser machen, mit, wenn das Grundstück fürs Heilige Blechle reserviert wird!

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lupenreinerdemokrat 05.10.2017, 20:37
6.

Zitat von strixaluco
Hier in der Gegend ist kürzlich ein Haus gebaut worden, um das noch etwa 2,5 bis 3 m auf dem Grundstück Stück frei sind, mittlerweile komplett geteert und Parkplatz, mitten in einer ansonsten schönen Siedlung mit Gärten. Wie so etwas eine Baugenehmigung bekommen kann ist mir schleierhaft - und da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man bei Starkregen volläuft. Nah dran an diesen Zuständen ist nicht weniges, was gerade gebaut wird. Leider trifft es oft auch die Nachbarn, die es eigentlich besser machen, mit, wenn das Grundstück fürs Heilige Blechle reserviert wird!
EIN Haus? In meiner Gegend entsteht gerade ein Neubaugebiet mit ca. 50 Häusern, bei denen es überall wie beschrieben aussieht: so gut wie keine Grünfläche mehr um die Häuser, alles dicht an dicht.
Und das ist nur ein Neubaugebiet von mehreren im Umkreis meines Wohnortes.

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cindy2009 06.10.2017, 15:03
7. @lupenreinerdemokrat

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lupenreinerdemokrat gestern, 17:59 Uhr
3.
"Die Versicherungsbranche ächzt unter dem schlechten Wetter:" Da merkt man mal wieder, wie bildungsfern entweder die Journalisten, oder die Mitarbeiter der Versicherungen sind ;-) Kann das Wetter was dafür, wenn immer mehr Dummköpfe die Landschaften zubetonieren und Häuser in Überschwemmungszonen bauen? Man kann es fast flächendeckend überall in diesem unserem Lande live miterleben, wie jedes Stückchen noch ungenutzter Wiese oder Ackerfläche mittlerweile mit Neubaugebieten zubetoniert wird und somit ist die Zunahme von Überschwemmungen die unvermeidliche Folge. Aber Schilda ist nun mal überall-----"
Ja klar, es MUSS ja an der Bebauung liegen oder / und am Landschaftsbild. Mir hat es 2016 den Keller mehr als überflutet, ich hatte 30.000 Liter drin. Das Haus steht seit über 25 Jahren und seitdem wurde nichts in der Umgebung geändert. Geändert hat sich aber, dass ich eine entsprechende Versicherung wollte.

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