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Windparks: Regierung verfehlt Offshore-Ziele klar
DDP / DOTI / Matthias Ibeler

Offshore-Windparks mit zehn Gigawatt Leistung will die Bundesregierung bis 2020 errichten lassen. Doch laut einem Bericht für den Netzbetreiber Tennet ist bislang nicht einmal ein Drittel davon finanziert. Dadurch drohen zusätzliche Kosten.

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bob27.3. 11.07.2013, 11:58
1. Warum..

Zitat von sysop
Offshore-Windparks mit zehn Gigawatt Leistung will die Bundesregierung bis 2020 errichten lassen. Doch laut einem Bericht für den Netzbetreiber Tennet ist bislang nicht einmal ein Drittel davon finanziert. Dadurch drohen zusätzliche Kosten.
..die teuren Off shore Anlagen.An Land ist noch genug geeigneter Raum vorhanden...!

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soulbrother 11.07.2013, 12:06
2.

Zitat von sysop
Offshore-Windparks mit zehn Gigawatt Leistung will die Bundesregierung bis 2020 errichten lassen. Doch laut einem Bericht für den Netzbetreiber Tennet ist bislang nicht einmal ein Drittel davon finanziert. Dadurch drohen zusätzliche Kosten.
Angesichts von Vergütungen die deutlich höher sind als für alle anderen Arten der Erneuerbaren Energien-Nutzung, der umständlichen und teuren Netzanbindung etc sollte man die grundlegende Frage stellen, ob sich der weitere Offshore-Ausbau überhaupt lohnt.

Mit Onshore-WKA und Photovoltaik ließen sich die Ausbauziele wahrscheinlich deutlich schneller und günstiger erreichen.

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chico 76 11.07.2013, 12:09
3. Nicht verwunderlich,

dass die Windraderbauer mehr Subventionen verlangen.
Durch den überhasteten Ausstieg aus der Kernenergie ist die Regierung erpressbar geworden.
Schliesslich nimmt man bis 2023 weitere 10 Gigawatt, ohne technische Not, vom Netz, sozusagen zwangsenteignet.
Irgendwo muss das ersetzt werden, das wissen die Firmen.
Sie sitzen am längerem Hebel, der Verbraucher wird, wie beim EEG auch, zahlen müssen.
Unüberlegtes handeln, auf Druck der Strasse, im wichtigen Energiesektor, wird bestraft.
PV-Strom liefert nur ca.3% unseres Stroms, verschlingt aber jährlich 2-stellige Milliardensummen.
Da wollen die "Windräder" aufholen.
Keine Überraschung.

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Deify 11.07.2013, 12:15
4. Ich verstehe das nicht...

als Normalverbraucher sehe ich: Es ist nichts durchdacht, es wird immer noch teurer, wir bezahlen für Strom, der mangels Leitungen oder Bedarf nicht abgenommen wird, da Garantievergütung, Preissenkungen werden nicht weitergegeben, wir exportieren dennoch, es ist auch jeden Tag genug Strom da... der eine schreibt dies, der andere das: Eigentlich lese ich immer nur: Mehr Geld! Normal würde ich das Thema einfach ausblenden wegen seiner Unübersichtichkeit, da es mich aber jeden Monat neu trifft, will ich endlich wissen, wo es lang geht und wie die Gier der subventionierten Betreiber endlich gestoppt weren kann. Der Staat tut eher das Gegenteil. Bemängelt den Rückgang in allem, tut aber alles dafür, dass es eher schlimmer wird als besser.
Das Volk scheint anzunehmen, dass die Regierung nur aus Fachleuten besteht, die das Wohl der Bevölkerung im Auge haben... nein, es sind meist Leute wie Du und ich, die auch nicht wissen, wo es langgeht, daher sagen es die Lobbyisten ihnen ja.

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Pandora0611 11.07.2013, 12:28
5. Offshore Windmühlen

Zitat von sysop
Offshore-Windparks mit zehn Gigawatt Leistung will die Bundesregierung bis 2020 errichten lassen. Doch laut einem Bericht für den Netzbetreiber Tennet ist bislang nicht einmal ein Drittel davon finanziert. Dadurch drohen zusätzliche Kosten.
Offshore Windmühlen, die teuerste Art Strom zu erzeugen.
Für Stromverbraucher und Steuerzahler wird das richtig teuer.

Bis 2017 soll es 19Cent/kWh "Förderung" geben, dannach nur noch 13,95Cent/kWh.
Das ist GEMEIN!!!

Zitat von
Durch ein Verfehlen der Ausbauziele könnten weitere Kosten anfallen: Dem Bericht zufolge drohen ab 2016 "Leerkosten" von 500 Millionen bis eine Milliarde Euro für Netzanschlüsse, durch die mangels Windparks aber kein Strom fließt. Diese Kosten würden über die Netzentgelte ebenfalls die Strompreise zusätzlich belasten.
Die Kosten sind doch alle schon eingepreist; also nichts Neues! Hinzu kommen noch die "Heremsebürgschaften" für die Offshore-Windmühlen.

Zitat von
Um den Anschluss zu beschleunigen und um rechtliche Unsicherheiten aufzulösen, hatte die Bundesregierung eigens eine Haftungsumlage eingeführt, die seit 2013 ebenfalls Teil des Strompreises ist. Der Energie-Experte der Verbraucherzentrale Bundesverband, Holger Krawinkel, pocht wegen der Risiken und hohen Kosten auf einen Offshore-Ausstieg, also einen Verzicht auf einen weiteren Ausbau.
Da gebe ich Herrn Krawinkel uneingeschränkt recht! Die Offshore-Windmühlen sind genauso unsinnig wie der Euro!

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blurps11 11.07.2013, 12:31
6.

Zitat von bob27.3.
[Warum]..die teuren Off shore Anlagen.An Land ist noch genug geeigneter Raum vorhanden...!
Weil man mit solchen Gigantprojekten auch gigantische Abnahmeverpflichtungen und Subventionen einsacken kann...

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guteronkel 11.07.2013, 12:33
7. optional

Waren da die Augen und die Mäuler wieder einmal größer als die Hände der Arbeitenden?

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soulbrother 11.07.2013, 12:39
8.

Zitat von chico 76
... PV-Strom liefert nur ca.3% unseres Stroms, verschlingt aber jährlich 2-stellige Milliardensummen. ...
2012 waren rund 5,3 % unseres Stroms aus PV. 2011 wurden 5,1 Mrd. € an Vergütungen für PV ausgezahlt.
http://www.ise.fraunhofer.de/de/vero...eutschland.pdf

Um wieviel Prozent haben Sie sich nun verrechnet? ;)

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Brakelmann 11.07.2013, 12:41
9. Vor Ort erzeugen

Zitat von bob27.3.
..die teuren Off shore Anlagen.An Land ist noch genug geeigneter Raum vorhanden...!
Das finde ich auch. Dabei sollte allerdings beispielsweise der im Ruhrgebiet benötigte Strom auch mit Windkraftanlagen, die im Ruhrgebiet stehen, erzeugt werden. Nicht einfach die Riesentürme in die freie Landschaft stellen und den Strom in die Städte transportieren.

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