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Widerstand der Eigentümer: Porsche und Piëch zweifeln an VWs Verkaufsplänen
Ulrich Baumgarten via Getty Images

Volkswagen-Chef Matthias Müller will Teile des Konzerns verkaufen. Doch nun kommen ihm die VW-Eigentümer in die Quere. Familiensprecher Wolfgang Porsche und Cousin Hans Michel Piëch sehen den Plan skeptisch.

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scorpionx 12.09.2017, 15:00
1. Es sind nur Vorstände und die kann man feuern!

Vorstand Müller ist m.E. nach sowieso der falsche Mann am falchen Platz.
Er und der Audi Vorstand erhören erst mal bis zu Klärung des "Diesel Betruges"
in den Knast. Es kann nicht sein, dass in den USA ein Mitarbeiter einsitzt und
hier mit Hilfe der Politik Lobby und Mutti auf der IAA Champus geschlürft wird!
Es geht das nicht!

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Medienkritiker 12.09.2017, 15:06
2. Herr Müller hat recht...

Die Teile des Konzerns, welche ohnehin nur als Profitbremsen anzusehen sind, müssen veräußert werden. Dies ist umso wichtiger, als dass mit der Fokussierung auf "neue Antriebe" ein neuer Verlustbringer ansteht...

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rainer_daeschler 12.09.2017, 15:15
3. Wachsame Eigentümer

Die Großaktionäre werden schon gemerkt haben, dass diese Verkaufsmaßnahme in erster Linie der Rettung der Vorstandsboni gilt und nicht dem Konzern. Damit ließen sich die Verluste durch Strafzahlungen in den USA abfedern. Volkswagen wäre dann eine Nummer kleiner, aber das Topmanagement weiterhin gut bezahlt.

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AlterKnochen 12.09.2017, 15:31
4. Der Anfang vom Ende

Die werden VW jetzt einfach nur zu Grunde richten. Die Autoindustrie in Deutschland wird insgesamt vor die Hunde gehen. Als nächstes kommt jetzt erst einmal Elektrokarren-Aktionismus, wie sich das schon für die kommende IAA ankündigt. Dann wird man feststellen, das dass alles nichts bringt, die Kunden das nicht mitmachen und dann ist der Ofen auch schon bald aus. Und klar, schläft die Konkurrenz nicht, die baut ja auch weiter Atomkraftwerke während Deutschland dort nichts mehr zu sagen, zu erfinden oder zu verkaufen hat. So wird es dann auch für den Verbrennungsmotor kommen. Die anderen haben ihn und freuen sich das Deutschland draußen ist.

Ich wage mir gar nicht vorzustellen, wie das nach der Wahl los gehen wird. Erst mal 1000% auf den Diesel. Dann Fahrverbote bis der Arzt kommt. Wer eine E-Karre kauft, bekommt sie fast geschenkt, kommt damit bloß nicht weit. Da wird der Irrsinn der Energiewende sicher noch übertroffen werden. Merkel macht das schon. In Sachen desaströser Entscheidungen hat sie ja nun inzwischen einige Übung und lässt übles ahnen.

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kuddemuddel 12.09.2017, 15:35
5. Zukunftspakt

"Mit dem sogenannten Zukunftspakt will VW die Kosten drastisch senken - durch Gehaltskürzungen und Mehrarbeit bis hin zu Entlassungen, mit denen das Unternehmen Tausende Stellen abbauen will."
So sieht also die Zukunft für die Mitarbeiter aus. Offensichtlich müssen sie die Suppe auslöffeln, die ihnen die Manager eingebrockt haben.
Alle im Konzern sind wegen dem Dieselskandal empört und fassungslos. Aber das man die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht, dafür reicht die Empörung dann doch nicht.

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Entsetzen 12.09.2017, 15:44
6. Kommt VW wirklich auf den Boden der Tatsachen?

Mit dem Flegmatismus der größten Behörde Niedersachsens ausgestattet erscheint VW wie die Titanic, die noch einige tausend Seemeilen nach der Kollision mit dem Eisberg weiter fährt... Unter Wasser... Wir werden sehen, ob die Einsicht siegt. Bisher kann man daran nur zweifeln.

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Hans Blafoo 12.09.2017, 15:44
7. Schlechte Recherche

Im Zukunftspakt gibt es keine Gehaltskürzungen, Mehrarbeit oder Entlassungen. Das vorrangige Instrument ist eine Altersteilzeitregelung, um ältere Arbeitnehmer schon früher in den verdienten Ruhestand zu bringen.

Leider arbeitet der Spiegel in Bezug auf deutsche OEMs und insbesondere auf das Lieblings-Bash-Objekt Volkswagen ziemlich schlampig.

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AlterKnochen 12.09.2017, 15:50
8. Das wird vor allem auf die Qualität gehen

Zitat von kuddemuddel
"Mit dem sogenannten Zukunftspakt will VW die Kosten drastisch senken - durch Gehaltskürzungen und Mehrarbeit bis hin zu Entlassungen, mit denen das Unternehmen Tausende Stellen abbauen will." So sieht also die Zukunft für die Mitarbeiter aus. Offensichtlich müssen sie die Suppe auslöffeln, die ihnen die Manager eingebrockt haben. Alle im Konzern sind wegen dem Dieselskandal empört und fassungslos. Aber das man die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht, dafür reicht die Empörung dann doch nicht.
Da geht vor allem die ganze Qualität bei flöten. Wo soll denn das Geld für all die Strafen, Neuentwicklungen usw. auch herkommen? Da wird eine richtige Zeitachse geboren werden. Hast du dein Auto noch vor oder erst nach dem Skandal gekauft? anlog Vorkriegs/Nachkriegsware. Einen VW werden wir hier jedenfalls nicht mehr kaufen ...

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sossossos 12.09.2017, 15:55
9. Was soll die Aufregung?

Von irgendwoher müssen die 22 Mrd. Strafe für die USA ja kommen. Und wenn sich die SPD Umweltministerin nach den Wahlen am 24. mit ihrer Forderung einer HW Nachrüstung durchsetzt, wird es für VW nochmal richtig teurer. Woher nehmen und nicht stehlen? Also Teile verkaufen. So simpel ist die Story.

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