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Wirtschaftspolitische Agenda: Was auf die nächste Bundesregierung zukommt
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Wer auch immer die Wahl gewinnt: Die wirtschaftspolitische Agenda für die nächsten Jahre wird anspruchsvoll. Fünf Probleme stehen dabei im Vordergrund.

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blurps11 13.08.2017, 12:33
1.

Die Akademikerquote allein als Bildungsindikator ist irreführend, weil einige OECD-Länder schlicht und einfach keine anderen weiterführenden Qualifikationen haben. Das müsste Herr Müller doch eigentlich wissen.

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gutmichl 13.08.2017, 12:33
2. wichtige Themen fehlen

Die neue Bundesregierung wird massiv am Thema Flüchtlinge/Armutseinwanderung zu knabbern haben.
Das Thema kostet nicht nur Unsummen, sondern spaltet die Gesellschaft.

Ansonsten wird das Pulverfass der EZB in Kombination mit den Verschuldungsquoten bald die nächste Euro-Krise erzeugen.
So ganz nebenbei wird Deutschland für den militärischen Schutz entweder andere dafür bezahlen oder selbst sich darum kümmern müssen.
Soziale Gerechtigkeit ist eine Folge obiger Ergebnisse. Wenn der Euro um die Ohren fliegt, kann man das Thema auch vergessen.

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BjoBa 13.08.2017, 12:35
3. Schade

Genau in den Themen hat die SPD mehr Kompetenz. Ist halt so, wenn die Kanzlerin keine Kinder hat und nach mir die Sintflut spielt. Böse Mutti

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andneu 13.08.2017, 12:37
4. In den Arbeitsmarkt locken???

"Dabei könnten höhere Verdienst helfen, die Produktionsengpässe (siehe oben) zu beheben: wenn es nämlich gelänge, mehr Menschen in den Arbeitsmarkt zu locken."

Glückwunsch! So viel Realitätsverzerrung bekommt man selten zu lesen. Unser Problem ist, dass wir die verwöhnten und faulen Arbeitnehmer nicht auf den Arbeitsmarkt "locken" können. Jetzt ist SPON endgültig im Verschwörungstheoriensegment angekommen.

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hubie 13.08.2017, 12:38
5. Plakativ aber im Grunde richtig

Kann jeder denke ich so unterschreiben.

Konjunktur abkühlen - was 2007 passiert ist, ist denke ich vielen noch im Gedächtnis. Niemand braucht eine neue Blase, diejenigen, die an der Quelle sitzen, sind raffgierig und steuern das Schiff gerade wieder in Richtung eines neuen Abgrundes.

Arbeit muss sich lohnen - natürlich muss Sie das. Die letzten 10% Gewinnmaximierung der Konzerne darf nicht bedeuten, dass hunderttausende von Arbeitnehmern unter befristeten Arbeitsverhältnissen oder anderweitig prekären Bedingungen leiden. Dann kostet das Amazon Abo eben 20€ mehr im Jahr, damit die Post die Leute wieder selbst einstellt und nicht von Leiharbeitsfirmen zukauft.

Armut bekämpfen - selbstredend... die Frage ist nur wie? Den Sozialstaat weiter ausbauen? Das birgt das Risiko eines Bürokratiemonsters... aber das schaffen wir uns ja schon für eine unsinnige Maut selbst an, damit der Wähler am rechten Rand bedient wird, von so einem Dummschwätzer wie Dobrindt.

Mehr Bildung - ein No-Brainer. Leider wird hier gerne gespart, weil man das Ergebnis nicht sofort auf den Tisch bekommt, sondern meist erst 5-10 Jahre später in Form von gut ausgebildeten und selbstbewussten, jungen Menschen. Was mit "Arbeit muss sich wieder lohnen" einher geht... wir brauchen auch weiterhin Postboten und Pflegemitarbeiter, auch der Ausbildungsberuf muss aufgewertet werden (vom Gehalt her)... ohne solch wichtige Berufe geht in Deutschland nichts mehr. Die Entscheidung für ein Studium oder eine Ausbildung ist rein persönlich (und auch abhängig von den Ambitionen bzw. vom Wissen der Betroffenen), aber sie darf nicht schon von vornherein als eine Entscheidung zwischen Wohlstand und "unterer Mittelstand" verstanden werden.

Allgemein gilt es uns Deutsche zusammen zu halten und nicht durch eine soziale Schere immer weiter auseinander zu differenzieren. Wir sind ein Volk und sollten das auch bleiben.

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wannbrach 13.08.2017, 12:39
6.

Wenn man in einer ländlichen Gegend lebt dann merkt man wie schlecht die Internet-verbindungen sind obwohl Frau Merkel schon vor langer Zeit ein schnelles Internet versprochen hat und es sieht nicht danach aus als sollte es sich ändern.

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Daedalus 13.08.2017, 12:41
7.

Bei der hier angesprochenen Akademisierungsquote muss immer berücksichtigt werden, dass viele Berufe, die in Deutschland eine Ausbildung erfordern, in anderen Ländern Studiengänge sind. Daher ist der Vergleich mit "der Weltspitze" irreführend.

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wille17 13.08.2017, 12:43
8. Infrastrukturell völlig versagt

Immer wenn ich die deutsche Grenze mit dem Auto überfahre ist es aus mit entspanntem Fahren. Hier in der BRD warten Staus, miese Strassen, Baustellen, etc.
Man könnte meinen, man fährt in ein Armenhaus. Dabei fährt man nur in ein Land mit mieser Verkehrspolitik.

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Benjowi 13.08.2017, 12:43
9. Staatliche Ausplünderungsorgie der Bürger!

Die Bruttolohnhöhe ist in diesem Land zwar teilweise ebenfalls ein Problem und hat viel mit totalem Versagen der Gewerkschaften zu tun, aber viel gravierender ist die Höhe der Staatsabgaben, die sich ja bekanntlich in der Nähe eines weltweiten Rekordniveaus bewegt. Die offensichtlich von staatlicher Gier und Unfähigkeit, das vorhandene Geld produktiver zu verwenden, getriebene Haltung, insbesondere die Einkommensteuer im Mittelbereich abzusenken, wird immer mehr zum Skandal. Das Gleiche gilt für lobbygetriebene, teilweise völlig sinnfreie Gebühren- und Überpüfungsorgien, die zum staatlich betriebenen Ausplündern der Bürger führen. Es ist langsam einfach nur noch widerlich!

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