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Young-Money-Blog: Warum junge Menschen in Aktien investieren sollten
dpa

Junge Menschen halten Aktien für Teufelszeug und wollen mit der Börse nichts zu tun haben. Dabei können auch Berufseinsteiger mit Aktien ordentliche Renditen erzielen.

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nuwandapoet 13.06.2017, 18:08
1. überwiegend gelungen

Wenn ihre Freunde befürchten, wenn sie Aktien kaufen geben sie ihr Geld Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ausbeuten, so können Sie entgegnen, dass sie Aktien selten den Unternehmen und meist anderen Besitzern der Aktien abkaufen. Das Geld geht also in der Regel nicht an die Unternehmen. Allerdings verdient man an den Gewinnen der Unternehmen mit. Zugegeben, ist dies wohl kaum beruhigender.

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zila 13.06.2017, 18:09
2. Betongold

Man kann auch in Immobilienfonds investieren, gerade Wohnungen werden wohl nicht so schnell obsolet. Ich hab meinen Aktienanteil stark verkleinert, zu viele Rohrkrepierer. Faellt eine Aktie, will man die Verluste nicht realisieren und haelt sie ewig. Steigt sie, wird man nervoes und verkauft zu frueh oder verpasst den Abspruch. Und viele treten einfach auf der Stelle. Aktien nur noch mit Dividende oder als garantiert zyklische Spekulation (grosse Oelfirmen, Uran- und Goldminen etc.).

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SarahMue 13.06.2017, 18:11
3. Alles richtig, doch...

woran scheitert die langfristige Anlage der Jüngeren? 1. Mangelndes Wissen. Sehr viele potenzielle Anleger können den Wahrheitsgehalt der Publikationen und Banken-PR übrhaupt nicht einschätzen. Unsicherheit verhindert Aktion. 2. Alarmismus der Medien. Nur ein Beispiel: Tech-Aktien haben sich prächtig entwickelt und die Perspektive erscheint auch außerordentlich positiv. Nachdem diese Papiere enorm gestiegen sind und an einem Tag lächerliche 3-4% korrigiert haben, titelt SPON "100 Milliarden Dollar vernichtet - an einem Tag". Was soll sich der unbedarfte Anleger dabei denken? 3. Unsicherheiten im Job/der Biografie: Selbst gut ausgebildete Menschen landen häufig in kurzfristigen Projekt-Aufträgen. Wie sollen sich Menschen 10 Jahre oder länger engagieren wenn sie nicht wissen ob sie in einem halben Jahr noch angestellt sein werden? Einen solch langen Plan durchzuhalten - mit all den großen Hochs und Tiefs - bedarf einer gewissen finanziellen und psychischen Stabilität die häufig nicht gegeben ist. 4. Mangelnde Mittel: Wer nicht die nötigen Mittel hat, kann auch nichts anlegen. Das ist häufig der Fall. In diesem Fall ist die Ausgabendisziplin wesentlich sinnvoller.... Abre ansonsten kann ich dem Artikel nur zustimmen: Wer die Mittel hat, sollte sein Geld sehr langfristig über ETF-Sparpläne anlegen. Bitte vermeidet den Fehler euch von eurer Bank "beraten" zu lassen.

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th4fl4sh4 13.06.2017, 18:17
4. Bessere Alternative

Dann lieber in Cryptocurrencies wie Bitcoin oder Ether investieren. Da sind die Renditen um einiges höher und man unterstützt dabei auch die Demokratisierung der Finanzwirtschaft.

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PeterPetroleum 13.06.2017, 18:18
5. Pfui

Na klaro sollten junge Menschen in Aktien investiere. Zumindest die die sich für gewinner halten. Aber bestimmt nicht im all time high.
Ist scheinbar wieder kurz vor crash.
Da kommen immer so erleuchtete berichte.

Aber auch bei aktien gilt.....
Wir können net alle gewinner sein in unserem system. Wo mindestens ein gewinner, da mindestens ein verlierer. Alles andere ist augenwischerei. Als Gesamtsumme unterm strich steht immer die 0.

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justaninvestor85 13.06.2017, 18:26
6. Endlich! Danke!

Ich wünsche diesem Artikel und den folgenden eine unendlich große Leserschaft!
Damit würd's uns allen besser gehen: Den jungen Sparern selbst, ihren Eltern weil sich die Kiddies um sich selbst kümmern und der ganzen Gesellschaft.
Besonders lohnt das Nachdenken über den sog. "Cost-Averaging-Effekt": Selbst wenn die Kurse mal fallen - weiterkaufen, denn: solange das angelegte Volumen konstant gehalten wird, partizipiert man am nächsten Aufschwung stärker, als man vorher gelitten hat. Daher gerade für die Jungen gibt's gar nix anderes, als Aktien zu kaufen!
Endlich, Danke!!!

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Stäffelesrutscher 13.06.2017, 18:27
7.

Und zwischendurch kommt Hartz IV und enteignet die schönen Aktien.

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hm2013_3 13.06.2017, 18:34
8. hab ich mal

damals mit 20.000 DM. Zwei Wochen später hatte ich 22.000 DM, ja wenn ich verkauft hätte. Nach zehn Jahren hatte ich nur noch 1.500 DM. Ganze 18.500 DM Verlust. Man muss anscheinend immer zum richtigen Zeitpunkt kaufen und verkaufen, bzw in eine neue Aktie umsteigen... Vielleicht werde ich es noch einmal versuchen.

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bazzu 13.06.2017, 18:36
9. Wofür Sparen?

Der liebe Herr hat ja recht und ich weiß, dass es wohl eine gute Rendite brächte, etwas Geld breit gefächert anzulegen. Aber ganz im Ernst...meine Generation kann nur einen Schluss aus den Entwicklungen des Sozialstaats lernen: Wer etwas anspart und wenn davon der Staat etwas mitbekommt, wird in Zukunft wohl kaum eine Rente ausbezahlt bekommen, solange das Geld noch vorhanden ist. Wir würden uns nur jetzt beschneiden, um den Staat von morgen zu entlasen. Nö. Meine nötigste Altersvorsorge..so hinterwäldlerisch sich das anhört...wird in Form von Edelmetallen im Haus versteckt, ohne, dass der Staat oder irgendwer etwas davon mitbekommt. Der Rest wird in Nicht-Einkassierbares gesteckt: Bildung, Erlebnisse, Kinder.

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