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Wirtschaftswachstum: Wie lange dauert der Dauer-Boom?
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Mehr Arbeit, höhere Exporte, bessere Löhne: Sieben Jahre Daueraufschwung in Deutschland haben den meisten Menschen und Branchen viel gebracht. Was für einen länger anhaltenden Boom spricht - und was dagegen.

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hackartgs 14.11.2017, 18:52
1. ????

Bessere Löhne?? Hab ich die letzten 20Jahre irgendwas verpasst ???? Die meisten sind froh, das die "enormen" Lohnerhöhungen grade noch die Inflation ausgleichen.

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laxness 14.11.2017, 18:58
2. komisch.....

...bei mir scheint der Boom unerkannt vorbeigekommen zu sein.....

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awoth 14.11.2017, 18:58
3. Außer den sich beinahe täglich überbietenden

Lobpreisungen merke ich leider nichts davon.
Geht das nur mir so? Bitte melden,wenn ich was verpasst haben sollte!

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freizeitverkaeufer 14.11.2017, 18:58
4. Solange der deutsche Steuerzahler. ...

...für die Risiken von bald 1 Billion Target-II-Fehlsaldo der Bundesbank gerade steht, geht der Boom weiter. Die einfache Unternehmerrechnung dabei sieht so aus: Exportiere auf Teufel komm raus an europäische Käufer, die eigentlich keine Kaufkraft mehr haben. Der Unternehmensgewinn geht an den Unternehmer. Das Risiko geht an den deutschen Steuerzahler. Ist doch wieder mal ne klassische Win -Win - Situation? ! Andere Meinungen?

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PeterPetroleum 14.11.2017, 19:00
5. Bei Lichte betrachtet.....

Draghi pumpt Geld in den Kreißlauf und da werden sehr sehr sehr viel Investitionen vorgezogen. Es wird gebaut was das zeug hält. Wenn die Flächen zugebaut sind und die Immobilien saniert, dann kommt laaaaange eine Flaute. Des billigen Geldes wegen wird hier und da ein Auto und eine Maschine etc. gekauft.
Und wenn die große große Übersettigung da ist und Draghis Leitzins immer noch gegen Null tendiert, Freunde, wie man dann die Wirtschaft stimmuliert, zeigen die Japaner und unsere Geschichtsbücher.

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L_P 14.11.2017, 19:12
6. Aus welchem Paralleluniversum

stammt dieser Beitrag? Oder wer hat die Zahlen gefälscht? Wenn die Basisinfos stimmen: warum wird H4 nicht rückgängig gemacht? Oder auskömmliche Renten etabliert? Oder Schulen saniert? Oder universtäre Forschung über Blockgrants finanziert? Oder in Krankenhaushygiene gegen multiresistente Keime investiert? Oder Berufsanfänger fest und gut bezahlt beschäftigt, auf daß sie sich wieder mehr Kinder trauen? Wo versickert der Nutzen dieses geisterhaften "Dauerbooms"? Oder gibt es ihn gar nicht?

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Sandlöscher 14.11.2017, 19:20
7. Lach

Wo kommt denn der Boom an? Jedenfalls nicht bei denen, die den Wohlstand erarbeiten. Der Niedriglohnsektor wächst in allen EU-Staaten und in den USA. Löhne und Renten auf Sozialhilfeniveau, unbezahlbare Mieten in Ballungsräumen. Eine Kunstwährung namens Euro, die nur durch Anleihenkäufe der EZB überlebt und den Markt mit Zockergeld versorgt. Keiner spricht von den Target-II-Salden in Höhe von über 830 Mrd. für die auch D haftet. Die Niedrigzinsen zerstören ganze (sichere) Anlagemodelle und kaschieren massive Teuerungen im Immobiliensektor. Die Wirtschaft produziert weiter so, als ob es kein Morgen gibt. Energiesparen sollen die Privatverbraucher. Die vielen Armenspeisungen, Kinderarmut auf Rekordniveau bilden wir uns alle ein. Hauptsache, die Aktienmärkte sind zufrieden und die Human Ressources gehen bald bis 70 arbeiten. Die Wirtschaftsweisen haben ja auch schon gefordert, dass die Arbeit nicht mit dem Feierabend endet. Schöne neue marktkonforme Demokratie!

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klemmo 14.11.2017, 19:21
8.

Zitat von hackartgs
Bessere Löhne?? Hab ich die letzten 20Jahre irgendwas verpasst ???? Die meisten sind froh, das die "enormen" Lohnerhöhungen grade noch die Inflation ausgleichen.
Die Herren Journalisten leben halt in ihrer eigenen Filterblase.Das hat sich glaube ich, die letzten Jahre über deutlich gezeigt.Wurden halt auch hofiert, so als meinungsbildende 4. Gewalt. ;-)

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Steve.Joe 14.11.2017, 19:28
9. Reale Einkommensgewinne

Zumindest die Beschäftigten mit Tarifvertrag der IGM haben in den letzten Jahren einen realen Einkommenszuwachs erfahren ... die Tarif-Abschlüsse der letzten Jahre waren in Ordnung ... und das bei niedriger Inflationsrate. Im Vergleich zu den Zeitraum 2000 bis 2010 habe ich das durchaus positive wahrgenommen. Der Anstieg der Immobilienpreise ist jedoch schon etwas beunruhigend ...

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