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Zum 1. September: EU macht Schluss mit Halogenlampen
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Nach der Glühbirne trifft es die Halogenlampe: Ab September darf sie nicht mehr in der EU produziert werden. Die EU-Kommission will damit Energie sparen.

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scooby11568 23.08.2018, 08:07
1. Sehr schön...

Und warum klappt das nicht endlich bei Autos? Philips Retrofit, hält ewig, leuchtet besser und präziser aus und ist, natürlich, illegal. Also EU, ran...

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oelfinger 23.08.2018, 08:09
2. Meist etwas teurer?

Halogenlampe 3?, LED 15-18? ist ETWAS teurer? Vier Stück gekauft (Osram) 220V, 11W, garantierte Lebensdauer 100.000h. Eine hat tatsächlich, bei täglich 3h Nutzung, vier Wochen durchgehalten. Die drei Anderen hatten sich schon vorher mit einem Knall und herausgeflogener Sicherung verabschiedet. Ich habe nichts gegen die LEDs, aber bitte ein wenig betriebssicherer.

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Der Name 23.08.2018, 08:15
3. Längst überfällig

Die LED Spots, Glühbirnen als LED sowie LED deckfluter sind mittlerweile so gut wie gewohnte Lampen. Sie sind in der Anschaffung etwas teurer aber die Kosten habe ich innerhalb eines Jahres zurück. Und halten schon mehr als 5 Jahre. Kann ich nur empfehlen !

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neutron76 23.08.2018, 08:25
4. Eigentlich kein wirklich notwendiger Schritt

Beim Neukauf hat sich die LED längst durchgesetzt und bei Ersatzteilen hat man genau die ausgespart, die am meisten Energie verbrauchen: Deckenfluter und ähnliches.
Das Herstellungsverbot trifft eine Branche, die ohnehin gerade stirbt.

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Strangelove 23.08.2018, 08:45
5. Andere Erfahrung

Zitat von oelfinger
Halogenlampe 3?, LED 15-18? ist ETWAS teurer? Vier Stück gekauft (Osram) 220V, 11W, garantierte Lebensdauer 100.000h. Eine hat tatsächlich, bei täglich 3h Nutzung, vier Wochen durchgehalten. Die drei Anderen hatten sich schon vorher mit einem Knall und herausgeflogener Sicherung verabschiedet. Ich habe nichts gegen die LEDs, aber bitte ein wenig betriebssicherer.
inzwischen bekommt man manchmal das Dreierpack OSRAM LED Birnen für 1,5 € (60 W äquivalent) und die LEDs sowie die Elektronik die früher der Schwachpunkt waren sind deutlich besser geworden, auch die Effizienz der LEDs. Bei mir ist bislang nur eine ältere LED Birne kaputtgegangen, von den anderen, die ich zum Teil mehrere Stunden am Tag betreibe, keine. Teuer sind vor allen Dingen die LED Lampen die dimmergeeignet sind oder sich mit dem Smartphone steuern lassen (Farbe, Helligkeit) aber sonst sind die Preise dramatisch gefallen.

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marduk-nabu 23.08.2018, 08:45
6. Modern Home

... und dank der neuen Möglichkeiten des "Lichtdesigns" werden mehr und mehr statt der guten Alten Deckenleuchte mit Glühbirne jetzt Indirektlich, Lichtbänder etc. sowie Spotbeluchten (5-10 oder mehr) im Zimmer installiert. Das Ganze mit Fernsteuerung, sogar übers Internet vom Südpol aus. Man hat weniger Helligkeit mit all dem Firlefanz im Zimmer als vorher, alles ist permanent auf Standby geschaltet (sonst is' ja nix mit Fernsteuerung) und wird ständig unter Strom gehalten. Kostet das zigfache und verbraucht schlussendlich 4-7 Mal mehr Strom für weniger Helligkeit als die alte Glühlampe. Dieser trend frisst jetzt schon mehr und mehr alle Einsparideen der EU auf. Am ende werdn wir in einigen Jahren für Licht im Haus weitaus mehr Strom verbrauchen und vielfach mehr ausgeben als mit der ach so schlimmen Glüh- oder Halogenbirne. Und Energiesparlampen sind bauartbedingt (ohne Quecksilber drin geht es nicht - ist Physik) hochgiftiger Sondermüll (daher kommt mir niemals eine Neonleuchte ins Haus, auch wenn sie jetzt "Energiesparlampe" heißt und wie eine verbogene Glühbirne aussieht). Da hat man mehr HG drin als in der zahnfüllung ;) Übrigens gibt es noch so einen Effekt: der "Standdby" von immer mehr Geräten. Ein Durchschnittshaushalt mit genug modernem Elektroschrott in den Zimmern, der immer auf Standby steht verbraucht im Jahr mehr Strom als mandenkt. Kostet im Durchschnitt 60-80 Euro im Jahr (nur damit man nicht ans Gerät muss, um es statt mit der fernbedienung per hand einzuschalten). Ein "Standby"-Verbot würde der EU mehr Strom einsparen, als die Belgier verbrauchen, ganz Simpel und ohne Qualitätsverlust (außer für die, die den Fernseher mit dem Smartphone einschalten möchten). Immer schon hat der "fortschritt" alle diese tollen Einsparideen wie den Lampenverbotstrick überkompensiert. So und jetzt taucheich mal mit demSmartphone mein neues Wohnzimmer ins hellblau :D (Schee isses scho).

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Abendsegler42 23.08.2018, 08:48
7. Qualitätsstandards festlegen

Leider haben LEDs immer eine schlechtere Farbwidergabe und können bei schlechter Ansteuerung flackern. Gleichzeitig mit dieser Richtlinie müssten auch Qualitätsstandards festgeschrieben werden, sonst haben wir bald sehr effizient beleuchtete Gebäude, die aber hässlich aussehen. Und manchmal lohnt sich LED einfach nicht, z.B. im Vorratskeller oder anderen Räumen mit wenigen Stunden Betriebsdauer pro Jahr

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ingo_meyer 23.08.2018, 08:57
8. Ich gehe jede Wette ein, ...

...daß man die kleinen Halogenlämpchen noch lange bekommen wird. Da ich ein paar sehr edle Leuchten habe, werde ich mir einen kleinen Vorrat anlegen.
Hat die Kommission mal überlegt, wieviel CO2 durch die Waldbrände in Greichenland und Schweden freigesetzt wurde?
Die EU quält uns!

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AHF84 23.08.2018, 09:13
9.

Betrifft mich in diesem Fall nicht. Ich benutze seit 10 Jahren Energiesparlampen oder LEDs. In dieser Zeit sind mir bisher 4 Stück durchgebrannt. Es lohnt sich schon, auch hier Energie zu sparen. Was den Fortschritt angeht, der die Einsparung auffrisst: was soll die Politik denn tun? Sie kann unmöglich irgendwelche Modetrends voraussehen und nur dort an den Stellschrauben drehen, wo es möglich ist. Durch das Glühlampenverbot ist doch die entwicklung der LEDs erst richtig in Schwung gekommen. Manchmal muss man die Leute und die Industrie einfach zwingen, was zu verändern. Und zum Standby Modus: ne Steckdosenleiste mit an/aus-Schalter hat noch niemandem geschadet und unterbindet den Stromverbrauch direkt.

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